Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
20.04.2025 14:42

Experte: Auf Krieg mit Russland im Jahr 2027 vorbereiten

LONDON (dpa-AFX) - Die Nato-Staaten könnten nach Einschätzung eines britischen Militärexperten schon in zwei Jahren in einen militärischen Konflikt mit Russland verwickelt sein. Das sagte Ed Arnold von der britischen Denkfabrik Royal United Services Institute (RUSI) im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

Mit Blick auf die geplanten massiven Investitionen Deutschlands im Rüstungsbereich warnte Arnold, dass die Bundesregierung angesichts der Bedrohung durch Russland keine Zeit habe, die Investitionen über einen Zeitraum von zehn Jahren zu verteilen. Stattdessen müsse sich die Bundeswehr zunächst darauf fokussieren, rasch die Bestände an bewährten Waffensystemen und an Munition - vor allem Artilleriemunition - erheblich auszubauen.

Bundeswehr großteils mit schwerem Gerät ausrüsten

Zu den empfohlenen Systemen gehören laut Arnold unter anderem der Marschflugkörper Taurus, der Kampfpanzer Leopard 2 A8 und das gepanzerte Transport-Kraftfahrzeug Boxer. Beides seien Fahrzeuge, die auch von anderen europäischen Nationen genutzt würden. Die Bundeswehr könne die Produktion hier "massiv erhöhen" und ihre Einheiten in weiten Teilen mit schwerem Gerät ausstatten sowie Verbündete versorgen, so der Brite.

Deutsche Luftabwehrsysteme wie IRIS-T und der bei der Bundeswehr bereits ausgemusterte Flakpanzer Gepard haben sich im Krieg in der Ukraine laut dem Experten als "bemerkenswert effektiv" herausgestellt. Auch diese sollten massenhaft hergestellt und auch an Verbündete exportiert werden, empfiehlt er.

Nicht immer das Beste notwendig

Europa müsse sich von der Vorstellung verabschieden, immer nur die technologisch hochwertigsten Waffen anzustreben, sagte Arnold. "Was die Ukraine zeigt, ist, dass man nicht immer das Beste haben muss. Man muss nur ein bisschen besser sein als der Gegner", so der Experte. Zudem wäre es nicht ratsam, zu viel Geld für Geräte zu verschwenden, von denen man im Ernstfall zehn Stück am Tag verliere.

Bei Drohnen gehe es neben dem Anschaffen eigener Bestände vor allem auch um den Aufbau von Produktionskapazitäten, um sich den schnellen Entwicklungszyklen anzupassen. "Der Wandel in der Kriegsführung bedeutet, dass Drohnen auf der niedrigsten Ebene eingesetzt werden", sagte er. Sie seien "allgegenwärtig auf dem Schlachtfeld".

Krieg mit Russland könnte im Baltikum beginnen

Deutschland müsse sich auch die Frage stellen, ob es angesichts der politischen Ausrichtung Washingtons tatsächlich weiterhin in US-Waffensysteme investieren wolle, sagte Arnold. Das betreffe vor allem die Bestellung von F-35-Tarnkappenjets, aber auch das Luftabwehrsystem Patriot. Diese könnten mittelfristig durch europäische Systeme ersetzt werden.

Sollte Russland absichtlich den Konflikt suchen, wäre dies nach Einschätzung des Experten am wahrscheinlichsten im Baltikum möglich, etwa an der Suwalki-Lücke, der einzigen Landbrücke zwischen den Nato-Staaten in Mitteleuropa und den baltischen Verbündeten. Zugleich warnte Arnold vor der Möglichkeit, dass die Nato-Staaten und Russland angesichts der vielen militärischen Aktivitäten in Europa unbeabsichtigt in einen Konflikt an anderer Stelle hineinschlitterten./cmy/DP/he



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   17 18 19 20 21    Berechnete Anzahl Nachrichten: 408     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
10.01.2026 12:24 EU registrierte 2025 deutlichen Rückgang von Asylanträgen
10.01.2026 12:22 Bahn: Fernverkehr rollt doch erst ab Mittag wieder an
10.01.2026 12:20 Iran: Regierung spielt Massenproteste herunter
10.01.2026 12:20 Verletzte in der Ukraine, Öldepot brennt in Russland
10.01.2026 12:19 DRK-Präsident: Im Winter verschlimmert sich Lage in Gaza
10.01.2026 12:18 Laschet zu Grönland: Europa könnte nicht in einen Krieg ge...
10.01.2026 12:18 Grönlands Parteichefs: Wir wollen keine Amerikaner sein
10.01.2026 12:18 Nordkorea: Luftraumverletzung durch südkoreanische Drohne
10.01.2026 12:17 Jeder Fünfte denkt übers Auswandern nach
10.01.2026 12:17 Proteste nach tödlichen Schüssen in Minneapolis halten an
10.01.2026 12:16 Nach Stromausfall: Eigentliche Reparatur wird Monate dauern
10.01.2026 12:13 Zum Jubiläum: Europa-Park stellt Besucher-Rekord auf
10.01.2026 12:13 Bauern pochen auf 'frisches Geld' für Tierhaltungs-Umbau
10.01.2026 12:12 Vor Merz-Reise: DIHK betont Bedeutung Indiens als Zukunftsma...
10.01.2026 12:12 Indeed-Umfrage: Mehrheit kann sich Jobwechsel vorstellen
10.01.2026 12:11 Banken und Kapitalanleger entdecken Pflegeheime
10.01.2026 12:10 Trump besteht auf Grönland und warnt vor Russland und China
10.01.2026 12:10 Beamtenbund warnt: Blackout wie in Berlin überall möglich
10.01.2026 12:10 Trump: US-Ölkonzerne werden in Venezuela investieren
10.01.2026 12:09 Iranische Führung blockiert weiter Zugang zum Internet
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
12.01.2026

ANACLE SYSTEMS LTD
Geschäftsbericht

LASER EYE
Geschäftsbericht

VOXX INTERNATIONAL CORP.
Geschäftsbericht

ORIGIN AGRITECH
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services