Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
20.04.2025 14:28

Pro Familia begrüßt Pläne zur Kostenübernahme bei Abtreibung

BERLIN (dpa-AFX) - Der Bundesverband Pro Familia begrüßt die im Koalitionsvertrag von Union und SPD verankerte Absicht, die Kostenübernahme bei Schwangerschaftsabbrüchen künftig großzügiger zu gestalten. "Wir finden es richtig, dass ungewollt Schwangere nicht mit den signifikanten Kosten für einen Schwangerschaftsabbruch allein gelassen werden und begrüßen die Pläne im Koalitionsvertrag", schreibt der Verband auf dpa-Anfrage.

Davon würden aus Sicht des Verbands, der unter anderem ungewollt Schwangere berät, auch jene Frauen profitieren, die bereits die Kosten für den Eingriff erstattet bekämen. Auch ihnen bliebe bei einer generellen Kostenübernahme künftig der Zeitdruck, der bürokratische Aufwand und "oft ein Gefühl von Scham" erspart, heißt es dazu weiter.

Pläne von Schwarz-Rot bislang noch vage

Ob die künftige Koalition wirklich plant, den gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für jeden Schwangerschaftsabbruch aufzubürden, ist jedoch fraglich. Der Koalitionsvertrag bleibt dazu eher vage: "Für Frauen in Konfliktsituationen wollen wir den Zugang zu medizinisch sicherer und wohnortnaher Versorgung ermöglichen. Wir erweitern dabei die Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung über die heutigen Regelungen hinaus", heißt es dort.

Die CDU-Familienpolitikerin Silvia Breher deutete bereits an, dass damit keine generelle Kostenübernahme gemeint sei. Die Koalition werde "prüfen, in welchen Fällen die Kostenübernahme notwendig ist", sagte Breher der dpa.

Laut Pro Familia liegen die jetzigen Kosten für einen Schwangerschaftsabbruch zwischen 350 und 600 Euro. Die Einkommensgrenze, bis zu der Kosten von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden, liegt bei 1.446 Euro netto. Diese kann sich, wie das Bundesfamilienministerium erläutert, für jedes minderjährige Kind, das im Haushalt lebt, um 343 Euro erhöhen. Auch die Unterkunftskosten spielten für die Kalkulation eine Rolle.

Kosten werden nur unter bestimmten Umständen übernommen

Nach Angaben des Bundesfamilienministeriums wurden im Jahr 2024 in Deutschland 106.455 Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen. Die Kosten werden dabei nach den bisherigen Regeln stets dann von den Krankenkassen übernommen, wenn ein medizinischer Grund oder eine sogenannte kriminologische Indikation, etwa nach einer Vergewaltigung, vorliegt.

Frauen, die sich jenseits dieser Fälle zu einem Abbruch entschließen, haben keinen generellen Anspruch auf Kostenübernahme. Wie viele Frauen im vergangenen Jahr die Kosten für ihren Abbruch selbst übernommen haben, wird nach Angaben der jeweiligen Ministerien für Familie und Gesundheit nicht erfasst.

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) erklärt auf Anfrage, dass der Gesetzgeber die gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich dazu verpflichten könne, Kosten für Schwangerschaftsabbrüche zu übernehmen. Das geschehe auch schon in den oben genannten Fällen.

Wie eine künftige Regelung aussehen könne, sei aber noch "völlig unklar", betont ein Sprecher. Deshalb könne auch zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Prognose zu möglichen Mehrkosten für die Kassen abgegeben werden./faa/DP/he



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   14 15 16 17 18    Berechnete Anzahl Nachrichten: 418     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
11.01.2026 19:40 Denkfabrik: Irans Führung verschärft Unterdrückung von Pr...
11.01.2026 19:39 Israels Armee: Würden auf iranischen Angriff mit Macht reag...
11.01.2026 19:39 Medien: Trump prüft Militärschläge im Iran, aber nicht nur
11.01.2026 19:37 Aktivisten: Rund 500 Demonstranten im Iran getötet
11.01.2026 19:33 Bahnchefin Palla: Hauptstrecken nach Wintersturm wieder frei
11.01.2026 19:32 Gefrierender Regen - Bahn erwartet nur kleinere Störungen
11.01.2026 19:27 Bauarbeiten am gesperrten Hauptbahnhof Dresden im Zeitplan
11.01.2026 19:27 Trump rät Kuba zu Deal 'bevor es zu spät ist'
11.01.2026 17:30 Internationale Gespräche über kritische Rohstoffe
11.01.2026 17:28 Silber-Coach bleibt Bundestrainer der Handballerinnen
11.01.2026 15:34 Staffel-Drama um DSV-Quartett: Das «Riesenfest» fällt aus
11.01.2026 15:10 EQS-News: Supermicro kündigt intelligente In-Store-Einzelha...
11.01.2026 14:41 Nächster Dämpfer: Straßer scheidet bei Adelboden-Slalom aus
11.01.2026 12:03 Bereit für Mega-Kampf: Kabayel fordert Champion Usyk heraus
11.01.2026 11:35 ROUNDUP 2: Trump sichert Demonstranten im Iran Hilfe zu - Te...
11.01.2026 11:35 ROUNDUP 2/Wetter: Bahnverkehr rollt an - Jetzt droht Glattei...
11.01.2026 11:35 ROUNDUP/Spektakel mit Spaß: Eintracht und BVB mit 'Werbung'...
11.01.2026 11:35 ROUNDUP: Was Kanzler Merz in Indien vorhat
11.01.2026 11:35 ROUNDUP: Bund lehnt Länder-Vorstoß für Boarding-Ausweisko...
11.01.2026 11:35 ROUNDUP: Warken weist Vorwürfe von US-Minister scharf zurück
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
12.01.2026

ANACLE SYSTEMS LTD
Geschäftsbericht

LASER EYE
Geschäftsbericht

VOXX INTERNATIONAL CORP.
Geschäftsbericht

ORIGIN AGRITECH
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services