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05.02.2026 10:24



FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) - Angesichts hektischer Preisbewegungen an einigen Märkten wirken die Schwankungen des DAX sehr harmlos. Auch hiesige Anlegerinnen und Anleger reagieren nur vereinzelt. Kein schlechtes Zeichen, wie Goldberg findet.

5. Februar 2026. FRANKFURT (Goldberg & Goldberg). Wir wissen nicht, welche der vielen Informationen seit unserer vergangenen Stimmungserhebung die Börsianer hierzulande nachhaltig beeinflusst haben. Am wenigsten dürfte dabei das Ergebnis der Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank eine kurstreibende Rolle gespielt haben. Aber der Name Kevin Warsh, den US-Präsident Donald Trump zum Ende der vergangenen Woche als zukünftigen Fed-Chef nominiert hatte, wurde vielerorts als Auslöser - ob nun berechtigt oder nicht - für teils heftige Marktentwicklungen genannt.

Die Aktienmärkte mussten zumindest nur zeitweise Rücksetzer hinnehmen, während die Metallmärkte, allen voran Silber, von Crashes heimgesucht wurden. Informationen über geopolitische Entwicklungen traten dabei für viele Börsianer in den Hintergrund. Gut möglich, dass die Masse an Nachrichten die Aufnahmekapazität vieler Akteure überforderte. Am Ende konnte sich der DAX wieder eindrucksvoll erholen, gab aber die zwischenzeitlichen Gewinne bis zum heutigen Erhebungszeitpunkt zumindest teilweise wieder ab, so dass im Wochenvergleich ein Minus von 0,6 Prozent zu Buche schlägt.

Handelsspanne reizt nicht

Trotz einer Handelsspanne von 3,3 Prozent seit unserer vergangenen Stimmungserhebung hat sich unser Deutsche Börse Sentiment-Index der institutionellen Investoren mit mittelfristigem Handelshorizont gegenüber der Vorwoche nicht verändert und bleibt auf einem Stand von +12. Immerhin hat sich die Polarisierung zwischen Bullen und Bären etwas verringert - beide Lager verloren jeweils 2 Prozentpunkte. Mit anderen Worten: Es ist zu recht übersichtlichen Gewinnmitnahmen auf beiden Seiten gekommen. Am Ende ist die Gruppe der neutral gestimmten Investoren mit einem Anteil von 36 Prozent aller Befragten auf dem höchsten Stand seit ziemlich genau einem Jahr.

Anders gestaltet sich indes die Situation bei den Privatanlegern. Der Deutsche Börse Sentiment-Index steigt in diesem Panel um 12 Punkte auf einen neuen Stand von +23. Dieser Anstieg geht in erster Linie auf einen Zuwachs von 10 Prozentpunkten im Bullenlager zurück und verdankt sich fast vollumfänglich denjenigen, die wir über Social Media befragen. Rechnet man deren Anteil heraus, so haben sich die übrigen Anlegenden ganz ähnlich wie ihre institutionellen Pendants bewegt. Mit einem kleinen Unterschied: Die Polarisierung zwischen Bullen und Bären hat gegenüber der Vorwoche jedoch minimal abgenommen. Der Sentiment-Index in dieser Untergruppe liegt allerdings bei +4, wodurch sich eine ziemlich deutliche Stimmungskluft zu den über Social Media befragten Privatanlegern ergibt.

Eine Stimmungskluft ist auch zwischen den Privatanlegern und den institutionellen Investoren entstanden - erstere sind nun auch unter dem Strich deutlich bullisher. Mit der heutigen Befragung wird deutlich, dass eine Handelsspanne von 3,3 Prozent seit vergangenem Mittwoch offensichtlich nicht reizvoll genug war, um bei den Profi-Anlegern im größeren Stil neue Positionen zu begründen oder Gewinne zu realisieren. Letzteres gilt vor allem für die Pessimisten, von denen man an der Unterseite etwas mehr Aktivität hätte erwarten können. Denn der zeitweilige Abtaucher des DAX von 2,3 Prozent hätte zu anderen Zeiten womöglich mehr Nachfrage generiert.

Heimische Investoren haben den DAX nicht aufgefangen

Unter dem Strich ist also der leichte Optimismus der Vorwoche erhalten geblieben, der sich allerdings in der relativen Betrachtung - bezogen auf die bisherige Stimmung in diesem Jahr oder auch auf Sicht von drei bzw. sechs Monaten - auflöst, so dass am Ende eine neutrale Positionierung übrigbleibt. Man könnte auch sagen, dass es vermutlich keine größeren Schieflagen bei den heimischen Investoren gibt. Um nun die derzeitigen Optimisten für Gewinnmitnahmen aus der Reserve zu locken, müsste der DAX erst einmal auf 25.300/350 Zähler anziehen, wo wir erstes größeres Angebot vermuten. Um auf der anderen Seite die Pessimisten zu Glattstellungen zu verlocken, müsste das Börsenbarometer wahrscheinlich auf ein Niveau zwischen 24.050 und 24.100 Punkten fallen. Ein Niveau, das auch für Neueinsteiger, etwa aus dem Lager der neutral gestimmten Investoren, interessant sein könnte. Insgesamt ist die Unterseite (bislang auch mit internationaler Nachfrage) besser untermauert.

von Joachim Goldberg

5. Februar 2026, © Goldberg & Goldberg für Deutsche Börse

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein Deutsche Börse AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)



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