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| 11.03.2026 11:47 EQS-Adhoc: BayWa AG: Anpassung des Sanierungskonzepts erforderlich aufgrund neuer Planung der BayWa r.e., Verhandlungen mit Finanzierungspartnern laufen (deutsch) BayWa AG: Anpassung des Sanierungskonzepts erforderlich aufgrund neuer Planung der BayWa r.e., Verhandlungen mit Finanzierungspartnern laufen
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EQS-Ad-hoc: BayWa AG / Schlagwort(e): Sonstiges
BayWa AG: Anpassung des Sanierungskonzepts erforderlich aufgrund neuer
Planung der BayWa r.e., Verhandlungen mit Finanzierungspartnern laufen
11.03.2026 / 11:46 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung
(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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BayWa AG: Anpassung des Sanierungskonzepts erforderlich aufgrund neuer
Planung der BayWa r.e., Verhandlungen mit Finanzierungspartnern laufen
München, 11. März 2026: Die von der BayWa r.e. AG, eine 51%-Beteiligung der
BayWa AG, nun vorgelegte neue Mittelfristplanung für 2026-2028 weist ab dem
Jahr 2027 nach wie vor positive operative Ergebnisse aus, geht aber von
einem signifikant niedrigeren Ergebnisniveau im Vergleich zum
Sanierungsgutachten der BayWa r.e. AG vom 27. Juni 2025 aus (vgl. hierzu
bereits die Ad-hoc-Mitteilung vom 2. Februar 2026). Als wesentliche Gründe
werden hierfür vom Vorstand der BayWa r.e. AG die negativen Veränderungen
der wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen für
Projektentwickler für erneuerbare Energien in Europa und den USA sowie
sonstige operative Plananpassungen genannt.
Für die Liquidität und das operative Geschäft der BayWa AG ergeben sich aus
den niedrigeren Ergebnissen in der neuen Mittelfristplanung keine negativen
Auswirkungen. Es sind keine wesentlichen Liquiditätsflüsse zwischen den
beiden Unternehmen bis zur Veräußerung der BayWa r.e.-Beteiligung geplant.
Das operative Ergebnis des Kerngeschäfts der BayWa AG liegt im Plan und auch
die Zuflüsse aus Verkäufen von Beteiligungsunternehmen konnten bislang wie
geplant realisiert werden.
Das bisherige Sanierungskonzept der BayWa AG geht davon aus, dass der BayWa
AG aus der Veräußerung ihrer Beteiligung an der BayWa r.e. AG bis Ende des
Sanierungszeitraums in 2028 Gesamterlöse in Höhe von rund 1,7 Milliarden
Euro zufließen werden. Ausgehend von der bisherigen Planung der BayWa r.e.
AG wurde dabei als nachhaltig erzielbares Ergebnis das damals für 2028
geplante EBITDA in Höhe von rund 230 Millionen Euro zugrunde gelegt. Auf
Basis der von der BayWa r.e. AG vorgelegten neuen Mittelfristplanung ist
dies im ursprünglich geplanten Zeitraum und der ursprünglich geplanten Höhe
nicht mehr realisierbar. Die vorgelegte neue Mittelfristplanung geht nunmehr
für 2028 von einem signifikant niedrigeren EBITDA aus, welches zudem auch
hinter dem für 2027 geplanten zurückbleibt. Im Ausblick wird für das Jahr
2030 ein EBITDA in Höhe von 150 Millionen Euro - vor weiteren strukturellen
Gegenmaßnahmen - prognostiziert.
Die vorgelegte Mittelfristplanung beruht auf dem bisherigen
Restrukturierungskonzept der BayWa r.e. AG und berücksichtigt noch keine
Gegenmaßnahmen auf Ebene der BayWa r.e. AG. Der Vorstand der BayWa r.e. AG
hat mitgeteilt, dass er weitere Restrukturierungsmaßnahmen und eine
Anpassung des Restrukturierungskonzepts (einschließlich einer möglichen
Verlängerung der Restrukturierungsphase) plant, durch die eine Verbesserung
gegenüber der jetzt vorgelegten Ergebniserwartung erzielt werden soll. Die
Planzahlen aus der neuen Mittelfristplanung sind daher nicht unmittelbar
vergleichbar mit den Zahlen, die bisher dem Sanierungskonzept der BayWa AG
zugrunde gelegten wurden.
Der Vorstand der BayWa AG geht Stand heute von signifikant geringeren
Gesamterlösen aus der Veräußerung der BayWa r.e.-Beteiligung aus. Dies
erfordert eine Anpassung des Sanierungskonzepts der BayWa AG.
Sowohl die BayWa AG als auch die BayWa r.e. AG müssen die bestehenden
Sanierungsvereinbarungen anpassen, um eine Refinanzierung beider
Gesellschaften am Ende des Sanierungszeitraumes zu ermöglichen.
Die BayWa AG befindet sich aktuell in Verhandlungen mit ihren Kernbanken und
Hauptaktionären. Kurzfristig ist der Abschluss einer Stillhaltevereinbarung
vorgesehen, um eine entsprechende Anpassung des Sanierungskonzepts
einschließlich der Finanzierungsvereinbarungen ausarbeiten und umsetzen zu
können. Die Stillhaltevereinbarung soll einen Zeitraum bis in den Herbst
2026 abdecken.
Parallel wird mit den Kernbanken und Großaktionären über weitere, von allen
Beteiligten (BayWa AG, Großaktionäre und Finanzierungspartnern) zu
erbringende Sanierungsmaßnahmen gesprochen. Der Vorstand geht davon aus,
dass eine Einigung erreicht werden kann.
Aufgrund der erforderlichen Anpassung des Sanierungskonzepts und der
Bewertung der BayWa r.e.-Beteiligung werden sich die Erstellung und
Veröffentlichung des Jahres- und Konzernabschlusses der BayWa AG für das
Geschäftsjahr 2025 wahrscheinlich deutlich, ggf. auch bis ins vierte Quartal
2026 verzögern.
Der Vorstand der BayWa AG ist weiterhin zuversichtlich, dass es gelingen
wird, die BayWa AG erfolgreich zu sanieren.
Kontakt:
Josko Radeljic, BayWa AG,
Head of Investor Relations,
Tel. +49 (0)89/9222-3887,
E-Mail: josko.radeljic@baywa.de
Dr. Frank Herkenhoff, BayWa AG,
Head of Corporate Communications,
Tel. +49 (0)89/9222-3680,
E-Mail: frank.herkenhoff@baywa.de
Ende der Insiderinformation
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11.03.2026 CET/CEST Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche
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Originalinhalt anzeigen:
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: BayWa AG
Arabellastraße 4
81925 München
Deutschland
E-Mail: investorrelations@baywa.de
Internet: www.baywa.com
ISIN: DE0005194062, DE0005194005, DE000A351PD9
WKN: 519406, 519400, A351PD
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard),
München; Freiverkehr in Düsseldorf, Hamburg, Hannover,
Stuttgart, Tradegate BSX
EQS News ID: 2289598
Ende der Mitteilung EQS News-Service
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