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| 03.07.2026 15:00 EQS-News: EnviTec Biogas AG: Hauptversammlung bestätigt Dividendenaussetzung. Strategischer Wandel vom Strom- zum Biomethanproduzenten wird fortgesetzt (deutsch) EnviTec Biogas AG: Hauptversammlung bestätigt Dividendenaussetzung. Strategischer Wandel vom Strom- zum Biomethanproduzenten wird fortgesetzt
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EQS-News: EnviTec Biogas AG / Schlagwort(e): Hauptversammlung/Marktbericht
EnviTec Biogas AG: Hauptversammlung bestätigt Dividendenaussetzung.
Strategischer Wandel vom Strom- zum Biomethanproduzenten wird fortgesetzt
03.07.2026 / 15:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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EnviTec Biogas AG: Hauptversammlung bestätigt Dividendenaussetzung.
Strategischer Wandel vom Strom- zum Biomethanproduzenten wird fortgesetzt
* Aktionäre stimmen Dividendenaussetzung für das Geschäftsjahr 2025 zu, um
finanzielle Flexibilität für die Weiterentwicklung des Unternehmens
beizubehalten
* Erfolgreiche EEG-Ausschreibung schafft neue Planungssicherheit im
Eigenbetrieb
* Investitionen in Höhe von rund 100 Mio. Euro bis 2029 in den Um- und
Neubau von Bestandsanlagen
* Nach regulatorisch belasteten Geschäftsjahren 2025 und 2026 ab 2027
wieder steigende Erlöse und Ergebnisse erwartet
Lohne/Saerbeck, 3. Juli 2026 - Die EnviTec Biogas AG (ISIN: DE000A0MVLS8)
hat heute ihre ordentliche Hauptversammlung als virtuelle Veranstaltung
abgehalten. Im Mittelpunkt der Ausführungen von Vorstand und Aufsichtsrat
standen die strategische Neuausrichtung des Konzerns zum
Biomethanproduzenten, der jüngste Ausschreibungserfolg bei der
Bundesnetzagentur sowie die Geschäftsentwicklung 2025 und der Ausblick auf
die kommenden Jahre. Die Aktionäre folgten dabei dem Beschlussvorschlag, den
zum 31. Dezember 2025 ausgewiesenen Bilanzgewinn der EnviTec Biogas AG in
voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen und für das Geschäftsjahr 2025
keine Dividende auszuschütten.
Bei gestiegener Gesamtleistung und einer soliden operativen Entwicklung ging
das Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2025 vor allem infolge regulatorischer
Belastungen zurück. Wesentliche Faktoren waren zum einen die vom deutschen
Gesetzgeber beschlossene Streichung der Doppelanrechnung von THG-Quoten und
zum anderen eine schwache Entwicklung im Anlagenbau, insbesondere im ersten
Halbjahr 2025. Im laufenden Geschäftsjahr verzeichnete EnviTec bisher eine
planmäßige Geschäftsentwicklung in allen Segmenten. In den ersten drei
Monaten 2026 betrug die Gesamtleistung im Konzern 92,4 Mio. Euro (Q1 2025:
85,3 Mio. Euro). Das Ergebnis (EBT) lag wie erwartet in Folge der Streichung
der Doppelanrechnung mit 4,1 Mio. Euro deutlich unter der Vorjahresperiode
(Q1 2025: 8,5 Mio. Euro).
"Trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds und regulatorischer Belastungen
hat das Geschäftsjahr 2025 gezeigt, dass unser Geschäftsmodell durch die
strategischen Investitionen der vergangenen Jahre gestärkt wurde. Dies ist
an einem Ergebnis über dem Niveau früherer Jahre und einer weiterhin hohen
Innenfinanzierungskraft ablesbar", erläuterte Finanzvorstand Jörg Fischer.
"Vor dem Hintergrund der aktuellen kurzfristigen Beeinträchtigungen sichert
uns die Dividendenaussetzung die notwendige finanzielle Flexibilität, um in
unseren Märkten und Segmenten die Weiterentwicklung unseres Unternehmens mit
voller Kraft voranzutreiben. Für die kommenden Jahre blicken wir insgesamt
zuversichtlich nach vorn."
Vorstandsvorsitzender Olaf von Lehmden stellte die Konzernstrategie und die
Perspektiven auf den internationalen Biomethanmärkten in den Mittelpunkt.
Neuen Rückhalt gibt dabei der jüngste Ausschreibungserfolg in Deutschland,
in dessen Rahmen das Unternehmen für einen wesentlichen Teil des
Strom-Portfolios mit einer elektrischen Gesamtleistung von rund 16 MW eine
EEG-Anschlussförderung erhielt. Damit ist ein gesicherter Weiterbetrieb der
bezuschlagten Anlagen um weitere 12 Jahre (Bestandsanlagen) beziehungsweise
20 Jahre (Neuanlagen) verbunden. Das schafft stabile Ergebnisbeiträge im
größten Geschäftsbereich und langfristige Planungssicherheit für den Bestand
der Anlagen.
Aufbauend auf diesem Fundament setzt EnviTec gleichzeitig den Wandel vom
Strom- zum Biomethanproduzenten konsequent fort. Durch eine Umstellung von
Biogasanlagen auf Biomethan soll die Produktion im Eigenbetrieb bis 2031
weiter ausgebaut und zunehmend auf Biomethan verlagert werden. Dazu plant
das Unternehmen für die Jahre 2026 bis 2029 neue Investitionen von rund 100
Mio. Euro (inkl. At-equity-Beteiligungen). Die Investitionen umfassen zum
einen den Um- und Neubau bestehender EEG-Anlagen für einen Weiterbetrieb im
Rahmen des neuen Vergütungsrahmens, zum anderen den Umbau weiterer
Eigenbetriebsanlagen von Strom- auf Gasaufbereitung.
Mit Blick auf die Rahmenbedingungen bewegen sich die THG-Quotenpreise wieder
auf deutlich höherem Niveau, und die RED III schafft verlässliche
Rahmenbedingungen bis 2040. Demgegenüber stehen in einigen Bereichen
weiterhin unsichere politische Rahmenbedingungen. So sieht der
Kabinettsentwurf zur Umsetzung der europäischen Gasbinnenmarktrichtlinie
vor, Netzanschlüsse von Biomethananlagen bereits nach 10 Jahren kappen zu
können. "Verlässliche und technologieoffene Rahmenbedingungen beim
Gasnetzanschluss sind für den weiteren Hochlauf grüner Gase unerlässlich",
sagt Olaf von Lehmden. "Zugleich sehen wir im geplanten
Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) mit der vorgesehenen Biotreppe erhebliche
Chancen für Biomethan. Die dabei in der öffentlichen Diskussion in Frage
stehenden Biomethanmengen können von der deutschen Branche problemlos
bereitgestellt werden, sofern über den Gasnetzanschluss die notwendige
Planungssicherheit geschaffen wird."
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet der Vorstand eine Gesamtleistung
(beziehungsweise einen Umsatz) in einer Bandbreite von 330 bis 370 Mio. Euro
sowie ein Ergebnis vor Steuern (EBT) in einer Bandbreite von 5 bis 15 Mio.
Euro. Der gegenüber 2025 erwartete Ergebnisrückgang resultiert im
Wesentlichen aus den genannten regulatorischen Belastungen. Für das Jahr
2027 rechnet der Vorstand auf Basis einer verbesserten Auftragslage im
Anlagenbau, des Ausbaus im Service und der wachsenden Biomethanproduktion
wieder mit steigenden Erlösen und Ergebnissen.
Weitere Informationen zur Hauptversammlung einschließlich der
Abstimmungsergebnisse unter:
https://www.envitec-biogas.de/unternehmen/investor-relations/hauptversammlung/2026
Über die EnviTec Biogas AG
Die EnviTec Biogas AG deckt die gesamte Wertschöpfungskette für die
Herstellung von Biogas ab: Dazu gehören die Planung und der Bau von
Biogasanlagen und Biogasaufbereitungsanlagen ebenso wie deren
Inbetriebnahme. Das Unternehmen übernimmt bei Bedarf den biologischen und
technischen Service und bietet die Betriebsführung an. EnviTec betreibt 91
eigene Anlagen und ist damit aktuell einer der größten Biogasproduzenten
Deutschlands. Die Geschäftstätigkeit umfasst zudem die Produktion und die
Vermarktung von klimaneutralem Kraftstoff (Bio-LNG) für den Transportsektor
und flüssigem Kohlendioxid (LCO2) in Lebensmittelqualität und die Planung
und den Betrieb von Wind- und Solarprojekten. Das Unternehmen ist weltweit
in 18 Ländern mit eigenen Gesellschaften, Vertriebsbüros, strategischen
Kooperationen und Joint Ventures vertreten. Im Jahr 2025 erzielte die
EnviTec Gruppe einen Umsatz von 312,6 Mio. Euro und ein EBT von 26,0 Mio.
Euro. Insgesamt beschäftigt die Gruppe rund 700 Mitarbeitende. Seit Juli
2007 ist die EnviTec Biogas AG an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.
Kontakt:
Katrin Hackfort
EnviTec Biogas AG
Telefon: +49 25 74 88 88 - 810
E-Mail: ir@envitec-biogas.de
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03.07.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: EnviTec Biogas AG
Industriering 10a
49393 Lohne
Deutschland
Telefon: +49 (0) 44 42 - 80 65 0
Fax: +49 (0) 44 42 - 80 65 103
E-Mail: info@envitec-biogas.de
Internet: www.envitec-biogas.de
ISIN: DE000A0MVLS8
WKN: A0MVLS
Börsen: Freiverkehr in Düsseldorf, Frankfurt (Basic Board),
Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate BSX
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