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| 19.03.2026 07:31 EQS-News: Vossloh erneut mit deutlichem Umsatz- und EBIT-Wachstum im Geschäftsjahr 2025 (deutsch) Vossloh erneut mit deutlichem Umsatz- und EBIT-Wachstum im Geschäftsjahr 2025
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EQS-News: Vossloh Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Jahresbericht
Vossloh erneut mit deutlichem Umsatz- und EBIT-Wachstum im Geschäftsjahr
2025
19.03.2026 / 07:30 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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Vossloh erneut mit deutlichem Umsatz- und EBIT-Wachstum im Geschäftsjahr
2025
* Auftragseingang steigt auf neuen Rekordwert von 1.398,7 Mio.EUR
* Umsatz legt um 11,0 % auf 1.343,2 Mio.EUR zu und erreicht neuen
Höchststand
* EBIT (vor PPA-Effekten für Sateba) steigt um 13,7 % auf 119,6 Mio.EUR
* Free Cashflow um 14,9 % auf 98,8 Mio.EUR erhöht
* Erhöhter Dividendenvorschlag von 1,15 EUR je Aktie
* Vossloh erwartet für 2026 auch dank Sateba deutliches Wachstum bei
Umsatz und operativem Ergebnis
Die Vossloh AG ("Vossloh") setzte ihre positive Entwicklung auch im
Geschäftsjahr 2025 fort. Hoher Auftragseingang sowie steigende Umsätze und
Ergebnisse unterstreichen die starke Positionierung des Konzerns im
weltweiten Bahninfrastrukturmarkt.
"2025 war für Vossloh ein erfolgreiches und zugleich strategisch bedeutendes
Jahr. In einem weiterhin anspruchsvollen geopolitischen und wirtschaftlichen
Umfeld haben wir unsere Marktposition im Wachstumsmarkt Bahninfrastruktur
weiter gestärkt und operativ sehr gute Ergebnisse erzielt. Ein wichtiger
Meilenstein war im letzten Jahr außerdem die strategisch äußerst bedeutsame
Übernahme des europäischen Betonschwellenherstellers Sateba", kommentiert
Oliver Schuster, Vorstandsvorsitzender der Vossloh AG.
Die Nachfrage nach den Produkten und Serviceleistungen des Konzerns ist
ungebrochen hoch. So stieg der Auftragseingang im vergangenen Geschäftsjahr
auf 1.398,7 Mio.EUR und lag damit, einschließlich des Beitrags von Sateba,
über dem Rekordwert des Vorjahres (1.364,9 Mio.EUR). Besonders erfolgreich war
Vossloh in den Geschäftsbereichen Core Components und Lifecycle Solutions.
Der Auftragsbestand einschließlich Sateba lag zum 31. Dezember 2025 mit
1.034,3 Mio.EUR erstmals über der Grenze von einer Milliarde Euro und damit um
23,7 % über dem Vorjahreswert von 836,2 Mio.EUR. Die Book-to-Bill-Quote lag
zum Jahresende bei einem robusten Wert von 1,04.
Der erstmalige Einbezug der Sateba-Gruppe wirkte sich im Geschäftsjahr 2025
positiv auf Umsatz und Ergebnis des Vossloh Konzerns aus. Die Umsatzerlöse
stiegen um 11,0% auf 1.343,2Mio.EUR und erreichten damit einen neuen
Höchststand. Wesentliche Wachstumsimpulse kamen aus großen
Infrastrukturprojekten, insbesondere in Algerien und China; darüber hinaus
entwickelten sich die Geschäfte in Nord- und Osteuropa besonders dynamisch.
Das EBIT vor Effekten aus der Kaufpreisallokation (PPA) für Sateba erhöhte
sich um 13,7% auf 119,6Mio.EUR. Neben dem Ergebnisbeitrag von Sateba trug
insbesondere die starke Entwicklung im Weichengeschäft zu diesem Anstieg
bei.
Hoher Free Cashflow erzielt
Die Nettofinanzverschuldung erhöhte sich im Berichtsjahr, maßgeblich
getrieben durch den Erwerb von Sateba, auf 491,5 Mio.EUR (Vorjahr: 88,7
Mio.EUR). Das Verhältnis von Nettofinanzverschuldung zu EBITDA (Net Leverage)
lag zum Jahresende, wie erwartet unter 2,75. Der Free Cashflow entwickelte
sich dank eines starken Schlussquartals sehr erfreulich und lag mit 98,8
Mio.EUR deutlich über dem hohen Vorjahreswert von 86,0 Mio.EUR.
Core Components profitiert von Sateba und starkem Schlussquartal
Die Entwicklung im Bereich Core Components wurde positiv durch die
Einbeziehung der Sateba-Gruppe geprägt. So übertraf der Auftragseingang bei
Core Components mit 605,9 Mio.EUR das hohe Vorjahresniveau um 13,8 %. Noch
deutlicher stieg der Auftragsbestand dank der Konsolidierung des
Betonschwellengeschäfts von Sateba, um 68,4 % auf 494,6 Mio.EUR an. Der Umsatz
des Geschäftsbereichs legte im Gesamtjahr um 21,0 % auf 560,9 Mio.EUR zu.
Neben dem Geschäftsfeld Fastening Systems trug vor allem auch hier der
erstmalige Einbezug von Sateba zur positiven Entwicklung bei. Das EBIT bei
Core Components lag im Jahr 2025 mit 63,4 Mio.EUR nur leicht unter dem
Vergleichswert von 67,6 Mio.EUR aus 2024. Zwar hatte die erstmalige
Sateba-Berücksichtigung einen positiven Effekt, der Beitrag wurde jedoch
durch hohe PPA-Effekte für Sateba von 7,7 Mio.EUR gemindert. Zusätzlich wirkte
die seit Beginn des Geschäftsjahres 2025 von der Vossloh AG erhobene
Markenlizenzgebühr sowie die ergebniswirksame Auflösung von Rückstellungen
im Vorjahr negativ auf den Vorjahresvergleich. Die EBIT-Marge lag trotz der
PPA-Belastung mit 11,3 % (Vorjahr: 14,6 %) auf einem guten Niveau.
Customized Modules zeigt starke Jahres-Performance
Der Geschäftsbereich Customized Modules verzeichnete 2025 mit 7 % ein
überdurchschnittliches Umsatzwachstum auf nun 600 Mio.EUR. Beim EBIT konnte
ein Plus von 4,7 % auf 58,2 Mio.EUR erzielt werden. Der Anstieg basierte auf
höheren Ergebnisbeiträgen des schwedischen Standorts und einem positiven
Effekt aus der Übergangskonsolidierung eines chinesischen Joint Ventures.
Gegenläufig wirkte sich die Verrechnung der Markenlizenzgebühren aus. Die
EBIT-Marge erreichte mit 9,7 % dennoch annähernd den guten Vorjahreswert
(9,9 %). Der Auftragseingang war mit 582,2 Mio.EUR erwartungsgemäß rückläufig
(Vorjahr: 662,8 Mio.EUR), wobei 2024 von einer außergewöhnlich hohen
Nachfrage, vor allem durch Großprojekte in Marokko und Algerien, geprägt
war. Gleiches gilt für den Auftragsbestand von 500,2 Mio.EUR (Vorjahr: 525,6
Mio. EUR).
Lifecycle Solutions mit dynamischer Auftragsentwicklung
Der Geschäftsbereich Lifecycle Solutions verzeichnete im Geschäftsjahr 2025
einen deutlichen Anstieg des Auftragseingangs um 23,1% auf 243,8Mio.EUR. Der
Auftragsbestand erhöhte sich zum Jahresende spürbar auf 50,9Mio.EUR (Vorjahr:
28,9Mio.EUR), wobei Rahmenverträge - unter anderem mit der Deutschen Bahn -
weiterhin nur teilweise im Auftragsbestand abgebildet sind. Die Umsatzerlöse
stiegen um 5,6% auf einen neuen Höchstwert von 215,7Mio.EUR, getragen
insbesondere durch höhere Umsätze in den Niederlanden, in Schweden und
Frankreich. Das EBIT lag mit 13,1Mio.EUR unter dem hohen Vorjahreswert, der
durch außergewöhnlich margenstarke Projekte geprägt war. Zudem trugen eine
temporär verhaltenere Nachfrage der Deutschen Bahn nach Logistik- und
Schweißdienstleistungen sowie die Einführung der Markenlizenz zu der
Entwicklung bei. Die EBIT-Marge belief sich auf 6,1% (Vorjahr: 9,3 %).
Zahl der Mitarbeitenden legt akquisitionsbedingt deutlich zu
Zum 31. Dezember 2025 stieg die Anzahl der Mitarbeitenden im Vossloh Konzern
im Jahresvergleich von 4.321 auf 5.501 Mitarbeitende. Der Anstieg ging
insbesondere auf den erstmaligen Einbezug von Sateba zurück.
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet der Vorstand der Vossloh AG ein
deutliches Wachstum. Der Konzernumsatz soll auf 1,56Mrd.EUR bis 1,66Mrd.EUR
(2025: 1,34 Mrd.EUR) steigen, im Wesentlichen getragen durch den
Geschäftsbereich Core Components und die erstmals ganzjährige Konsolidierung
der Sateba-Gruppe.
Auf Ergebnisebene rechnet Vossloh mit einem weiteren Anstieg der operativen
Ertragskraft. Vor dem Hintergrund signifikanter PPA-Effekte für Sateba wird
der Fokus im Jahr 2026 einmalig verstärkt auf das EBITDA gelegt, da diese
Kennzahl angesichts der PPA-Effekte eine aussagekräftigere Einschätzung der
operativen Ertragskraft des Konzerns erlaubt. Das EBITDA soll im
Geschäftsjahr 2026 auf 215Mio.EUR bis 230Mio.EUR zulegen (2025: 179,4Mio.EUR), bei einer EBITDA-Marge von 13,5 % bis 14,5% (2025: 13,4 %).
Das EBIT wird trotz PPA-bedingter Belastungen für Sateba ebenfalls zulegen
und voraussichtlich zwischen 118,5Mio.EUR und 131,0Mio.EUR liegen (2025: 111,9
Mio.EUR).
Entwicklung wichtiger Finanzkennzahlen:
Vossloh Konzern 2025 2024
Auftragseingang Mio.EUR 1.398,7 1.364,9
Auftragsbestand zum 31.12. Mio.EUR 1.034,3 836,2
Umsatz Mio.EUR 1.343,2 1.209,6
EBITDA Mio.EUR 179,4 160,3
EBITDA-Marge % 13,4 13,3
EBIT (vor PPA für Sateba) Mio.EUR 119,6 105,2
EBIT-Marge (vor PPA für Sateba) % 8,9 8,7
EBIT Mio.EUR 111,9 105,2
EBIT-Marge % 8,3 8,7
Konzernergebnis Mio.EUR 79,9 76,5
Ergebnis je Aktie EUR 3,24 3,56
Wertbeitrag Mio.EUR 10,9 13,1
ROCE % 10,5 10,8
Nettofinanzschulden (exkl. Leasing) Mio.EUR 491,5 88,7
zum 31.12.
Eigenkapitalquote zum 31.12. % 38,4 50,4
Mitarbeitende zum 31.12. 5.501 4.321
Hinweis an Redaktionen: Ein Interview mit CEO Oliver Schuster finden Sie
unter www.vossloh.com
Kontaktdaten für die Medien:
Ivo Banek
E-Mail: Presse@vossloh.com
Kontaktdaten für Investoren:
Dr. Daniel Gavranovic
E-Mail: Investor.relations@vossloh.com
Telefon: +49 (0) 23 92 / 52-609
Über Vossloh:
Vossloh ist ein weltweit agierender Technologiekonzern, der seit 140 Jahren
für Qualität, Sicherheit, Kundenorientierung, Zuverlässigkeit und
Innovationskraft steht. Mit seinem umfassenden Angebot an Produkten und
Dienstleistungen rund um den Fahrweg Schiene zählt Vossloh zu den
Weltmarktführern in diesem Bereich. Vossloh bietet ein einzigartig breites
Leistungsspektrum unter einem Dach an: Schienenbefestigungssysteme,
Betonschwellen, Weichensysteme und Kreuzungen sowie innovative und zunehmend
digitalbasierte Dienstleistungen für den gesamten Lebenszyklus von Schienen
und Weichen. Vossloh nutzt das systemische Fahrwegverständnis, um das
zentrale Kundenbedürfnis "Verfügbarkeit des Fahrwegs Schiene" zu
adressieren. Vossloh Produkte und Services sind in mehr als 100 Ländern im
Einsatz. Mit rund 100 Konzerngesellschaften in über 30 Ländern und über 60
Produktionsstandorten ist Vossloh weltweit vor Ort aktiv. Vossloh bekennt
sich zu einer nachhaltigen Unternehmensführung und zum Klimaschutz und
leistet mit seinen Produkten und Dienstleistungen einen wichtigen Beitrag
zur nachhaltigen Mobilität von Menschen und Gütern.
Die Konzernaktivitäten sind in den drei Geschäftsbereichen Core Components,
Customized Modules und Lifecycle Solutions gegliedert. Im Geschäftsjahr 2025
erzielte Vossloh mit rund 5.500 Mitarbeitenden einen Umsatz von 1.343,2
Mio.EUR.
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19.03.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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Sprache: Deutsch
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58791 Werdohl
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Indizes: SDAX
Börsen: Regulierter Markt in Düsseldorf, Frankfurt (Prime
Standard); Freiverkehr in Hamburg, Hannover, München,
Stuttgart, Tradegate BSX
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