Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
15.05.2026 14:55

ROUNDUP 3: Tausende streiken im Handel - kaum Auswirkungen für Kunden?

(neu: weitere Details)

BERLIN (dpa-AFX) - Die Gewerkschaft Verdi hat in der laufenden Tarifrunde im Handel mit einem Warnstreik den Druck auf die Arbeitgeber erhöht. Mehr als 5.000 Beschäftigte des Einzel-, Groß- und Außenhandels nahmen am Freitag bundesweit an den befristeten Arbeitsniederlegungen teil, wie eine Verdi-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur sagte. Bestreikt wurden mehr als 200 Standorte, darunter Filialen von Edeka, Rewe, Kaufland, Penny, Douglas, Zara, H&M , Metro und Ikea.

Nach Angaben der Gewerkschaft mussten Kundinnen und Kunden teilweise mit Verzögerungen an Kassen oder bei der Leergutannahme rechnen. Auch im Groß- und Außenhandel seien Folgen zu spüren, allerdings womöglich erst mit Verzögerung. Gestreikt wurde laut Verdi in Berlin-Brandenburg, Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Hamburg.

Aus Sicht des Handelsverbands Deutschland (HDE) gab es keine spürbaren Auswirkungen für Verbraucher. "Einkäufe können wie gewohnt überall getätigt werden", sagte Tarifgeschäftsführer Steven Haarke. Zu möglichen Ladenschließungen lägen bislang keine Informationen vor.

Verdi: "Ihr seid nicht die Billigheimer der Nation"

In mehreren großen Städten fanden Streikkundgebungen statt. In Dortmund kamen mehrere Hundert Menschen zusammen. Die Polizei sprach von 400, Verdi hingegen von rund 1.000 Teilnehmern.

"Ihr seid nicht die Billigheimer der Nation", sagte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Silke Zimmer in Dortmund laut Redemanuskript zu den Beschäftigten. "Eure Arbeit hat einen Wert - und dieser Wert muss sich auch in Eurem Portemonnaie widerspiegeln."

In Frankfurt waren nach Angaben von Gewerkschaft und Polizei 400 bis 500 Menschen vor Ort. In Hamburg beteiligten sich laut Verdi rund 600, in Stuttgart rund 150.

Arbeitgeber bieten 3,5 Prozent in zwei Schritten

Im April starteten in den ersten Landesbezirken die Verhandlungen für den Einzelhandel sowie den Groß- und Außenhandel. In Hamburg und Nordrhein-Westfalen legte die Arbeitgeberseite in dieser Woche erste Tarifangebote für den Einzelhandel vor. Die Gewerkschaft wies sie zurück. Zimmer sprach von "vergifteten Angeboten", die nicht einmal die Inflation ausgleichen würden.

Die Arbeitgeber bieten von November an eine Erhöhung um 2 Prozent und ab August 2027 um weitere 1,5 Prozent - bei einer Laufzeit von 24 Monaten. Verdi fordert 7 Prozent mehr Lohn und brutto mindestens 225 Euro sowie eine Laufzeit von zwölf Monaten. Der HDE warnte bereits vor Beginn der Verhandlungen vor unrealistischen Forderungen. Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gebe es "dieses Mal kaum Spielraum" für Lohnerhöhungen.

Im Handel arbeiten laut Verdi hierzulande rund 5,2 Millionen Menschen, davon 3,4 Millionen im Einzelhandel. Die vorigen Tarifverhandlungen zogen sich über mehr als ein Jahr hin. Am Ende stand für die Beschäftigten im Einzelhandel für den Zeitraum 2023 bis 2025 ein Einkommensplus von insgesamt rund 14 Prozent. Die Tarifbindung in der Branche ist seit Jahren rückläufig und vergleichsweise gering./cr/DP/nas



Weitere Nachrichten
Name Kurs Währung Datum Zeit Handelsplatz
H & M HENNES & MAURI... 14,530 EUR 15.05.26 15:39 Tradegat...
METRO AG 5,330 EUR 16.04.25 17:35 Xetra
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:  1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 1.149     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
15.05.2026 16:33 Devisen: Eurokurs gefallen - EZB-Referenzkurs: 1,1628 US-Dol...
15.05.2026 16:31 Aktien New York: Steigende Ölpreise stoppen Rekordrally der...
15.05.2026 16:18 Breite Unterstützung für Ukraine-Sondertribunal
15.05.2026 16:17 Deko-Händler Depot stellt erneut Insolvenzantrag
15.05.2026 16:16 EQS-Stimmrechte: AUSTRIACARD HOLDINGS AG (deutsch)
15.05.2026 16:14 Ölpreise gestiegen - USA-China-Treffen enttäuscht
15.05.2026 16:10 Deko-Händler Depot stellt erneut Insolvenzantrag
15.05.2026 16:02 ROUNDUP 3: Trump in China - Was von dem Besuch in Erinnerung...
15.05.2026 16:02 Vor French Open: Zverev sagt für Turnier in Hamburg ab
15.05.2026 15:55 EQS-News: FutureGrail stellt bei der Mai-Auktion neuen Verka...
15.05.2026 15:43
15.05.2026 15:35 USA: Industrieproduktion steigt stärker als erwartet
15.05.2026 15:28 DZ Bank hebt Freenet auf 'Kaufen' und fairen Wert auf 30 Eur...
15.05.2026 15:20 ROUNDUP: Angriff auf russische Raffinerie in Rjasan - vier T...
15.05.2026 15:20 dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 15.05.2026 - 15.15 Uhr
15.05.2026 15:15 EQS-News: Game On für E-Sports-Jobs: 65 % fordern weltweit ...
15.05.2026 15:08 Iran-Öl: Trump erwägt Sanktionslockerung für China
15.05.2026 15:06 EQS-Stimmrechte: United Labels AG (deutsch)
15.05.2026 15:05 WOCHENAUSBLICK: Dax weiter in schwierigem Fahrwasser - Beric...
15.05.2026 15:05 ROUNDUP/Trump: Entscheide in Kürze über Waffenverkauf an T...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
15.05.2026

STS GLOBAL INCOME & GROWTH TRUST PLC
Geschäftsbericht

INVESTORE PROPERTY LTD.
Geschäftsbericht

TEAM PLC
Geschäftsbericht

ANUH PHARMA LTD
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services