Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
21.03.2026 17:58

ROUNDUP: Wieder Angriff auf iranische Atomanlage - IAEA warnt

TEHERAN/BERLIN/TEL AVIV (dpa-AFX) - Im Iran-Krieg hat Teheran einen weiteren Angriff auf seine Atomanlage Natans gemeldet. Erhöhte Strahlungswerte wurden nach iranischen Angaben bisher nicht festgestellt. Das US-Militär hat bei seiner mittlerweile dreiwöchigen Offensive gegen den Iran nach eigenen Angaben bereits mehr als 8.000 Ziele angegriffen. Während US-Präsident Donald Trump zuletzt ein mögliches Runterfahren der Angriffe in Aussicht stellte, kündigte Israel eine Verstärkung an.

Die unterirdische Urananreicherungsanlage Natans gilt als zentral für das iranische Atomprogramm. Nach dem erneuten Angriff auf den Komplex südlich der Hauptstadt Teheran rief die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) die Kriegsparteien zur militärischen Zurückhaltung auf. Es gelte, jedes Risiko eines Atomunfalls zu vermeiden, schrieb IAEA-Chef Rafael Grossi auf der Online-Plattform X.

Atomanlage schon mehrfach im Visier

Schon kurz nach Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran hatte die Behörde mit Sitz in Wien neue Schäden an den Eingangsgebäuden in Natans bestätigt. Die USA und Israel hatten bereits im Juni 2025 Irans Atomanlagen bombardiert und stark beschädigt - darunter auch Natans. Die Technologie zur Anreicherung von Uran kann zur Herstellung von Reaktor-Brennstoff oder auch Atomwaffen genutzt werden.

Die USA nennen als ein Kriegsziel, zu verhindern, dass der Iran jemals in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Israel sieht im iranischen Atom- und Raketenprogramm seine größte existenzielle Bedrohung. Iranische Politiker hatten in der Vergangenheit immer wieder dem jüdischen Staat mit Vernichtung gedroht. Teheran bestreitet, Atomwaffen zu entwickeln.

Iran greift abgelegenen US-Stützpunkt an

Erstmals feuerte Teheran Raketen auf den abgelegenen US-britischen Stützpunkt Diego Garcia. Nach Angaben des Staatsfernsehens wurden zwei ballistische Raketen auf den Militärstützpunkt im Indischen Ozean abgeschossen. Keine davon habe aber die gemeinsam genutzte Basis getroffen, berichteten das "Wall Street Journal" und der Sender CNN unter Berufung auf ranghohe US-Beamte. Demnach versagte ein Geschoss während des Fluges, das zweite wurde abgefangen.

Der Stützpunkt liegt rund 4.000 Kilometer südöstlich der iranischen Küste - etwa doppelt so weit, wie die bislang offiziell bestätigte Reichweite des iranischen Raketenarsenals. Iranische Mittelstreckenraketen könnten mit einer solchen Reichweite theoretisch auch europäische Städte erreichen.

Israel will Angriffe noch verstärken

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz kündigte eine weitere Verstärkung der Angriffe im Iran an. Ziele seien dabei die iranische Führung und die Infrastruktur, auf die sie sich stütze, sagte Katz.

Man sei entschlossen, den Kampf gegen den iranischen Machtapparat fortzusetzen, "seine Kommandeure zu enthaupten und seine strategischen Fähigkeiten zu zerstören - bis jede Sicherheitsbedrohung für den Staat Israel und die Interessen der USA in der Region beseitigt ist".

Und was sagt Donald Trump?

US-Präsident Trump hatte indes am Freitag mitgeteilt, er erwäge, die Angriffe im Iran zurückzufahren. Die Vereinigten Staaten stünden kurz davor, ihre Ziele im Krieg zu erreichen. Zugleich senden die USA US-Medienberichten zufolge aber Tausende weitere Soldaten in die Region

Trump nannte Nato-Verbündete wegen ihrer ausbleibenden Hilfe bei der Sicherung des Öltransports durch die Straße von Hormus "Feiglinge". Ohne die USA sei das Verteidigungsbündnis ein zahnloser Tiger, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Er warf den Verbündeten vor, sich nicht am Kampf gegen eine atomare Bewaffnung des Irans beteiligt zu haben.

Unter den von den USA bislang angegriffenen Zielen befänden sich auch 130 iranische Schiffe, sagte der Befehlshaber des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom), Brad Cooper, in einem auf der Plattform X veröffentlichten Video. "Dies ist die größte Zerschlagung einer Marine innerhalb eines Zeitraums von drei Wochen seit dem Zweiten Weltkrieg", fügte er hinzu.

Genseite Raketenangriffe

Der Iran zeigte sich dennoch weiter kämpferisch. Nach Angaben der staatlichen Rundfunkagentur Iribnews erklärte der Geheimdienst der Revolutionsgarden, man habe die "verwundbaren Punkte des Feindes" analysiert und bereite eine neue Angriffswelle "mit neuen Strategien und moderneren Systemen" vor.

In der Nacht und am Morgen gab es nach israelischen Militärangaben Raketenangriffe aus dem Iran auf Israel. Es gab Bilder der Zerstörung, aber keine Berichte über Verletzte. Der Iran habe bei dem Angriff erneut gefährliche Streumunition eingesetzt.

Die israelische Armee griff in der Nacht wieder Ziele im Iran und im Libanon an. Sie teilte mit, sie habe in Teheran Anlagen angegriffen, die mit der Herstellung ballistischer Raketen in Verbindung stünden. Israelische Bodentruppen hätten zudem im Südlibanon mehrere bewaffnete Mitglieder der proiranischen Hisbollah-Miliz beschossen. Ein Hisbollah-Mitglied sei getötet worden.

Wegen der angespannten Sicherheitslage verlegte die Nato zuletzt das Personal einer Irak-Mission nach Europa. Das betrifft auch deutsche Soldaten. Diese sind nach Bundeswehr-Angaben bereits wieder in Deutschland. Rund 200 Soldatinnen und Soldaten blieben jedoch in der Region, sie gehören zu einer anderen Mission./da/DP/men



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:  1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 928     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
21.03.2026 19:22 Kessler vermeidet Bekenntnis zu Kölns Trainer Kwasniok
21.03.2026 18:17 Haushaltsblockade: Trump droht mit ICE-Einsatz an Flughäfen
21.03.2026 18:03 Mehrere Frauen tot durch ukrainischen Angriff bei Belgorod
21.03.2026 18:00 ROUNDUP: Neue gegenseitige Angriffe Israels und des Irans
21.03.2026 18:00 Israels Verteidigungsminister: Verstärkung der Iran-Angriffe
21.03.2026 17:58 ROUNDUP: Wieder Angriff auf iranische Atomanlage - IAEA warn...
21.03.2026 17:55 Irans Revolutionsgarden kündigen neue Strategien an
21.03.2026 17:53 Mysteriöses Schweigen um Irans neuen Religionsführer
21.03.2026 17:50 EQS-News: ANLEGERHINWEIS: Goeasy Ltd. Aktionärssammelklage ...
21.03.2026 17:48 US-Militär: Bereits gut 8.000 iranische Ziele angegriffen
21.03.2026 17:47 Dieselpreis springt um 12 Cent und kratzt am Rekordhoch
21.03.2026 17:45 Bayern auf Rekordjagd - Furioses Rhein-Derby ohne Sieger
21.03.2026 16:10 EQS-News: Fractal EMS erhält Zertifizierungen nach ISO 9001...
21.03.2026 14:34 Fehlerfrei in Oslo: Biathletin Voigt wird Sechste
21.03.2026 14:12 Platz fünf statt Happy End: Aicher verpasst Abfahrts-Kugel
21.03.2026 13:15 Dieselpreis springt um 12 Cent und kratzt am Allzeithoch
21.03.2026 11:25 «Absoluter Vorzeigeprofi»: Kapitän Can verlängert beim BVB
21.03.2026 11:08 Schwere Kämpfe im Donbass - russische Offensive abgewehrt?
21.03.2026 11:05 Iran meldet Angriff auf Atomanlage Natans
21.03.2026 10:50 Neue gegenseitige Angriffe Israels und des Irans
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
21.03.2026

FINANCIÈRE DE TUBIZE SA
Geschäftsbericht

WUXI XUELANG ENVIRONMENTAL TECHNOLOGY CO LTD
Geschäftsbericht

SUZHOU SUNMUN TECHNOLOGY CO LTD
Geschäftsbericht

XINXIANG RICHFUL LUBE ADDITIVE CO LTD
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services