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| 24.07.2026 09:05 Devisen: Eurokurs unter 1,14 US-Dollar nur wenig verändert NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Freitag nach seinem Vortagesrutsch unter der Marke von 1,14 US-Dollar geblieben. Am Morgen mussten für die Gemeinschaftswährung 1,1385 Dollar gezahlt werden und damit in etwa so viel wie am Vorabend. Die Verschärfung im Krieg zwischen den USA und dem Iran samt deutlich gestiegener Ölpreise und damit verbundener Inflationssorgen hatte dem Dollar am Vortag Auftrieb verliehen und im Gegenzug den Euro belastet. So hatte das Eingreifen der mit dem Iran verbündeten Huthi-Miliz aus dem Jemen in den Konflikt die Ölpreise weiter hochgetrieben. Die Huthis hatten Angriffe auf zwei saudische Öltanker für sich reklamiert, die eine von ihr ausgerufene "Blockade" im Roten Meer missachtet hätten. Damit ist eine weitere kritische Front entstanden. Denn: Das Rote Meer ist für Saudi-Arabien eine wichtige alternative Exportroute, auf die zumindest ein Teil des Ölverkehrs umgeleitet werden kann, der sonst durch die Straße von Hormus geht. Die USA schlugen inzwischen die 13. Nacht in Folge mit Angriffen auf Ziele im Iran zurück. Die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Vortag hatte derweil dem Devisenmarkt keine wesentlichen Impulse geliefert. Die Währungshüter legten eine Zinspause ein. "Die Unsicherheit ist nach wie vor hoch, und die Auswirkungen des Energieschocks auf die Inflation sind noch nicht vollständig zum Tragen gekommen", mahnte EZB-Präsidentin Christine Lagarde. Unterdessen verhängten die Vereinigten Staaten ab sofort neue Zölle gegen 60 Handelspartner, darunter auch auf Waren aus der Europäischen Union. Die Auswirkungen auf die Märkte dürften sich vorerst aber in Grenzen halten, schrieb Devisen-Experte Michael Pfister von der Commerzbank am Morgen. Die neuen Zölle seien lediglich Ersatz für die auslaufenden generellen Zölle und das Weiße Haus habe zudem eine 55 Seiten lange Liste an Ausnahmen veröffentlicht. Im Fokus stehen am Vormittag noch Stimmungsdaten aus der Industrie und dem Dienstleistungssektor aus der Eurozone. Am Nachmittag folgen dann entsprechende Daten aus den USA./mis/jha/ Weitere Nachrichten |
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