Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
19.04.2024 14:54

Wissing bei erster Digitalministerkonferenz: Einsatz von KI fördern

POTSDAM (dpa-AFX) - Bundesdigitalminister Volker Wissing (FDP) sieht Deutschland bei der Entwicklung von Technologien der Künstlichen Intelligenz (KI) in einer führenden Rolle weltweit und plädiert für einen offenen Umgang mit digitalen Entwicklungen. Zugleich forderte er, die Länder sollten das Gesetz für eine digitale Verwaltung nicht länger blockieren.

Deutschland sei bei den KI-Patenten die Nummer zwei auf der Welt nach den USA und vor China und Japan, sagte Wissing bei der ersten Digitalministerkonferenz am Freitag in Potsdam. Diese Chance dürfe nicht verspielt werden. "Ohne Künstliche Intelligenz wird keine Volkswirtschaft wettbewerbsfähig bleiben können", so Wissing. Deutschland solle dabei selbst die Technologie in der Hand haben, sagte der Minister. Aus seiner Sicht ist es daher wichtig, KI mit Offenheit zu begegnen und ihren breiten Einsatz zu fördern. Am Freitag gründeten die Länder die Digitalministerkonferenz, um ihre Zusammenarbeit auf diesem Gebiet zu stärken.

Die Bundesregierung will mehr Behördengänge durch einheitliche digitale Verfahren ersetzen, doch das Onlinezugangsgesetz (OZG 2.0) stößt vor allem bei unionsgeführten Ländern auf Kritik. Minister Wissing sagte, bei der Reform dieses Gesetzes, das im Bundesrat gescheitert war, sei nun eine rasche Lösung nötig. Die Länder sollten es nicht auf Dauer blockieren. Das Onlinezugangsgesetz bezieht sich auf Bundesverwaltungen, es soll aber auch auf die Bundesländer und Kommunen ausstrahlen. Es soll auch verhindert werden, dass in den Verwaltungen mehrfach Software für die Lösung des gleichen Problems entwickelt wird.

Der Branchenverband Bitkom kritisierte am Freitag in einer Mitteilung, bei der Digitalisierung herrsche in Deutschland zu oft Kleinstaaterei und Kirchturmpolitik. Ein Flickenteppich unterschiedlicher Regelungen zum Beispiel in den Verwaltungen und im Datenschutz mache es Verbrauchern und Unternehmen unnötig schwer und erzeuge Kosten ohne Nutzen. Der Verband begrüße daher die Einrichtung einer festen Digitalministerkonferenz, die zu einer bundesweiten Beschleunigung und Harmonisierung der Digitalpolitik beitragen solle. Auch die Berliner Staatssekretärin für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung, Martina Klement, sagte: "Wir müssen sicherstellen, dass nicht jeder sein eigenes Süppchen kocht."

Bei einem Digital-Ranking des Branchenverbandes Bitkom zeigten sich Unterschiede zwischen den 16 Bundesländern. Hamburg setzte sich vor Berlin und Bayern an die Spitze. Die niedrigsten Indexwerte erreichten Sachsen-Anhalt und Thüringen. Brandenburg landete auf dem elften Platz. Verglichen wurden vier Bereiche: "digitale Wirtschaft", "digitale Infrastruktur", "Governance & digitale Verwaltung" sowie "digitale Gesellschaft". Dabei wurden unter anderem der 5G-Ausbau, die Glasfaserversorgung oder die Ladeinfrastruktur für Elektroautos untersucht, aber auch die Zahl der Informatik-Pflichtstunden an den Schulen, die Nutzung digitaler Behördenleistungen oder die Einstellung der Bevölkerung zur Digitalisierung./mow/DP/stw



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 1.277     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
19.04.2024 14:54 Wissing bei erster Digitalministerkonferenz: Einsatz von KI ...
19.04.2024 14:49 OTS: DocuWare GmbH / DocuWare gibt die Übernahme des Softwa...
19.04.2024 14:46 EQS-Adhoc: MedNation AG: Voraussichtlich Konzerngewinn nach ...
19.04.2024 14:44 Lange Menschenkette an Stränden: Israelis fordern Geisel-De...
19.04.2024 14:42 Russland: Leiterin bekannten Sprachinstituts nach Terrorakt ...
19.04.2024 14:41 Scholz sieht 'ganz wichtigen Schub' für Ukraine-Diplomatie
19.04.2024 14:40 UN-Menschenrechtsbüro ruft zu Zurückhaltung im Nahen Osten...
19.04.2024 14:39 Spionagefall: Bundesregierung weist russische Drohung zurück
19.04.2024 14:39 Ausbau des Hafens Cuxhaven: Rammschlag Anfang 2025 geplant
19.04.2024 14:38 Ukraine-Hilfe: Baltische Parlamentschefs appellieren an US-K...
19.04.2024 14:36 IRW-News: Century Lithium Corp.: Century Lithium informiert ...
19.04.2024 14:34 Erst EM, dann WM: Nagelsmann mit «Entscheidung des Herzens»
19.04.2024 14:32 IRW-News: Klondike Gold Corp.: Explorationsprogramm 2024 von...
19.04.2024 14:31 WOCHENAUSBLICK: Geopolitik und Zins-Dilemma machen es Dax-An...
19.04.2024 14:29 Vogelgrippevirus-Nachweis in Milch: WHO empfiehlt pasteurisi...
19.04.2024 14:27 EQS-DD: EuroTeleSites AG (deutsch)
19.04.2024 14:27 Baerbock: Eskalation in Nahost unbedingt verhindern
19.04.2024 14:25 Staatsanwaltschaft ermittelt nach Insolvenz von Versandhänd...
19.04.2024 14:21 EQS-DD: EuroTeleSites AG (deutsch)
19.04.2024 14:20 Immer mehr ausländische Ärztinnen und Ärzte
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
19.04.2024

TEN ALPS
Geschäftsbericht

VINCO FINANCIAL GROUP LIMITED
Geschäftsbericht

ZHONGKEN AGRICUL
Geschäftsbericht

ZHEJIANG WEIXING INDUSTRIAL DEVELOP
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services