Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
14.04.2026 13:16

Iran-Krieg: Weltbank-Vorstand Donohoe warnt vor Folgen

WASHINGTON (dpa-AFX) - Weltbank-Vorstand Paschal Donohoe warnt angesichts des Iran-Krieges vor dem Verlust von Millionen von Arbeitsplätzen und einem erschwerten Zugang zu Essen in Schwellen- und Entwicklungsländern. "Wir sind sehr besorgt über die Auswirkungen, die dieser Konflikt auf die Verfügbarkeit und die Preise von Lebensmitteln haben könnte", sagte der Ex-Chef der Eurogruppe der Deutschen Presse-Agentur. Nach Angaben des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen könnten bis Mitte 2026 bis zu 45 Millionen Menschen zusätzlich wegen des Krieges hungern.

Im Zuge des Nahost-Konfliktes könnten Donohoe zufolge zudem bis zu 15 Millionen Jobs verloren gehen. "Jeder Tag, an dem der Konflikt andauert, bringt uns näher an das obere Ende unserer Schadensprognosen", sagte er.

Donohoe war im November 2025 zur Weltbank in die US-Hauptstadt Washington gewechselt. In seiner neuen Rolle als "Chief Knowledge Officer" vermittelt er das Wissen an Regierungen, um die Lebensqualität in Schwellen- und Entwicklungsländern zu verbessern.

Donohoe: Vor der Inflation ist nach der Inflation

Die Schwellen- und Entwicklungsländer müssten sich auf einen zusätzlichen Inflationsschock von bis zu knapp vier Prozent einstellen. Viele Länder, die sich erst vom vergangenen Inflationsanstieg erholt hatten, seien nun erneut mit einer drastischen Teuerungsrate konfrontiert, sagte Donohoe weiter. Grund dafür ist die anziehende Inflation infolge der Sperre der Straße von Hormus, die einen Einbruch des Rohstoffangebots zur Folge hat.

Kurzfristig sei die Weltbank in der Lage, betroffenen Regierungen mit 20 bis 25 Milliarden US-Dollar unter die Arme zu greifen, sagte frühere irische Finanzminister. Die Mittel zur Stabilisierung von Haushalten und Sicherung der Grundversorgung müssten dafür aus anderen Investments umverteilt werden.

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgiewa, erwartet einen kurzfristigen Bedarf zwischen 20 und 50 Milliarden US-Dollar an Notfallkrediten. Dabei dürfte die tatsächlich benötigte Summe eher am unteren Ende liegen, sofern die derzeitige Waffenruhe anhalte. Die Organisation kann mit solchen Krediten dafür Sorge tragen, dass Länder zahlungsfähig bleiben.

Der IWF und die Weltbank haben am Montag ihre Frühjahrstagung begonnen. In der US-Hauptstadt Washington kommen jährlich Finanzminister, Vertreter der Finanzwirtschaft und der Entwicklungszusammenarbeit sowie Zentralbanker zusammen. Deutschland ist einer der größten Anteilseigner der Weltbank./ngu/DP/nas



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   20 21 22 23 24    Berechnete Anzahl Nachrichten: 478     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
17.04.2026 08:24 Netzwerkausrüster Ericsson verdient zum Jahresauftakt wenig...
17.04.2026 08:22 Aktien Frankfurt Ausblick: Wenig Bewegung am Ende einer star...
17.04.2026 08:20 Sprit an der Tanke gepanscht? Experten entkräften Gerüchte
17.04.2026 08:15 EQS-News: Von Thailands wichtigstem Touristenzentrum zu eine...
17.04.2026 08:05 IRW-News: Wedgemount Resources Corp.: Wedgemount veröffentl...
17.04.2026 08:05 EQS-News: Nagarro ernennt Prateek Aggarwal zum Chief Financi...
17.04.2026 08:04 Künstliche Intelligenz erobert Chinas Sextoy-Branche
17.04.2026 08:02 Jefferies belässt Alstom auf 'Buy' - Ziel 25 Euro
17.04.2026 08:02 IRW-News: Miningscout: Starke Bohrerfolge: Nevadas Edelmetal...
17.04.2026 08:01 Jefferies belässt Drägerwerk auf 'Hold' - Ziel 73 Euro
17.04.2026 08:00 EQS-News: pferdewetten.de AG: Testierter Jahresabschluss 202...
17.04.2026 08:00 JPMorgan belässt Zalando auf 'Neutral' - Ziel 32 Euro
17.04.2026 07:58 JPMorgan senkt Ziel für Easyjet auf 340 Pence - 'Underweigh...
17.04.2026 07:56 RBC senkt Ziel für Easyjet auf 415 Pence - 'Outperform'
17.04.2026 07:55 Barclays senkt Ziel für Netflix auf 110 Dollar - 'Equal Wei...
17.04.2026 07:53 Jefferies senkt Ziel für Netflix auf 128 Dollar - 'Buy'
17.04.2026 07:50 EQS-News: MHP Hotel AG: Veränderungen im Aufsichtsrat und i...
17.04.2026 07:50 JPMorgan senkt Ziel für Netflix auf 118 Dollar - 'Overweigh...
17.04.2026 07:47 EQS-Adhoc: DATA MODUL Aktiengesellschaft Produktion und Vert...
17.04.2026 07:43 Ölpreise sinken etwas - Trumps Optimismus und Waffenruhe im...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
19.04.2026

EDITA FOOD INDUSTRIES SAE
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

NEBRAS ENERGY
Geschäftsbericht

DOHA BANK
Geschäftsbericht

COBRAM ESTATE OLIVES LTD
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services