Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
09.07.2026 09:25

ROUNDUP: Trotz Iran-Kriegs: Exporte wachsen vierten Monat in Folge

WIESBADEN (dpa-AFX) - Trotz Belastungen durch den Iran-Krieg sind die deutschen Exporte im Mai den vierten Monat in Folge gestiegen. Das überraschte positiv, denn Volkswirte hatten im Durchschnitt mit einem leichten Rückgang gerechnet. Dank eines starken Geschäfts mit den USA wuchsen die Ausfuhren kalender- und saisonbereinigt um 0,9 Prozent auf 137,9 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Ergebnisse mitteilte. Zum Vorjahresmonat Mai 2025 stand ein Plus von 6,1 Prozent. Ökonomen schöpfen mit den Zahlen Hoffnung für die schwächelnde deutsche Wirtschaft.

Die meisten deutschen Exporte gingen im Mai erneut in die USA. Dorthin wurden Waren im Wert von 14,1 Milliarden Euro exportiert, fast ein Viertel (23,1 Prozent) mehr als im April. Gemessen am Vorjahresmonat waren die Exporte gut 15 Prozent höher.

"Für die deutsche Wirtschaft war der Mai ein guter Monat", sagte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der Liechtensteiner VP Bank. "Die vielerorts befürchtete wirtschaftliche Delle im zweiten Quartal dürfte ausbleiben."

Die üppigen Exportzuwächse in die USA sollten aber nicht als Trendwende im transatlantischen Handel verstanden werden, meint er. "Die Handelshemmnisse haben sich mit den Trump'schen Zöllen erhöht, gleichzeitig verlagern viele Unternehmen ihre Produktion direkt in die USA." Damit werde das Exportvolumen über den Atlantik nachhaltig geringer sein.

Europa-Geschäft schwächelt

Im Mai wuchsen nicht nur die Exporte in die USA, sondern auch nach China - und zwar um 7,1 Prozent gegenüber April auf 6,2 Milliarden Euro. Die Ausfuhren nach Großbritannien nahmen leicht auf 6,7 Milliarden Euro zu. Dagegen schrumpfte das wichtige Europa-Geschäft: In die EU-Staaten wurden im Mai Waren im Wert von 78,3 Milliarden Euro exportiert, 1,1 Prozent weniger als im April.

Den insgesamt gestiegenen Exporten standen Importe im Wert von 118,8 Milliarden Euro im Mai gegenüber. Zum Vormonat April sanken sie um 2,5 Prozent, während sie im Jahresvergleich um 6,9 Prozent wuchsen.

Die meisten Importe kamen erneut aus China: Von dort wurden Waren im Wert von 15,1 Milliarden Euro nach Deutschland eingeführt, zwei Prozent mehr als im April. Die Importe aus den USA stiegen um 11,5 Prozent auf 9,5 Milliarden Euro.

In der deutschen Außenhandelsbilanz stand damit insgesamt unterm Strich ein Überschuss von 19,1 Milliarden Euro, deutlich mehr als im April (14,7 Mrd. Euro).

Risiko Iran-Krieg

Als Bedrohung für die deutschen Exporteure könnte sich der wiederaufgeflammte Iran-Krieg erweisen. US-Präsident Donald Trump hatte am Mittwoch den vorläufigen Waffenstillstand für nichtig erklärt und erneut Ziele im Iran angreifen lassen. In der Folge zogen die Ölpreise an. Höhere Transportkosten treffen die Exportnation Deutschland besonders.

Der Iran-Krieg bremst die ohnehin schwächelnde deutsche Wirtschaft. Der Sachverständigenrat ("Wirtschaftsweisen") erwartet nur ein Mini-Wachstum von 0,5 Prozent in diesem Jahr. Gestiegene Energiepreise und eine erhöhte Inflation verunsichern Verbraucher, höhere Spritpreise treiben die Kosten von Pendlern und Unternehmen in die Höhe./als/DP/mis



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:  1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 989     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
09.07.2026 10:38 VW will nach Aufsichtsrat rasch über Sparpläne informieren
09.07.2026 10:38 EQS-Adhoc: Covestro AG: EBITDA-Prognose für Gesamtjahr 2026...
09.07.2026 10:37 EQS-News: Gerresheimer legt erstmals freiwilligen Nachhaltig...
09.07.2026 10:34 Aktionstag bei VW hat begonnen – Erster Protest in Osn...
09.07.2026 10:29 Miersch: Können nicht auf Trump vertrauen
09.07.2026 10:28 AKTIE IM FOKUS: Starke Auftragszahlen von Nordex sorgen für...
09.07.2026 10:26 Deutsche Anleihen: Kurse erholen sich etwas von Vortagsverlu...
09.07.2026 10:16 EQS-Stimmrechte: INDUS Holding AG (deutsch)
09.07.2026 10:13 WDH/Milliarden-Zukauf: Deutz möchte Rüstungsfirma FFG kaufen
09.07.2026 10:10 Behörde erlaubt Steiff-Übernahme durch Ravensburger
09.07.2026 10:09 WDH/Juni war der wärmste in Westeuropa seit Aufzeichnungsbe...
09.07.2026 10:09 ROUNDUP/Maue Konsumstimmung in Deutschland: Fielmann wird vo...
09.07.2026 10:08 IRW-News: Frequentis AG: Das hochleistungsfähige ATM-Backup...
09.07.2026 10:08 Erneut Ölanlagen in Russland unter Beschuss
09.07.2026 10:03 Hugo Boss empfiehlt Übernahmeangebot der Fraser Group nicht...
09.07.2026 10:01 Merz: Beschluss des Gesundheits-Sparpakets am Freitag
09.07.2026 10:01 ROUNDUP: Deutschland kauft Tomahawk-Marschflugkörper in den...
09.07.2026 10:00 EQS-News: FUCHS SE kündigt Veränderungen im Aufsichtsrat f...
09.07.2026 09:58 EQS-DD: Sixt SE (deutsch)
09.07.2026 09:57 Medien: BVB-Stürmer Adeyemi mit Barça einig
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
09.07.2026

Argentinien
Börsenfeiertage

HEG
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

SUPREME INFRASTRUCTURE INDIA LTD
Geschäftsbericht

G M BREWERIES
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services