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04.03.2026 11:08

Jahre des Personalabbaus bei Bayerns Sparkassen beendet

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die jahrelange Phase des Personalabbaus bei Bayerns Sparkassen ist vorüber. Nun suchen die kommunalen Banken wegen der bevorstehenden Ruhestandswelle viele neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auch für Führungspositionen. Im vergangenen Jahr ist die Gesamtbelegschaft der 55 Sparkassen in Bayern zum zweiten Mal in Folge leicht gestiegen, auf 34.039 zum Stichtag am 31. Dezember.

Ein knappes Drittel der Führungskräfte scheidet aus

Der Bedarf ist groß: Laut Sparkassenverband sind 27 Prozent der Belegschaft und sogar 32 Prozent der Führungskräfte über 55 und werden damit im Laufe der nächsten Jahre aus dem Arbeitsleben ausscheiden. "Wir bauen jetzt genügend Mitstreiter auf, weil wir wissen, dass wir in den nächsten Jahren durch die hohe Zahl an Renteneintritten zwangsläufig wieder schrumpfen", sagte Verbandspräsident Matthias Dießl.

Gute Aussichten für den Sparkassen-Nachwuchs

Ein voraussichtlicher Effekt: Die Generation Z dürfte wegen des hohen Anteils frei werdender Führungspositionen bessere Karrierechancen haben als ehedem die Scharen der Babyboomer, die in den 1970er und 1980er Jahren auf einen von hoher Arbeitslosigkeit geprägten Arbeitsmarkt drängten. "Jetzt kommen Jahre mit Riesenchancen für alle, die bei uns Verantwortung übernehmen möchten", sagte Dießl.

In den Vorjahren hatten die Sparkassen - wie die gesamte Bankbranche - ihr Personal stark reduziert, zum Großteil bedingt durch Filialschließungen. Ende 2015 zählten die damals noch 71 Sparkassen im Freistaat noch knapp 42.500 Mitarbeiter, ein knappes Fünftel mehr als heute.

Nettogewinne kräftig gestiegen

Die Geschäftslage der kommunalen Geldinstitute ist nach wie vor erfreulich, auch wenn wegen der schwachen Konjunktur die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle steigt. In Summe lagen die Nettogewinne nach vorläufigen Zahlen bei 557 Millionen Euro, über 100 Millionen mehr als 2024.

Haupteinnahmequelle der Sparkassen sind seit jeher die Kreditzinsen, die Gesamtsumme des an die Kundschaft verliehenen Gelds wuchs um 1,9 Prozent auf 175,1 Milliarden Euro, die Darlehens-Neuvergabe legte sogar um über ein Fünftel zu.

Denn sowohl Unternehmen und Selbstständige (+17 Prozent) als auch Privatkunden (+26,2 Prozent) beantragten erheblich mehr Darlehen als im Vorjahr. Letztere liehen sich vor allem Immobilienkredite, von denen ein großer Teil aber nicht in den Neubau floss, sondern in den Kauf bestehender Häuser und Sanierungen.

Auch das Vermögen der Kunden wächst

Und trotz wirtschaftlicher Dauerkrise in Deutschland sind viele Sparkassenkunden wohlhabender geworden: Das Einlagevolumen - das ist die Gesamtsumme des von den Kunden deponierten Gelds - wuchs um 6,2 Milliarden Euro beziehungsweise drei Prozent auf knapp 210 Milliarden Euro. Und auch der Anstieg der Börsenkurse im vergangenen Jahr hatte für Bayerns Sparkassen eine erfreuliche Folge: Das Wertpapiergeschäft legte um knapp 19 Prozent auf 43,5 Milliarden Euro zu.

Gleichzeitig aber spiegelt sich die anhaltende Konjunkturflaute auch in den Sparkassenbilanzen: Die Kommunalbanken erhöhten ihre Risikovorsorge für ausfallgefährdete Kredite auf 315 Millionen Euro, der Sparkassenverband erwartet einen weiteren Anstieg im laufenden Jahr. Die Quote der von den Kunden wegen Zahlungsschwierigkeiten tatsächlich nicht mehr bedienter Kredite lag 2025 aber weiter unter zwei Prozent. "Es gibt keine Insolvenzwelle bei bayerischen Sparkassenkunden", sagte Verbands-Vizechef Stefan Proßer./cho/DP/stw



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