Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
03.03.2026 18:48

ROUNDUP: Trump empfängt Merz als Freund in Krisenzeiten

WASHINGTON (dpa-AFX) - Bundeskanzler Friedrich Merz ist in "herausfordernden Zeiten" freundschaftlich von US-Präsident Donald Trump empfangen worden. Nach einem Händedruck im Oval Office des Weißen Hauses kündigte Merz Gespräche über die Zeit nach dem Iran-Krieg an. "Wir sind uns einig, dass dieses schreckliche Regime in Teheran beseitigt werden muss", sagte der Kanzler.

Trump bezeichnete Merz bei dessen drittem Besuch binnen weniger Monate als "sehr erfolgreichen Mann", der "einen großartigen" Job mache und zu einem Freund geworden sei. Der Kanzler bedankte sich für die Gastfreundschaft - und betonte, mit dem US-Präsidenten auch über den Krieg in der Ukraine sprechen zu wollen. Es gebe zu viele "bad guys" (in etwa: Bösewichte) in dieser Welt, sagte der Kanzler. Er sei froh, in diesen herausfordernden Zeiten mit Trump sprechen zu können.

Empfangen worden war Merz zu dem mit Spannung erwarteten Gesprächstermin nicht wie üblich vor dem Weißen Haus, der Kanzler wurde durch einen Nebeneingang geleitet. Weil der CDU-Politiker als erster Staatschef nach den amerikanisch-israelischen Angriffen persönlich bei Trump erschien, bekam der Besuch auch international große Aufmerksamkeit. Deutschland ist wie die anderen europäischen Nato-Verbündeten bislang nicht an den Angriffen beteiligt.

"Deutschland war großartig" - Kritik an anderen Partnern

Merz hatte in den vergangenen Tagen gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Keir Starmer vermieden, sich klar hinter die Offensive zu stellen. Die sogenannten E3-Länder hatten mitgeteilt, "militärische Defensivmaßnahmen" zu erwägen. Frankreich und Großbritannien schicken Kriegsschiffe zur Abwehr von Raketen und Drohnen in die Region.

Im Trump-Lager war die Zurückhaltung der großen Nato-Partner nicht gut angekommen - und auch am Dienstag kritisierte Trump neben Großbritannien auch Spanien. "Spanien hat tatsächlich gesagt, dass wir ihre Stützpunkte nicht nutzen dürfen", sagte der US-Präsident. Niemand könne den USA vorschreiben, was sie zu tun oder zu lassen hätten. Wenn die USA wollten, könnten sie die Stützpunkte auch ohne Erlaubnis nutzen. Trump schloss Wirtschaftssanktionen gegen Spanien nicht aus.

Deutschland aber habe sich "großartig" verhalten, sagte Trump, der zuvor Starmer öffentlich verbal scharf angegriffen hatte. "Wir haben es hier nicht mit Winston Churchill zu tun", sagte der US-Präsident mit Blick auf die Briten und deren legendären Premierminister, der große Verantwortung für den Sieg der Alliierten im Zweiten Weltkrieg trug.

Wie bei vielen bedeutenden Terminen zuvor wechselte der US-Präsident teils wild die Themen. Zwischendurch kritisierte er auch die frühere Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Mit ihr habe er "Differenzen" gehabt, sagte Trump. "Ich habe gesagt: Sie schaden Ihrem Land mit der Migration und Sie schaden Ihrem Land mit der Energiepolitik." Merz hingegen sei in beiden Fragen "ziemlich das Gegenteil" seiner Vorgängerin, sagte Trump. Er halte den neuen Kanzler für einen "ausgezeichneten Anführer".

Krieg im Iran wegen eigener Sicherheitsinteressen

Den Krieg mit dem Iran begründete Trump erneut mit eigenen Sicherheitsinteressen - eine Entscheidung Israels habe damit nichts zu tun. "Wenn überhaupt, dann habe ich Israel vielleicht unter Druck gesetzt. Aber Israel war bereit, und wir waren bereit", sagte er. Er sei bereits während der Verhandlungen mit dem Iran sicher gewesen, dass Teheran zuerst angreifen werde. "Und ich wollte nicht, dass das passiert."

Merz sagte, er hoffe, dass die israelische und die amerikanische Armee das Richtige machten, um den Krieg zu beenden und eine neue Regierung einzusetzen, "die Frieden und Freiheit" zurückbringe. Der Krieg schade etwa durch die steigenden Benzinpreise "unseren Wirtschaften", sagte Merz auf eine entsprechende Reporterfrage.

Auf eine mögliche Folgeregierung angesprochen, sagte Trump, es gebe keinen konkreten Plan. "Viele der Leute, die wir im Auge hatten, sind tot", sagte Trump. Reza Pahlavi, Sohn des 1979 gestürzten Schahs von Persien, der sich als Übergangsführer des Irans ins Spiel gebracht hat, sprach Trump keine direkte Unterstützung aus: "Ich habe gesagt, er macht einen sehr netten Eindruck, aber mir scheint, jemand aus den eigenen Reihen, der gerade beliebt ist - falls es so jemanden überhaupt gibt -, wäre besser."/mj/DP/stw



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   39 40 41 42 43    Berechnete Anzahl Nachrichten: 1.309     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
04.03.2026 05:59 ROUNDUP: Erster Rückholflug für gestrandete Touristen soll...
04.03.2026 05:59 Autobahntunnel nach Brand teilweise wieder frei
04.03.2026 05:58 Kabeldiebstahl legt Bahnstrecke Leipzig-Erfurt weiter lahm
04.03.2026 05:50 INDEX-MONITOR: Lufthansa vor Rückkehr in den Dax - Zalando ...
04.03.2026 05:50 Betriebsversammlung bei VW gibt Ausblick auf Golf 9
04.03.2026 05:50 EU-Kommission legt Vorschlag zur Industrie-Stärkung vor
04.03.2026 05:40 ROUNDUP/Rubio: USA haben Iran nicht wegen Israel angegriffen
04.03.2026 05:40 ROUNDUP: USA und Israel melden Tausende Angriffe auf Ziele i...
04.03.2026 05:40 ROUNDUP: Trump lobt Merz - und attackiert andere Europäer
04.03.2026 05:38 Erster Rückholflug für gestrandete Touristen soll abheben
04.03.2026 05:37 Dubai-Rückkehrer: 'Wussten nicht, ob wir wieder rauskommen'
04.03.2026 05:36 BDI: Keine unmittelbare Gefahr für Konjunktur durch Iran-Kr...
04.03.2026 05:36 TK-Chef: Ausnahmen schwächen die Klinikreform
04.03.2026 05:35 SPD-Minister pocht auf Schutz für Mieter beim Heizungsgesetz
04.03.2026 05:35 Pressestimme: 'Neue Osnabrücker Zeitung' zum Wehrbericht
04.03.2026 05:35 Pressestimme: 'Badische Zeitung' zum Besuch von Merz bei Tru...
04.03.2026 05:35 Pressestimme: 'Handelsblatt' zu steigenden Spritpreisen
04.03.2026 05:35 Pressestimme: 'Volksstimme' zu weniger EU-Zuwanderern
04.03.2026 05:35 Pressestimme: 'Augsburger Allgemeine' zu Trump
04.03.2026 05:35 Pressestimme: 'Stuttgarter Zeitung' zum Krieg im Iran
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
05.03.2026

TESORO GOLD
Geschäftsbericht

TECHGEN METALS LTD
Geschäftsbericht

GASNET AUSTRALIA
Geschäftsbericht

SPIRENT COMMUNICATIONS PLC
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services