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| 23.04.2026 19:18 Nach Drohnenangriff: Schwarzer Regen verschmutzt Tuapse KRASNODAR (dpa-AFX) - Nach ukrainischen Drohnenangriffen dauert der Brand von Ölanlagen in der südrussischen Hafenstadt Tuapse seit mehreren Tagen an und verursacht schwere Umweltschäden. Offiziell teilte Bürgermeister Sergej Bojko auf Telegram mit, es sei gelungen, die brennende Fläche am Ölverladeterminal auf die Hälfte zu reduzieren. Mehr als 270 Feuerwehrleute mit 77 Fahrzeugen seien im Einsatz. Am Fluss Tuapse sei das dorthin gelangende Öl mithilfe von Sperren gestoppt worden. Im Schwarzen Meer vor der Küste seien seit mehreren Tagen keine Ölflecken gesichtet worden. Rauchsäule mit Benzol, Xylol und Ruß Der bekannte russische Videoblogger Ilja Warlamow nannte die Zustände in der Hafenstadt eine Umweltkatastrophe. Aus den Ölterminals und der Raffinerie von Tuapse stieg eine dicke schwarze Rauchsäule auf. Selbst nach offiziellen Angaben waren am Montagabend die Grenzwerte für Benzol, Xylol und Ruß in der Luft um das Doppelte bis Dreifache überschritten worden. Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, Aufenthalte im Freien zu vermeiden. Dann folgte Regen, und die Ölpartikel in der Luft schlugen sich in schwarzen, schmierigen Flecken nieder, die Häuser und Autos verschmutzten - auch Menschen litten darunter. Fotos in sozialen Netzwerken zeigen streunende Hunde in Tuapse, deren Fell mit Ölklümpchen übersät ist. Die Stadt werde von den Rückständen gereinigt, kündigte ein Parlamentsabgeordneter für die Region Krasnodar, Sergej Altuchow, der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge an. Mehrere Angriffe auf Hafenstadt Die ukrainische Armee hat den Schwarzmeerhafen in den vergangenen Tagen mehrfach mit Kampfdrohnen attackiert, zuletzt in der Nacht zum Montag. Die Angriffe auf die russische Ölindustrie sollen den Treibstoffnachschub des Gegners bremsen und Ölexporte zugunsten der russischen Kriegskasse verhindern. Russland führt seit mehr als vier Jahren einen großangelegten Krieg gegen die Ukraine./fko/DP/he Weitere Nachrichten |
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