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| 03.06.2026 17:06 dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 03.06.2026 - 17.00 Uhr USA: ISM-Industriestimmung verbessert sich stärker als erwartet TEMPE - Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im Mai stärker als erwartet aufgehellt. Der Einkaufsmanagerindex ISM stieg um 0,9 Punkte auf 54,5 Punkten, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Mittwoch in Tempe mitteilte. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg auf 53,8 Punkte gerechnet. Der ISM-Index bleibt damit weiter klar über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Dies signalisiert eine Zunahme der wirtschaftlichen Aktivität. USA: Auftragseingang in der Industrie steigt etwas stärker als erwartet WASHINGTON - Der Auftragseingang der US-Industrie hat im April etwas stärker als erwartet zugelegt. Die Bestellungen stiegen um 4,8 Prozent, wie das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Analysten hatten mit einem Anstieg um 4,6 Prozent gerechnet. Im März hatten die Aufträge noch um revidierte 1,8 Prozent zugelegt. In einer ersten Schätzung waren 1,5 Prozent ermittelt worden. ROUNDUP/EU-Kommission: Kein Verfahren, aber Reformdruck für Berlin BRÜSSEL - Die EU-Kommission ruft Deutschland dazu auf, die öffentliche Verwaltung schneller zu modernisieren und zu digitalisieren. Außerdem solle Deutschland unter anderem die Rahmenbedingungen für Wohnungsbauinvestitionen verbessern, um Wohnraum erschwinglicher zu machen, wie die Brüsseler Behörde mitteilte. USA: Beschäftigung in der Privatwirtschaft legt zu - ADP WASHINGTON - Die Zahl der Beschäftigten in der Privatwirtschaft der USA ist im Mai etwas stärker gestiegen als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat legte sie um 122.000 zu, wie der Arbeitsmarktdienstleister ADP am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen Anstieg um 120.000 Stellen erwartet. ROUNDUP: EU-Kommission will mehr Schulden für Energiewende erlauben BRÜSSEL - Angesichts der durch den Iran-Krieg verursachten Energiekrise will die Europäische Kommission die Schuldenregeln der EU weiter lockern. Nach einem Vorschlag der Brüsseler Behörde sollen künftig höhere Schulden auch für Investitionen in die Energiewende erlaubt sein. Diese Ausgaben sollen unter eine bereits bestehende Ausnahmeregelung in den EU-Schuldenregeln für Verteidigungsausgaben fallen können, wie die Kommission in Brüssel mitteilte. ROUNDUP/Eurozone: Stimmung der Dienstleister verbessert sich unerwartet etwas LONDON - Die Stimmung der Dienstleister in der Eurozone hat sich im Mai überraschend etwas verbessert. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex (PMI) stieg um 0,1 Punkte auf 47,7 Punkte, wie S&P am Mittwoch in London nach einer zweiten Schätzung mitteilte. In einer ersten Schätzung war noch ein Rückgang auf 46,4 Punkte ermittelt worden. Volkswirte hatten im Schnitt mit einer Bestätigung der Erstschätzung gerechnet. Eurozone: Ölpreisschock treibt Erzeugerpreise weiter nach oben LUXEMBURG - Ein starker Anstieg der Energiepreise infolge des Iran-Kriegs hat die Erzeugerpreise in der Eurozone weiter kräftig nach oben getrieben. Im April legten sie im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 4,9 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt damit gerechnet. Bereits im März hatte es einen Preisschub gegeben, nachdem die Erzeugerpreise in den sieben Monaten zuvor jeweils gefallen waren. Großbritannien: Dienstleistungsstimmung trübt sich moderater als erwartet ein LONDON - Die Stimmung der Dienstleister in Großbritannien hat sich im Mai weniger als erwartet eingetrübt. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex (PMI) von S&P Global fiel im Vergleich zum Vormonat um 3,4 Punkte auf 49,3 Punkte, wie S&P am Mittwoch in London nach einer zweiten Schätzung mitteilte. In einer ersten Schätzung war ein Rückgang auf 47,9 Punkte ermittelt worden. Volkswirte hatten im Schnitt eine Bestätigung der Erstschätzung erwartet. EU weist neuen US-Zolldrohungen wegen Zwangsarbeit zurück BRÜSSEL - Die EU weist die neuen US-Zolldrohungen wegen eines angeblich unzureichenden Vorgehens gegen Zwangsarbeit als unbegründet zurück. Ein Sprecher der EU-Kommission verwies nach den jüngsten Ankündigungen aus Washington darauf, dass die EU bereits 2024 eine Verordnung für ein Verbot von in Zwangsarbeit hergestellten Produkten beschlossen hat. Diese sieht vor, dass Wirtschaftsakteure in Zwangsarbeit hergestellte Produkte ab dem 14. Dezember 2027 nicht mehr auf dem Unionsmarkt in Verkehr bringen dürfen. Bei Verstößen soll es Sanktionen geben. EU-Kommission: Kein Verfahren, aber Reformdruck für Berlin BRÜSSEL - Die EU-Kommission ruft Deutschland dazu auf, die öffentliche Verwaltung schneller zu modernisieren und zu digitalisieren. Außerdem solle Deutschland unter anderem die Rahmenbedingungen für Wohnungsbauinvestitionen verbessern, um Wohnraum erschwinglicher zu machen, wie die Brüsseler Behörde mitteilte. Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst. /jsl Weitere Nachrichten |
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