Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
12.04.2026 09:10

Analyse: So sehr hinken die deutschen Autokonzerne hinterher

STUTTGART (dpa-AFX) - Die deutschen Autobauer haben im vergangenen Jahr bei wichtigen Finanzkennzahlen teils deutlich schlechter abgeschnitten als die internationale Konkurrenz. BMW , Mercedes-Benz und Volkswagen hinkten beim Umsatz, dem operativen Ergebnis und Absatz weitgehend hinterher, wie aus einer Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY hervorgeht.

Die Umsätze der analysierten 19 größten Autokonzerne weltweit stiegen demnach 2025 insgesamt um 0,6 Prozent. Die Deutschen schnitten gemeinsam betrachtet mit einem Minus von 4,1 Prozent jedoch schlechter ab. Zum Vergleich: Japanische Hersteller legten um drei Prozent zu, chinesische Autobauer gar um 9,3 Prozent. US-Hersteller verzeichneten einen Rückgang von 0,6 Prozent.

Beim operativen Gewinn (Ebit) verzeichneten die deutschen Hersteller zusammen ein Minus von rund 44 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die US-Hersteller (minus 40,4 Prozent), Japaner (minus 23,2 Prozent) und Chinesen (minus 12,9 Prozent) schnitten vergleichsweise besser ab. Deutlich schlechter lief es allerdings für die beiden anderen europäischen Konzerne Stellantis und Renault , die tiefrote Zahlen in Milliardenhöhe schrieben.

Gründe für die Krise

"Die Autoindustrie steckt in einer tiefen, für einige Unternehmen sogar potenziell existenzbedrohenden Krise", sagte EY-Autoexperte Constantin Gall einer Mitteilung zufolge. Viele Konzerne hätten ihre Investitionen auf wachsende Absatzmärkte und einen dynamischen Hochlauf der Elektromobilität ausgerichtet. Tatsächlich habe sich die Nachfrage nach E-Autos insbesondere in den USA und Europa aber deutlich schwächer als prognostiziert entwickelt.

Jetzt folge der Strategieschwenk und damit zum Beispiel auch Milliarden-Abschreibungen auf Batterie-Joint-Ventures, eingestellte Modelle und neue Investitionen in Verbrenner. "Das Ergebnis ist ein beispielloser Gewinneinbruch", sagte Gall.

Die Milliarden-Abschreibungen markierten Gall zufolge aber weniger einen Kurswechsel weg von der Elektromobilität als "eine Korrektur völlig überzogener Annahmen". Zusätzliche Belastungen resultierten aus der US-Zollpolitik.

Aber: "Das beispiellose bilanzielle Reinemachen, das hoffentlich im Geschäftsjahr 2026 abgeschlossen sein wird, könnte helfen, zukünftig wieder bessere Margen zu erzielen", sagte Gall. Hinzu kämen Kostensenkungsprogramme, deren Wirkung sich verzögert in den Ergebnissen niederschlagen würden.

Experte: Kosten in Deutschland "immer noch viel zu hoch"

"Vor allem am Standort Deutschland sind die Kosten immer noch viel zu hoch. Wir werden an weiteren einschneidenden Maßnahmen nicht vorbeikommen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Autostandorts Deutschland wieder zu erhöhen", sagte Gall. Es sei höchste Zeit, dass Deutschland wieder wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für die Industrie bekomme. "Sonst hat der Autostandort Deutschland keine Chance", sagte Gall./rwi/DP/zb



Weitere Nachrichten
Name Kurs Währung Datum Zeit Handelsplatz
BAYERISCHE MOTOREN W... 77,560 EUR 29.04.26 17:35 Xetra
MERCEDES-BENZ GROUP ... 48,755 EUR 29.04.26 17:39 Xetra
RENAULT SA 30,060 EUR 29.04.26 22:02 Tradegat...
STELLANTIS N.V. 7,700 USD 29.04.26 22:00 NYSE
VOLKSWAGEN AG VZ 85,480 EUR 29.04.26 17:35 Xetra
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   14 15 16 17 18    Berechnete Anzahl Nachrichten: 1.126     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
29.04.2026 12:09 UBS belässt Adidas auf 'Buy' - Ziel 219 Euro
29.04.2026 12:09 Barclays belässt Relx auf 'Overweight' - Ziel 3095 Pence
29.04.2026 12:08 UBS belässt Traton auf 'Buy' - Ziel 38 Euro
29.04.2026 12:08 Jefferies belässt DWS auf 'Hold' - Ziel 51 Euro
29.04.2026 12:07 Goldman hebt Ziel für BP auf 680 Pence - 'Buy'
29.04.2026 12:07 Jefferies belässt Scout24 auf 'Buy' - Ziel 103,50 Euro
29.04.2026 12:07 UBS belässt Siltronic auf 'Neutral' - Ziel 60 Euro
29.04.2026 12:07 Goldman hebt Ziel für Coca-Cola auf 76 Dollar - 'Neutral'
29.04.2026 12:07 Barclays belässt Symrise auf 'Equal Weight' - Ziel 81 Euro
29.04.2026 12:07 Goldman senkt Ziel für T-Mobile US auf 224 Dollar - 'Buy'
29.04.2026 12:06 ROUNDUP: VW-Lkw-Tochter Traton weniger belastet als gedacht ...
29.04.2026 12:06 Goldman hebt Ziel für Visa auf 420 Dollar - 'Buy'
29.04.2026 12:06 AKTIE IM FOKUS: Hannover Rück verlieren im schwachen Sektor...
29.04.2026 12:05 EQS-News: 30 KI-Agenten für TreeFree Diaper® von GreenCore...
29.04.2026 12:05 IRW-News: Medaro Mining Corp.: Medaro Mining gibt Vereinbaru...
29.04.2026 12:05 EQS-News: Voltatron AG geht nächste Wachstumsphase an - Chr...
29.04.2026 12:04 Jefferies belässt Boeing auf 'Buy' - Ziel 295 Dollar
29.04.2026 12:03 UBS belässt Novartis auf 'Neutral' - Ziel 116 Franken
29.04.2026 12:02 UBS hebt Ziel für Deutsche Börse auf 270 Euro - 'Neutral'
29.04.2026 12:02 Deutsche Bank lässt Unilever auf 'Hold' - Ziel 5150 Pence
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
30.04.2026

VIRGIN MONEY UK PLC
Geschäftsbericht

SIMM TECH
Geschäftsbericht

PHIHONG
Geschäftsbericht

ANEKA GAS INDUSTRI
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services