| Produktinformation |
Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.
| 24.07.2026 11:20 ROUNUP/Eurozone: Unternehmensstimmung erneut besser - Störfeuer Iran-Krieg? LONDON (dpa-AFX) - Die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone hat sich im Juli den zweiten Monat in Folge verbessert. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex für die Eurozone stieg um 1,9 Punkte auf 51,9 Punkte, wie S&P am Freitag in London nach einer ersten Schätzung mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur mit einem Anstieg auf 50,2 Punkten gerechnet. Der Stimmungsindikator liegt jetzt klar über der Expansionsschwelle von 50 Punkten. Damit signalisiert er erstmals seit vier Monaten wieder ein Wachstum der wirtschaftlichen Aktivität. In den Monaten März bis Mai war das Stimmungsbarometer noch jeweils gefallen, nachdem der Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar und die Sperrung der Straße von Hormus stark belastet hatte. Zuletzt hat sich die Lage im Nahen Osten nach einer zeitweisen Beruhigung allerdings wieder deutlich verschärft und die Ölpreise sind wieder stark gestiegen. Ökonomen sehen daher Risiken für die künftige Wirtschaftsentwicklung. "Der Juli brachte eine erfreuliche Belebung der Wirtschaftstätigkeit in der Eurozone, doch angesichts des volatilen geopolitischen Umfelds bleibt abzuwarten, ob diese positiven Entwicklungen von Dauer sein werden", kommentierte Chris Williamson, Chefvolkswirt bei S&P Global Markets. "Da die Ölpreise in den letzten Tagen wieder gestiegen sind und die Sorgen um den Schiffsverkehr zunehmen, besteht die Gefahr, dass die Wirtschaft erneut in eine Schwächephase gerät." "Aufgrund der zwischenzeitlichen Öffnung der Straße von Hormus haben viele Unternehmen sicherlich darauf gesetzt, dass sich die Lage schnell stabilisiert", kommentierte Vincent Stamer, Volkswirt bei der Commerzbank. Er verweist auf den Zeitraum der Datenerhebung. Viele Befragten könnten die jüngsten Ölpreissprünge noch nicht berücksichtigt haben. "Mit jedem Tag neuer Gefechte und einer Ausweitung des Konflikts auf das Rote Meer dürfte sich auch die Lage für die europäische Wirtschaft wieder verschlechtern", schrieb Stamer. Sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungssektor verbesserte sich der Indikator stärker als erwartet. In beiden Sektoren wird ein Wirtschaftswachstum signalisiert. Die deutschen Indikatoren stiegen sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungssektor. In Frankreich verbesserte er sich lediglich bei den Dienstleistungen, während er sich in der Industrie verschlechterte. Die Entwicklung im Überblick: Region/Index Juli Prognose Vormonat EURORAUM Gesamt 51,9 50,2 50,0 Industrie 52,0 51,5 51,4 Dienste 51,6 49,8 49,4 DEUTSCHLAND Industrie 52,2 50,5 50,3 Dienste 49,6 49,0 48,6 FRANKREICH Industrie 50,0 51,0 51,2 Dienste 49,8 47,5 46,8 (Angaben in Punkten) /jsl/mis Weitere Nachrichten |
|
| Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen. |
|
26.07.2026 AAMAL CO QSC Geschäftsbericht SMC GLOBAL SECURITIES LTD /IN/ Geschäftsbericht COMMERCIAL BANK OF QATAR Geschäftsbericht BANQUE SAUDI FRANSI Geschäftsbericht Übersicht |