| Produktinformation |
Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.
| 11.04.2026 10:09 ROUNDUP/Krankenkassen: Klingbeil lehnt höheren Steuerzuschuss ab BERLIN (dpa-AFX) - SPD-Chef Lars Klingbeil ist weiter dagegen, die Krankenkassenbeiträge von Bürgergeldempfängern künftig komplett aus dem Bundeshaushalt zu finanzieren. Die Gesundheitskosten im Bürgergeld ganz aus Steuermitteln statt über Sozialbeiträge zu bezahlen, würde rund zwölf Milliarden kosten, sagte der Bundesfinanzminister der "Süddeutschen Zeitung". Er habe zwar an sich nichts dagegen, doch der Haushalt habe jetzt schon Lücken, so Klingbeil. "Die werden nicht kleiner, wenn wir noch mehr Geld herausnehmen." Der Vorschlag der Expertenkommission zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherungen sei daher keine echte Entlastung, sondern eine "Milchmädchenrechnung". "Es bringt nichts, Lücken von A nach B zu schieben. Wir müssen die generell schließen", sagte der Finanzminister. Patientenschützer widerspricht Klingbeil Um ein Milliardenloch bei den Krankenkassen zu stopfen und noch höhere Beiträge zu vermeiden, hat die von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eingesetzte Expertenkommission eine Liste von 66 Empfehlungen erarbeitet. Die Finanzierung der Beiträge von Bürgergeldempfängern aus Steuermitteln ist der Vorschlag mit dem größten Einsparvolumen. Allein dadurch könnte die gesetzliche Krankenversicherung nach Ansicht der Experten um zwölf Milliarden Euro ab 2027 entlastet werden. Klingbeil hatte sich schon Anfang Februar gegen eine solche Lösung gestellt. So ein Vorschlag sei "ein Verschiebebahnhof, aber keine Strukturreform", sagte der SPD-Chef damals. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz kritisierte den Vizekanzler. Vorstand Eugen Brysch sagte, Tatsache sei, dass die gesetzlich Versicherten den Großteil der Gesundheitskosten der Bürgergeldempfänger in Höhe von zwölf Milliarden Euro stemmen. Damit sei der Bund hauptverantwortlich für das Defizit der gesetzlichen Krankenkassen. Gerechtigkeit und Lastenverteilung seien zwei Seiten eines Haushalts und "keine Milchmädchenrechnung", sagte Brysch. Diese "zentrale sozialstaatliche Gleichung" ignoriere der Minister./wn/DP/he Weitere Nachrichten |
|
| Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen. |
|
11.04.2026 ZHANGJIAGANG FURUI SPECIAL EQUIPMENT CO LTD Geschäftsbericht SHANGHAI RIGHTONGENE BIOTECHNOLOGY CO LTD Geschäftsbericht SHANDONG SUNPAPER CO LTD Geschäftsbericht SHANDONG PUBLISHING & MEDIA CO LTD Geschäftsbericht Übersicht |