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19.02.2025 14:21

Davies «schwebt» - und Bayern taumelt

Champions League

München (dpa) - War's Bayern-Dusel? Oder doch Mentalität? Egal. Das ganz, ganz späte Tor von Alphonso Davies zum 1:1 (0:0) gegen Celtic Glasgow war für den FC Bayern im Endspielstadion der Champions League weit wertvoller als jene elf Millionen Euro, die der deutsche Fußball-Rekordmeister für den Einzug ins Achtelfinale kassiert. 

Ein Zwischenrunden-K.o. hätte den Verein in heftige Turbulenzen gestürzt. Nicht nur Kapitän Manuel Neuer beschrieb die Gefühlslage mit dem besten Wort: «Erleichterung.» Klar ist aber: Die aktuelle Verfassung der Kompany-Bayern wird gegen Bayer Leverkusen oder Atlético Madrid kaum reichen. 

Am Freitag (12.00 Uhr) wird am UEFA-Sitz in Nyon gleich der gesamte weitere Weg bis zum großen Finale am 31. Mai in München ausgelost. Der Bayern-Blick geht aber erstmal nur bis zur nächsten K.o.-Runde Anfang März.

Eberl: Lieber Atlético als Leverkusen

Ein weiteres Duell mit Bayer und Bayern-Schreck Xabi Alonso wirkt dabei noch unbehaglicher als eines mit der spanischen Mentalitätstruppe von Atlético. «Wenn man Europapokal sagt, dann würde man gerne international spielen», antwortete Eberl befragt nach seiner Präferenz bei den Gegner-Optionen.

Nach der abgewendeten Verlängerung gegen Celtic, das durch den einst für die Bayern-Amateure spielenden Nicolas Kühn nach 63 Minuten plötzlich führte, suchten die Bayern nach Erklärungen für die Erlebnisse der vergangenen Tage. 

«Dusel würde ich jetzt nicht sagen»

«Dusel würde ich jetzt nicht sagen», sagte Nationalspieler Joshua Kimmich zum Last-Minute-Remis gegen Schottlands Meister, das nach dem 2:1 in Glasgow genügte. «Das ist Fußball. Egal wie, wir haben gewonnen und sind weiter», meinte Davies nach dem Unentschieden. Der Kanadier stocherte den Ball bei seinem Comeback ins Tor: «Es war instinktiv, ich habe meinen Fuß reingehalten.»

Davies kam zum richtigen Zeitpunkt aus einer Verletzungspause zurück. «Er ist ein Spieler, der einfach den Unterschied ausmachen kann», lobte Sportvorstand Max Eberl den Kanadier. «Phonzy ist wieder da. Er macht das Tor. Er hat den neuen Vertrag unterschrieben. Er schwebt vor Selbstvertrauen.» 

Aber eben nur er. «Wir haben uns die Playoffs selber eingebrockt. Deshalb mussten wir da jetzt durch. Die sechs Tage - Celtic, Leverkusen, Celtic - waren sehr intensiv», sagte Eberl. «Nach dem 0:1 hat mir imponiert, wie die Mannschaft Mentalität gezeigt hat, wie sie drangeblieben ist. Wir haben uns gegen das Schwertun gestemmt.»

Ende gut, alles gut? Die Bayern sind weiter dabei in Europas Königsliga, auch wenn der ausgerufene «Titel dahoam» gut 100 Tage vor dem Finale wie eine Utopie anmutet. In der Bundesliga wurde zudem der Acht-Punkte-Vorsprung auf Meister Leverkusen beim 0:0 im direkten Duell mit Verteidigungshingabe und Aluminium-Dusel gewahrt. Nahziel erreicht, lautete daher das Wochenfazit. 

Vincent Kompany plädierte für mildernde Umstände. «Es ist nicht so einfach, durch dieses Programm zu kommen. Die Jungs haben jetzt so viel gegeben. Wir haben jetzt ein paar Extratage vor Frankfurt.» Aber auch der Trainer sieht den Ist-Zustand: «Unser Ziel ist, dass Leistung und Ergebnis stimmen.»

Eberl bewertete die Lage schon kritischer: «Es ist nicht so, dass wir dasitzen und sagen: Hey, wir sind in Topform, alles fantastisch. Das ist es momentan nicht, es ist alles ein bisschen schwerer», befand der Sportchef. 

Nach jeder Winterpause geht es abwärts

Anführer Kimmich hatte seinen Bayern erst im Januar nach dem 0:3 gegen Feyenoord Rotterdam den Topteam-Status abgesprochen. Nach Celtic sprach er auch das Positive an. «Wir machen wieder so eine Verkettung von Fehlern und liegen hinten. Danach haben wir aber nicht den Kopf verloren. In der Vergangenheit war es echt manchmal so, dass wir da sehr undiszipliniert, wild wurden.» Der Mittelfeldchef erinnerte in diesem Zusammenhang auch an das Viertelfinal-Aus gegen den FC Villarreal 2022 in der Nachspielzeit. 

Trotzdem fällt auf, dass die Bayern nun schon unter dem dritten Trainer - Nagelsmann, Tuchel, Kompany - einen Formverfall nach der Winterpause erleben. «In der Hinrunde waren wir nicht schwankend unterwegs. Die Ergebnisse waren schwankend, aber unsere Leistung sehr beständig», sagte Kimmich. Nun habe man schon länger «kein Schützenfest mehr gehabt». 

Es knirscht an vielen Stellen. Jamal Musiala, dessen Vertragsverlängerung einen Schub auslösen sollte, steckt in einer Schaffenskrise. Die Außenstürmer von Serge Gnabry über Kingsley Coman und Leroy Sané bis zu Sommer-Einkauf Michael Olise, der immerhin mit seiner Flanke das späte Davies-Tor einleitete, sind keine Super-Dauerleister wie die einstigen Flügel-Ikonen Arjen Robben und Franck Ribéry, die ein Bayern-Jahrzehnt inklusive Titel-Triple 2013 mitprägten. 

Einblutung in der Wade bei Kane

Zu allem Überfluss müssen sich die Bayern auch noch um Harry Kane sorgen. Der Torjäger musste zur Pause und nach einem Lattenschuss mit Problemen an der Wade aufgeben. «Es war natürlich nicht ideal, denn unser bester Stürmer im Zentrum hätte uns weiterhelfen können», bemerkte Neuer. 

«Ich bin in Ordnung», beruhigte Kane später. Die Untersuchung ergab eine «Einblutung in der Wade». Der Engländer muss eine Trainingspause einlegen. Ob er am Sonntag gegen Frankfurt wieder auflaufen kann, ist offen.



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