Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
14.02.2026 11:35

ROUNDUP: Trump holen berüchtigte Razzien ein

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die berüchtigten Razzien gegen Migranten, zwei erschossene US-Bürger, der große Protest auf den Straßen: Offensichtlich getrieben von massivem Druck ändert US-Präsident Donald Trump in diesen Tagen seine aggressive Abschiebepolitik im Norden der USA. Obendrein muss der 79-Jährige jetzt eine weitere Niederlage einstecken: Seit Samstag fehlt dem für die Razzien zuständigen Heimatschutzministerium die Anschlussfinanzierung. Wegen einer Blockade der Demokraten. Es ist ein bemerkenswerter Knick in Trumps zweiter Amtszeit.

Trump in die Enge getrieben

Die Demokraten, die seit der Wahlniederlage ihrer Kandidatin Kamala Harris im November 2024 blass wirkten und sich erst einmal ordnen mussten, haben die Republikanische Partei von Trump in die Enge getrieben. Sie blockierten im Parlament neue Haushaltsmittel für das Heimatschutzministerium. Sie prangern das Vorgehen von Bundesbeamten bei Razzien gegen Migranten an und fordern strengere Regeln für solche Einsätze.

Vermummte zerren dabei Menschen auf der Straße in Autos. Die Demokraten fordern Körperkameras, sogenannte Bodycams, für die Beamten. Und die Masken sollen verboten werden. Die Migrationsbehörde ICE, die dem Heimatschutzministerium untersteht, ist für die Razzien verantwortlich.

Abschiebe-Einsätze sind an sich nichts Neues, aber in der Amtszeit Trumps entstanden die brutalen Szenen, die in sozialen Medien geteilt werden. Der Präsident verteidigt seine Abschiebepolitik damit, dass sich viele Migranten illegal in den USA aufhielten. Er spricht von Kriminellen, die man fassen wolle. Das Versprechen sicherer Grenzen und einem harten Durchgreifen hatte dem Republikaner viele Anhänger im Wahlkampf beschert. Doch jetzt zeigt sich eine Kehrseite dieser Taktik.

Shutdown ist nicht vergleichbar mit vorigen

Wie lange es eine Finanzierungslücke im Heimatschutzministerium geben wird, ist unklar. Es ist nicht absehbar, wann sich Republikaner und Demokraten annähern. Der Shutdown - also der Stillstand von Regierungsgeschäften - ist dieses Mal auf Teile des Ministeriums begrenzt. Er betrifft somit nur einen geringen Anteil des gesamten US-Haushalts. Bis auf den Etat des Heimatschutzministeriums hat der Kongress den Haushalt bereits verabschiedet.

Das unterscheidet den jetzigen Fall stark von den beiden vorigen Shutdowns in Trumps zweiter Amtszeit, die Regierungsgeschäfte in viel mehr Ministerien und Behörden lahmgelegt hatten. Im November 2025 etwa war nach 43 Tagen der längste Shutdown in der Geschichte der USA beendet worden. Damals hatte es massive Flugausfälle gegeben und Millionen Amerikaner bekamen nicht rechtzeitig Lebensmittelhilfe zum Einkaufen. Das ist jetzt nicht der Fall.

Vor allem politische Symbolik

Dieses Mal steht bei der Haushaltsblockade politische Symbolik im Vordergrund. Ausgerechnet die Finanzierung von Einsätzen von ICE-Beamten dürfte nach Medienberichten aber erst einmal weitergehen, weil der Behörde zusätzliche Mittel bereits zur Verfügung gestellt wurden.

Zum Ministerium zählen auch die Katastrophenschutzbehörde Fema, die Küstenwache und die Transportsicherheitsbehörde (TSA), die Kontrollen an Flughäfen durchführt. Wie groß die Auswirkungen dort jeweils sein werden, wird von der Länge der Finanzierungslücke abhängen.

Trumps Versuch einer Deeskalation in Minneapolis

Vor dem Hintergrund der sich anbahnenden Blockade im Kongress konnte man beobachten, wie die Trump-Regierung bezogen auf die US-Stadt Minneapolis zurückruderte. Im Januar hatten Bundesbeamte auf der Straße die US-Bürger Renée Good und Alex Pretti erschossen. Das hatte einen Aufschrei ausgelöst. Tausende Menschen protestierten bei eisigen Temperaturen in der Stadt im nördlichen US-Bundesstaat Minnesota. Das schwappte auf andere Städte über.

Trump lenkte ein. Zunächst wurde in Minnesota der umstrittene hochrangige Grenzschutz-Kommandeur Greg Bovino abgezogen. Dann wurden Körperkameras für die dortigen Beamten angekündigt. Nur kurz vor der letzten Möglichkeit, im Parlament eine Einigung zum Haushalt für das Heimatschutzministerium unter Ministerin Kristi Noem zu erzielen, wurde dann bekannt: Die Razzien im demokratisch regierten Minnesota sollen eingestellt werden. Offensichtlich zu spät./rin/DP/zb



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:  1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 868     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
14.02.2026 12:40 Malinins dramatisches Scheitern: «Ich habe es vermasselt»
14.02.2026 11:41 Bahnverkehr in Italien erneut gestört: Sabotage vermutet
14.02.2026 11:35 ROUNDUP 2: 5,8 Prozent mehr Geld für Beschäftigte der Länder
14.02.2026 11:35 ROUNDUP/4:0 gegen Mainz: BVB bleibt Bayern auf den Fersen
14.02.2026 11:35 ROUNDUP: Trump holen berüchtigte Razzien ein
14.02.2026 11:29 Von der Leyen will EU-Beistandklausel zum Leben erwecken
14.02.2026 11:27 WDH/4:0 gegen Mainz: BVB bleibt Bayern auf den Fersen
14.02.2026 11:24 Datenschützer: Bodycams in Zügen brauchen klare Bedingungen
14.02.2026 11:24 Studie: Fischbestände in Chinas Jangtse-Fluss erholen sich
14.02.2026 11:24 Klingbeil will klare Regeln bei sozialen Medien für Kinder
14.02.2026 11:23 'WSJ': KI vom OpenAI-Rivalen bei Maduro-Einsatz genutzt
14.02.2026 11:21 US-Streitkräfte: Drei Tote bei Angriff auf mutmaßliches Dr...
14.02.2026 11:21 Schärfere Regeln für USA-Einreise nicht vor Jahresmitte
14.02.2026 11:20 US-Nato-Botschafter: Merz ist besser als Merkel
14.02.2026 11:20 Orban-Rede im Wahlkampf - Worum es in der heißen Phase geht
14.02.2026 11:20 Mehrere Reformisten im Iran auf Kaution frei
14.02.2026 11:19 Trump: Machtwechsel im Iran wäre wohl das Beste
14.02.2026 11:18 Iran-Proteste: Aufsehen nach Äußerungen zu Frauenleichen
14.02.2026 11:18 Ukraine: Verletzte und eine Tote nach russischen Angriffen
14.02.2026 11:17 Esa-Chef: 'Wir bieten die europäische Lösung an'
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
14.02.2026

TEQNION AB
Geschäftsbericht

CONSOLIDATED FINVE
Geschäftsbericht

DELPHI WORLD MONEY LTD
Geschäftsbericht

PALRED TECHNOLOGIES LTD
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services