Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
14.06.2024 18:24

Dax mit größtem Wochenverlust seit August

Börse in Frankfurt

Frankfurt/Main (dpa) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitag erneut deutliche Kursabschläge erlitten. Für den Dax ging es letztlich um 1,44 Prozent auf 18.002,02 Punkte bergab. Damit hielt er sich denkbar knapp über der Marke von 18.000 Punkten, unter die er zeitweise erstmals seit 6 Wochen gerutscht war. Der Wochenverlust von 3 Prozent war der höchste seit August vergangenen Jahres.

Beim MDax mit den mittelgroßen deutschen Unternehmen zeigten die Kurstafeln zum Handelsende ein Tagesminus von 1,36 Prozent auf 25.719,43 Punkte an.

«Der Schock über das Ergebnis der Europawahl und die nun anstehenden Neuwahlen in Frankreich sitzt nicht nur an der Börse in Paris, sondern auch in Frankfurt tief», kommentierte Analyst Konstantin Oldenburger vom Handelshaus CMC Markets. Dazu belaste der mögliche Handelskonflikt mit China nach der Androhungen von Strafzöllen auf chinesische Elektrofahrzeuge. «Die nächste Woche dürfte damit ganz im Zeichen des Versuchs einer Stabilisierung stehen, mehr sollte in der aktuellen Situation nicht drin sein.»

Pessimistisch zeigte sich auch Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets: «Aktuell ist die Chance für eine erfolgreiche Vorrunde der deutschen Fußball-Nationalmannschaft höher als für einen positiven Stimmungsumschwung an der Frankfurter Börse», urteilte er mit Verweis auf die am Freitagabend beginnende Europameisterschaft. Auch angesichts der Zurückhaltung der US-Notenbank Fed mit Blick auf Zinssenkungen, der schon wieder erloschenen Zinsfantasie in Europa und der geopolitischen Krisenherde «gibt es derzeit nicht wirklich einen triftigen Grund, Aktien zu kaufen».

Das bekamen am Freitag auch andere europäische Handelsplätze zu spüren. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verabschiedete sich knapp 2 Prozent tiefer ins Wochenende. In Paris ging es noch deutlicher bergab, während London mit einem moderaten Minus davonkam. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial gab zum europäischen Börsenschluss etwas nach, während der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 ein knappes Plus schaffte.

Über die Aktien von Rheinmetall und andere deutsche Rüstungswerte schwappte wieder einmal eine Welle von Gewinnmitnahmen. Rheinmetall konnten die Kursverluste von zeitweise 9 Prozent zwar eindämmen und schlossen 5,3 Prozent tiefer, blieben damit aber einer der schwächsten Dax-Titel. Hensoldt im MDax und die in keinem wichtigen Index gelisteten Renk-Titel verloren am Ende jeweils noch 2,9 Prozent.

Die kaum veränderten Thyssenkrupp-Papiere zeigten sich bestenfalls stabilisiert nach dem gestrigen Fall auf ein Dreieinhalbjahrestief. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters verstärkt der US-Investor Carlyle seine Bemühungen um die Rüstungstochter Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS). Demnach könnte Carlyle die Mehrheit an TKMS erwerben und die deutsche Staatsbank KfW eine Sperrminorität. Thyssenkrupp würde dann nur noch eine Minderheitsbeteiligung halten.

Am Devisenmarkt sank der Euro zeitweise auf den tiefsten Stand seit Anfang Mai, konnte sich mit zuletzt 1,0695 Dollar aber etwas berappeln. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0686 Dollar festgesetzt.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite von 2,61 Prozent am Vortag auf 2,44 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,91 Prozent auf 125,31 Punkte. Der Bund-Future zog um 0,88 Prozent auf 133,01 Zähler an.



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:  1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 657     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
13.07.2024 07:27 «Wachrüttler» für DFB-Frauen: Hrubesch bleibt gefasst
13.07.2024 07:24 Fünf wertlose Monate: Southgate und die möglichen Nachfolger
13.07.2024 07:23 Nach Roglic-Aus: Red Bull will sich bei Tour «neu erfinden»
13.07.2024 07:21 Kuchen und Ständchen: Fußball-Wunderteenager Yamal wird 17
13.07.2024 07:18 Wimbledon-Finale: Paolini mit Lächeln zum Coup?
13.07.2024 06:00 Umstrittener Hafendeal: MSC-Chef Toft will Wogen glätten
13.07.2024 04:45 Zahl der Verbraucherbeschwerden über Post steigt kräftig
13.07.2024 04:15 Gastgewerbe zur Fußball-EM: Positive Effekte ausgeblieben
13.07.2024 02:06 IRW-News: JanOne Inc. : JanOne bestätigt die Änderung des ...
13.07.2024 01:46 GNW-Adhoc: Die 16. Suzhou Entrepreneurship Week for Internat...
13.07.2024 01:01 Grillen mit Biofleisch ist kostspieliger
12.07.2024 22:28 ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow nimmt wieder an Rekord-...
12.07.2024 22:19 GNW-Adhoc: Neuer Bericht beleuchtet globale Trends und Forts...
12.07.2024 22:18 Aktien New York Schluss: Dow nimmt wieder an Rekord-Rally te...
12.07.2024 22:02 EQS-News: MorphoSys kündigt freiwilliges Delisting vom Nasd...
12.07.2024 21:55 Presse: Biden-Spender halten Millionen für Wahlkampf zurück
12.07.2024 21:55 Verteidigungsminister Moskaus und der USA telefonieren
12.07.2024 21:42 Traumfinale: Djokovic und Alcaraz spielen um Wimbledon-Titel
12.07.2024 21:33 Bericht: Neue Forderung von Netanjahu bedroht Geisel-Deal
12.07.2024 20:57 Devisen: Euro bleibt über 1,09 US-Dollar
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
13.07.2024

EXCEL REALTY N INFRA LTD
Geschäftsbericht

BHANSALI ENG POLYM
Geschäftsbericht

RAS RESORTS & APART HOTELS LTD
Geschäftsbericht

GEOJIT SEC
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services