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12.03.2026 12:16

Ifo: Iran-Krieg bremst wirtschaftliche Erholung

Schwächeres Wachstum

München/Berlin (dpa) - Der Iran-Krieg wird die wirtschaftliche Erholung in Deutschland nach der neuen Konjunkturprognose des Ifo-Instituts in jedem Fall dämpfen. Je länger der Krieg andauert, desto schwerwiegender werden nach Einschätzung der Münchner Wirtschaftsforscher die Auswirkungen. Zudem erwarten die Ökonomen einen zumindest vorübergehenden Anstieg der Inflation. Ganz zum Erliegen kommen würde die konjunkturelle Erholung demnach aber auch bei längerer Kriegsdauer nicht. 

«Dieser Energiepreisschock dämpft die Erholung, ohne sie jedoch zu stoppen wegen der hohen Unsicherheit», sagte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser in Berlin. Grund sind die staatlichen Mehrausgaben für Infrastruktur, Klimaneutralität und Verteidigung. Ohne Krieg hätten die Wissenschaftler ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr jedoch auf ein Prozent leicht erhöht, wie der Wissenschaftler berichtete.

Im besseren Szenario stabile Inflationsrate trotz höherer Öl- und Gaspreise

Wegen der hohen weltpolitischen Unsicherheit veröffentlichte das Institut in seiner diesjährigen Frühjahrsprognose zwei mögliche Szenarien für dieses Jahr: Bei baldigem Kriegsende könnte die deutsche Wirtschaft laut «Deeskalationsszenario» in diesem Jahr noch um 0,8 Prozent wachsen, 0,2 Prozentpunkte weniger als ansonsten zu erwarten gewesen wäre. 2027 könnte sich das Wachstum demnach auf 1,2 Prozent beschleunigen. 

Die Inflation könnte demnach wegen des derzeitigen Anstiegs des Öl- und Gaspreise kurzfristig eine Spitze von etwa 2,5 Prozent erreichen. Im Schnitt des gesamten Jahres aber rechnen Wollmershäuser und seine Kollegen mit einer im Vergleich zum Vorjahr unveränderten Teuerung von 2,2 Prozent. Ifo-Präsident Clemens Fuest warnte die Politik vor Aktionismus. 

Längerer Krieg würde Preisanstieg beschleunigen

Sollte der Krieg jedoch länger dauern, wären im «Eskalationsszenario» die negativen Auswirkungen auf die Konjunktur größer: Das Bruttoinlandsprodukt würde laut Ifo in diesem Jahr nur noch um 0,6 Prozent zulegen, 2027 um 0,8 Prozent. Und auch die Teuerung könnte sich auf 2,5 Prozent beschleunigen, mit einer zwischenzeitlichen Spitze von knapp 3 Prozent.

Wollmershäuser betonte, dass keines der beiden Szenarien das wahrscheinlichere sei: «Wir haben die beiden Szenarien Eskalation und Deeskalation genannt und nicht Basis und Risiko, wie man vielleicht auch hätte meinen können, weil wir letztendlich nicht wissen, wie sich dieser Krieg weiterentwickelt.»



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