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17.03.2025 10:10



FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) - Der DAX startet nach der Erholungsrally am Freitag auf gleichem Niveau in die neue Woche. Neben der geplanten Grundgesetzänderung am Dienstag stehen auch die Entscheidungen gleich mehrerer Notenbanken im Fokus der Börse.

17. März 2025. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die politische Einigung beim geplanten milliardenschweren Paket für Verteidigung und Infrastruktur hat die Aktienmärkte zum Ende der vergangenen Woche beflügelt. Die Hoffnung auf volle Auftragsbücher bei zahlreichen deutschen Unternehmen bescherte dem DAX am Freitag ein Plus von 1,9 Prozent. Damit wurden die Verluste der Vortage fast komplett egalisiert. Der Stoxx Europe 600 beendete die Woche mit einem Minus von 1,2 Prozent.

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Am Montagmorgen steht der deutsche Leitindex bei rund 23.000 Punkten auf demselben Stand wie zum Xetra-Schluss der Vorwoche. Die großen US-Indizes hatten am Freitag ebenfalls eine Erholungsbewegung gestartet, nachdem ein Regierungsstillstand abgewendet werden konnte und es keine neuen Nachrichten bezüglich der Zollpolitik gab. Unter dem Strich verbuchten der S&P 500 mit minus 2,3 Prozent und der Nasdaq 100 mit minus 2,5 Prozent dennoch zum vierten Mal in Folge einen Wochenverlust. In Asien konnte der japanische Nikkei-225 zum Wochenstart auch dank eines etwas schwächeren Yen um 1,3 Prozent zulegen. Der den Hang Seng Index in Hongkong stieg um 1 Prozent.

Neben Geld bedarf es auch Reformen

Die für die Milliardeninvestitionen notwendige ?"nderung des deutschen Grundgesetztes soll am Dienstag im Bundestag beschlossen werden. Heiner Herkenhoff, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Banken, bezeichnet die Einigung der für eine Zweidrittelmehrheit benötigten Parteien als ein "erstes Signal für Wachstum und Sicherheit". Mit Blick auf die zuletzt deutlich gestiegenen Kapitalmarktzinsen mahnt er gleichzeitig aber an, dass ohne tiefgreifende Reformen bei Bürokratie, Regulierung, Planung und Genehmigung die finanziellen Mittel nicht effizient eingesetzt werden können. "Wir müssen schneller und wettbewerbsfähiger werden, damit das Paket tatsächlich Wirkung zeigt".

Wie reagiert die US-Notenbank auf Donald Trump?

Zur Wochenmitte stehen dann wieder die Notenbanken im Rampenlicht der Börse. "In Sachen Fed-Sitzung liegt der Fokus darauf, wie die US-Notenbank mit der wankelmütigen Trump-Politik umgeht, die in Amerika für immer mehr Verunsicherung sorgt und sogar erste Rezessionsängste schürt", erklärt Robert Greil, Chefstratege bei der Privatbank Merck Finck. Nach Meinung der LBBW bergen die "weltweiten Verwerfungen, welche Donald Trump mit seiner disruptiven Politik auslöst", das Risiko, die Märkte länger zu belasten. Der S&P 500 ist bereits unter seine 200-Tage-Linie gefallen, was in der Vergangenheit "häufig - jedoch nicht immer - ein Signal für eine längere und/oder markante nachfolgende Baisse" gewesen ist.

Stärkere Schwankungen und schlechte Stimmung

Auffällig beim DAX ist nach Auswertung der Analysten, dass der Index im laufenden Jahr bereits 19-mal um mehr als ein Prozent gegenüber dem jeweiligen Vortag geschwankt ist. Im gesamten Jahr 2024 war der deutsche Blue-Chip-Index nur an 44 Tagen um mehr als 1 Prozent gegenüber dem jeweiligen Vortag gestiegen oder gefallen. Mit der Ruhe an den Börsen ist es demnach also vorbei. Unter dem Strich ist der DAX seit Jahresbeginn dennoch um über 15 Prozent gestiegen. Die Strategen der Commerzbank empfehlen Anlegerinnen und Anlegern, die kurzfristige Unterstützung bei 22.200 Punkten im Auge zu behalten. Positiv werten sie, dass das Aktiensentiment "so bearish ist wie zuletzt im September 2022".

Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftstermine der Woche

Montag, 17. März

13:30 Uhr: USA: Einzelhandelsumsätze. Strategen der Commerzbank erwarten durch die Zahlen einen ersten Hinweis darauf, ob die Lage tatsächlich so trübe ist wie die Stimmung. Nach einem Rückgang im Januar wird diesmal ein Anstieg um 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat erwartet.

Dienstag, 18. März

10.00 Uhr. Deutschland: Abstimmung im Bundestag über die Lockerung der gesetzlichen Schuldenbremse

11.00 Uhr. Deutschland: ZEW-Index. Nachdem die von Sentix erhobenen Konjunkturerwartungen der Finanzmarktanalysten zuletzt in die Höhe geschnellt waren, rechnen die Volkswirte der Deka beim ZEW-Index damit, dass "die Euphorie etwas gedämpfter ausfallen" wird. Als Begründung verweisen sie u.a. auf den sich verschärfenden Zollstreit. Die Prognose-Range aller Volkswirte ist diesmal allerdings ungewöhnlich breit.

14:15 Uhr: USA: Industrieproduktion. Die Daten für den abgelaufenen Monat dürften laut den Commerzbank-Analysten einen Aufschluss darüber geben, ob sich die moderate Stimmungsverbesserung in der US-Industrie auch in den harten Daten zeigt.

Mittwoch, 19. März

Japan: BoJ-Zinsentscheid. Analysten und Volkswirte erwarten, dass die Bank of Japan den Leitzins diesmal unverändert bei 0,5?Prozent belassen wird. Gut zwei Drittel der ?-konomen rechnet jedoch im dritten Quartal mit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte.

19.00 Uhr. USA: Fed-Zinsentscheid. Nach Ansicht der Commerzbank herrscht weitgehend Einigkeit unter den ?-konomen und auch mit Blick auf die am Geldmarkt gepreisten Erwartungen, dass die Fed die Leitzinsen unverändert im Bereich zwischen 4,25 Prozent und 4,5 Prozent belassen wird. Daran soll auch der etwas weniger stark als erwartete Anstieg der US-Verbraucherpreise vergangene Woche nichts geändert haben.

Donnerstag, 20. März

Großbritannien und Schweiz: Zinsentscheid. Die Bank of England dürfte nach der dritten Leitzinssenkung im Februar auf 4,50 Prozent nun im März nach Meinung der Deka eine Pause einlegen und voraussichtlich im Mai den nächsten Schritt nach unten machen. Dagegen erwarten die Experten, dass die Schweizerische Zentralbank aufgrund von Inflationsraten nahe Null ihren Leitzins nochmals auf 0,25 % senken wird.

13.30 Uhr. USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe.

Freitag, 21. März

Gegen 13 Uhr: Großer Verfallstermin an den wichtigen Terminmärkten weltweit.

Von Thomas Koch, 17. März 2025, © Deutsche Börse AG

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein Deutsche Börse AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)



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