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25.06.2026 14:32

OTS: KRAVAG / Stabiles Wachstum in herausfordernden Zeiten: KRAVAG setzt auf ...

    Stabiles Wachstum in herausfordernden Zeiten: KRAVAG setzt auf
Branchennähe und Prävention (FOTO)
Hamburg (ots) - Geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Herausforderungen
prägten das vergangene sowie die ersten Monate des laufenden Jahres. Mit einem
Plus bei den Beitragseinnahmen von 3,8 Prozent in den ersten fünf Monaten 2026
konnten die KRAVAG-Gesellschaften ein stabiles Wachstum verzeichnen.

Selten waren die Rahmenbedingungen für den Transport- und Logistiksektor so
herausfordernd wie jetzt: Konflikte und Kriege im Iran sowie in der Ukraine,
US-Handelszölle, Künstliche Intelligenz, steigende Energiekosten. "Die Branche
operiert in einem äußerst anspruchsvollen Umfeld. Das spüren wir in unserem
täglichen Geschäft", betont Nils Reich, Vorstandsvorsitzender der
KRAVAG-Gesellschaften, bei der Delegiertenversammlung in Heidelberg. "Vor diesem
Hintergrund freue ich mich umso mehr über den positiven Geschäftsverlauf." Die
gebuchten Bruttobeiträge der KRAVAG-LOGISTIC stiegen in den ersten fünf Monaten
2026 auf 614 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnet der
Spezialversicherer damit ein Plus von 4,8 Prozent. Ebenfalls positiv fiel das
Wachstum der Beiträge bei der KRAVAG-ALLGEMEINE aus. Die Einnahmen stiegen in
der Zeit von Januar bis einschließlich Mai um 19 Millionen Euro, ein Plus von
2,9 Prozent.

"Die KRAVAG ist nicht irgendein Versicherer, der von außen draufschaut. Wir sind
Teil der Transport- und Logistikbranche", so Nils Reich. "Fast jede zweite
Sattelzugmaschine im deutschen Güterverkehr fährt mit uns. Das ist ein echter
Vertrauensbeweis in uns als Versicherer."

KRAVAG-Gesellschaften: 2025 Deutliches Plus bei den Beitragseinnahmen

Mit einem deutlichen Wachstum der Beitragseinnahmen setzten die
KRAVAG-Gesellschaften ihren erfolgreichen Kurs im Geschäftsjahr 2025 fort: Die
Einnahmen stiegen um 9,2 Prozent auf knapp 2 Milliarden Euro. In einem
herausfordernden Marktumfeld mit steigenden Kosten und sinkenden Margen konnte
die KRAVAG somit ihre finanzielle Stärke weiter ausbauen und ihre Position für
die Zukunft nachhaltig festigen.

KRAVAG-LOGISTIC: Positive Bilanz trotz steigender Kosten

Deutlich gestiegene Preise für Ersatzteile und Reparaturen - dieses Thema
beschäftigt Transportunternehmen und Versicherer bereits seit geraumer Zeit.
Auch im Geschäftsjahr 2025 sorgte der Anstieg der Werkstattkosten für höhere
Schadenaufwendungen. Diese beliefen sich auf 892,6 Millionen Euro und lagen
damit um 3,8 Prozent über dem Vorjahreswert. Gleichzeitig konnte die
KRAVAG-LOGISTIC ihre gebuchten Bruttobeiträge über alle Sparten hinweg auf
1.136,2 Millionen Euro steigern, was einem Wachstum von 6,5 Prozent entspricht.
Trotz der gestiegenen Schadenkosten verbesserte sich somit auch die Combined
Ratio von 96,8 auf 94,9 Prozent. Unter dem Strich erwirtschaftete das
Unternehmen ein positives Ergebnis von 28,5 Millionen Euro. Der beitragsstärkste
Zweig der KRAVAG-LOGISTIC bleibt nach wie vor die Kraftfahrtversicherung mit 78
Prozent des Gesamtgeschäftes.

KRAVAG-ALLGEMEINE: Wachstum bei Beiträgen und stabile Schadenentwicklung

Die KRAVAG-ALLGEMEINE konnte im Jahr 2025 ihr Beitragsvolumen deutlich steigern.
Mit gebuchten Bruttobeiträgen von 836,2 Millionen Euro übertraf der
Kfz-Versicherer den Vorjahreswert (738,3 Millionen Euro) um 13,3 Prozent. Auf
der Schadenseite zeigte sich eine leicht rückläufige Entwicklung. Die
Aufwendungen für Versicherungsfälle sanken von 658,7 Millionen Euro auf 636,2
Millionen Euro. Vor diesem Hintergrund verbesserte sich auch die Combined Ratio
und erreichte einen Wert von 90,5 Prozent. Der Jahresüberschuss belief sich auf
9,9 Millionen Euro und lag, bedingt durch Schwankungsrückstellungen, leicht
unter dem Vorjahresergebnis von 12,7 Millionen Euro. Die Anzahl der
Kfz-Haftpflichtverträge ging im Jahresverlauf von 1.479.586 auf 1.436.727
zurück.

Phantomfrachtführer: Schadenprävention im Fokus

Neben den schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sieht sich die
Transport- und Logistikbranche immer stärker mit einer weiteren Herausforderung
konfrontiert: Sogenannte "Phantomfrachtführer", auch "Fake Carrier" genannt,
entwenden professionell und in einem internationalen Netzwerk organisiert
wertvolle Ware. "Phantomfrachtführer haben sich in den vergangenen Jahren von
einem eher selten auftretenden Einzelfall zu einem der bedeutendsten
Betrugsrisiken im Straßengüterverkehr entwickelt", erklärt Anja Ludwig, Leiterin
KRAVAG KompetenzCenter Logistik und Mobilität. "Sowohl die Anzahl der
Schadensfälle als auch die daraus resultierenden Schadensummen steigen spürbar
an. Jeden dritten Tag verschwindet in Deutschland eine komplette Lkw-Ladung." In
Zusammenarbeit mit der KRAVAG und den Straßenverkehrsgenossenschaften entwickelt
die SVG-Akademie, Partner der Straßenverkehrsgenossenschaften für digitale
Weiterbildungen und E-Learnings, derzeit eine Onlineschulung. Das Angebot wird
gezielt auf Disponenten sowie weitere Mitarbeitende in Speditionen und
Transportunternehmen zugeschnitten sein und sie dabei unterstützen,
Phantomfrachtführer frühzeitig zu erkennen.

KUSS: Elektrifizierung bringt neue Herausforderungen mit sich

Mit der KRAVAG Umweltschutz und Sicherheitstechnik GmbH (KUSS) bietet der
Hamburger Spezialversicherer seit mehr als 35 Jahren spezielle Services bei
Individual-, Groß- und Komplexschäden an. Besonders Mineralöl- und
Gefahrgutspeditionen vertrauen der KUSS als spezialisiertem Partner für
schnelles Schadenmanagement. Im Jahr 2025 wurden rund 5.000 Aufträge von der
KUSS bearbeitet, darunter etwa 910 Notfälle und Akutschäden, bei denen schnelle
Hilfe unmittelbar nach dem Schadenereignis erforderlich war.

Neben Schäden, die während eines Transports entstehen können, gehören Pannen und
Unfälle zu den größten möglichen Risiken im Straßengüterverkehr. Der Service LKW
bergen + abschleppen ist daher ebenfalls Teil des Komplettpaketes der KUSS. Rund
340-mal wurde die für viele KRAVAG-Kunden kostenlose Dienstleistung im Jahr 2025
in Anspruch genommen. Eine neue Herausforderung stellt dabei das Bergen von
E-Lkw dar. Werden bei einem Unfall Akkus beschädigt, können die Bergungskosten
deutlich höher als bei einem Diesel-Lkw sein. Der Grund: Für die Bergung eines
Elektrofahrzeugs gibt es andere Sicherheitsvorschriften und Herstellervorgaben,
unter anderem darf die Arbeit nur von fachkundigen Betrieben übernommen werden.
"Doch darauf sind wir eingestellt", sagt Oliver Morgenstern, Geschäftsführer der
KUSS. "Momentan machen E-Lkw noch nicht die große Masse der Transportfahrzeuge
aus. Doch die Zulassungszahlen steigen stetig."

Ein Foto von Dr. Nils Reich finden Sie hier
(https://www.kravag.de/ueber-uns/vorstaende-aufsichtsratsvorsitzende) .

Pressekontakt:

Jenny Zeume
Public Relations & Content Management
Heidenkampsweg 102
20097 Hamburg
Tel.: 0151 26417742
E-Mail: mailto:jenny.zeume@kravag.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/136864/6302275
OTS:               KRAVAG


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