Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
24.04.2026 15:16

Schikane nach Hinweisen auf Fehler? Manager klagen gegen VW

HANNOVER (dpa-AFX) - Sie verlangten von VW Schadenersatz und Schmerzensgeld in Millionenhöhe, weil sie sich nach Hinweisen auf Missstände zurückgesetzt fühlten: Ein juristischer Streit zwischen dem Autobauer und zwei Managern beschäftigt jetzt auch das Landesarbeitsgericht Niedersachsen. Eine Entscheidung gab es aber zunächst nicht. Das soll erst später verkündet werden.

Das Arbeitsgericht Braunschweig hatte die Klage im vergangenen Juni abgewiesen. Einen Schaden, der auf Repressalien zurückzuführen sei, hätten die beiden nicht darlegen können, so das Gericht damals. Laut Gericht verlangen die beiden zusammen 7,5 Millionen Euro von ihrem Arbeitgeber - als Schadenersatz und Schmerzensgeld.

Hinweise auf vermeintliche Missstände

Die beiden Mitglieder des Oberen Managementkreises von VW fühlten sich demnach unter Druck gesetzt und benachteiligt, nachdem sie erst intern und später auch extern über vermeintliche Missstände berichtet hatten. Laut Gericht ging es dabei um möglicherweise gesundheitsgefährdende Schadstoffe in Hochdächern zweier Modelle von VW Nutzfahrzeuge.

Doch statt etwas dagegen zu unternehmen, hätten sie danach bei VW Repressalien erlitten, so der Vorwurf. Die VW-Manager berufen sich auf das Hinweisgeberschutzgesetz und Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz.

Volkswagen hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen. Es habe zu keinem Zeitpunkt Repressalien gegeben, hieß es nun im Gerichtssaal. Und es habe auch keine Gesundheitsgefahr durch Ausdünstungen aus den monierten Bauteilen gegeben.

VW kündigt beiden - Betroffene klagen

VW hat beiden Managern inzwischen gekündigt. Zuvor waren sie nach Angaben ihres Anwalts "kaltgestellt". Ihre Abteilung, die aus der Taskforce zur Aufarbeitung des Diesel-Skandals hervorgegangen sei, habe keine Aufgaben mehr gehabt - und sei schließlich aufgelöst worden. "Die saßen bis zum Tag der Kündigung jeden Tag in ihren Büros, hatten aber keine Aufgabenzuweisung", so ihr Anwalt Markus Bialobrzeski, der beide vertritt.

Kündigungsgrund war nach VW-Angaben der Vorwurf, interne Revisionsberichte zu den Modellen Crafter und Grand California unbefugt an Medien und öffentliche Stellen abgegeben zu haben, darunter das Landeskriminalamt (LKA). Das sieht VW als massive Pflichtverletzung. Die beiden Betroffenen wehren sich auch dagegen vor Gericht.

Fristlose Kündigung kam zu spät

Im Februar errang einer der beiden vor dem Arbeitsgericht Braunschweig nur einen Teilerfolg: Die außerordentliche, fristlose Kündigung, die VW ausgesprochen hatte, erklärte das Gericht für unwirksam, weil VW die dafür erforderliche Frist nicht eingehalten hatte, die Kündigung also zu spät kam.

Die ebenfalls erfolgte ordentliche Kündigung erklärte das Gericht dagegen für wirksam. Die Weitergabe von Daten an das Landeskriminalamt war aus Sicht des Gerichts ein gravierender Verstoß gegen die Pflicht, Rücksicht auf den Arbeitgeber zu nehmen.

Der Betroffene hat dagegen laut Gericht Berufung eingelegt. Entscheiden muss darüber nun ebenfalls das Landesarbeitsgericht. Beim zweiten Betroffenen läuft das Verfahren in Braunschweig noch. Den Angaben zufolge will das Gericht hier noch weitere Beweise sammeln./fjo/DP/he



Weitere Nachrichten
Name Kurs Währung Datum Zeit Handelsplatz
VOLKSWAGEN AG VZ 86,680 EUR 24.04.26 17:38 Xetra
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 1.314     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
24.04.2026 16:04 EQS-News: Wichtiger Fortschritt auf dem Weg zur Klinik: Onco...
24.04.2026 16:04 Aktien New York: Nasdaq setzt Rekordrally dank Intel-Begeist...
24.04.2026 16:02 AKTIE IM FOKUS: Intel versetzt Anleger in Feierlaune mit Zah...
24.04.2026 16:01 ROUNDUP: Irans Außenminister reist nach Pakistan
24.04.2026 16:00 EQS-News: Sunshare präsentiert auf der Solar Solutions Wien...
24.04.2026 16:00 ROUNDUP 2: Merz will Iran Angebot zur Lockerung von Sanktion...
24.04.2026 15:55 EQS-News: PRÄSIDENT SAMIA EMPFÄNGT DEN UNTERSUCHUNGSBERICH...
24.04.2026 15:52 Sperre für Prestianni nach Beleidigung gegen Vinícius Júnior
24.04.2026 15:43 Hegseth nennt Beratungen in Europa über Marineeinsatz 'dumm'
24.04.2026 15:40
24.04.2026 15:37 Merz schlägt engere Anbindung der Ukraine an EU vor
24.04.2026 15:33 ROUNDUP 2: Spanien reagiert auf Bericht über mögliche Nato...
24.04.2026 15:30 Schiff Hapag-Lloyds hat den Persischen Golf verlassen
24.04.2026 15:26 EQS-Stimmrechte: Continental AG (deutsch)
24.04.2026 15:26 ROUNDUP: Diplomatisches Ringen und Drohungen im Iran-Krieg d...
24.04.2026 15:22 Drohnen treffen Militärposten an Kuwaits Nordgrenze
24.04.2026 15:21 UBS hebt Ziel für Intel auf 83 Dollar - 'Neutral'
24.04.2026 15:20 dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 24.04.2026 - 15.15 Uhr
24.04.2026 15:19 ROUNDUP 3: Luftkampfsystem FCAS bekommt weitere Gnadenfrist
24.04.2026 15:18 EQS-Stimmrechte: Delivery Hero SE (deutsch)
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
24.04.2026

WORLDSEC
Geschäftsbericht

WILD BUNCH AG
Geschäftsbericht

VERSALINK HOLDINGS LTD
Geschäftsbericht

TUNG HO SPINNING
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services