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| 07.03.2026 07:28 Neue Formel-1-Ära: Russell holt erste Pole Auftakt in AustralienMelbourne (dpa) - Mercedes-Pilot George Russell ist in einer turbulenten Startplatzjagd zur ersten Pole Position der neuen Formel-1-Zeitrechnung gerast. In der Qualifikation zum ersten Grand Prix nach der Regelrevolution in Australien verwies der Engländer in 1:18,518 Minuten seinen Teamkollegen Kimi Antonelli (+0,293 Sekunden) auf den zweiten Platz. Für Russell war es die achte Pole seiner Karriere. Als Dritter in das Auftaktrennen am Sonntag (5.00 Uhr MEZ/Sky) startet Max Verstappens Red-Bull-Teamkollege Isack Hadjar (+0,785 Sekunden). Weltmeister Lando Norris wurde im McLaren nur Sechster direkt vor Rekordchampion Lewis Hamilton im Ferrari. Norris rast über Gebläse-TeileNachdem Mercedes-Pilot Antonelli auf dem 5,278 Kilometer langen Albert Park Circuit Teile des Gebläses während der Fahrt verloren hatte, musste die letzte K.-o.-Runde unterbrochen werden. Norris raste mit seinem McLaren auch noch über eines dieser Kunststoffstücke. Der Vorfall mit Antonelli, der im Abschlusstraining einen heftigen Crash erlebt hatte, wurde von den Stewards untersucht. Der unglückliche Verstappen blieb ohne gezeitete Runde. Der viermalige Weltmeister schied mit seinem Red Bull nach einem Dreher ausgangs der Start-Ziel-Geraden völlig überraschend schon in der ersten Qualifikationsrunde aus. Premiere von Audi als WerksteamNico Hülkenberg, der einzige deutsche Fahrer im Feld, verpasste bei der Premiere von Audi als Werksteam die letzte K.-o.-Runde. Der Rheinländer schloss die Qualifikation als Elfter ab. Sein brasilianischer Teamkollege Gabriel Bortoleto schaffte es als Zehnter in den Schlussdurchgang, wegen eines technischen Defekts konnte er aber keine Runde mehr drehen. 50 Prozent Verbrenner, 50 Prozent BatterieHülkenberg beschrieb die Qualifikation als «sehr dynamisch, viel drin, hektisch auch, einige Problemchen. Es lief nicht so zivilisiert wie im letzten Jahr», sagte er im TV-Sender Sky. «Es lief eigentlich nicht so viel zusammen bis auf die letzte Runde im Q2.» Die Formel 1 erlebt in dieser Saison die vermutlich größte Regelrevolution ihrer Geschichte mit neuen Motoren und neuen Autos. Da fast 50 Prozent der Leistung von einer Batterie kommen, sind die Fahrer zu permanentem Energie-Management gefordert. Sie müssen unterstützt von der Software in ihren Autos abwägen, wann die günstigsten Zeitpunkte sind, um Energie zurückzugewinnen. Weitere Nachrichten |
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