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16.01.2026 12:45

IRW-News: Dr. Reuter Investor Relations: Seltene Erden und kritische Metalle: Brasilien als Ausweg!

IRW-PRESS: Dr. Reuter Investor Relations: Seltene Erden und kritische Metalle: Brasilien als Ausweg!

Die USA haben mit dem Angriff auf Venezuela ein Ausrufezeichen gesetzt. Dies gilt auch mit Blick auf den Wettstreit mit China um kritische Metalle. Eine Schlüsselrolle kann dabei Brasilien spielen. Das Land am Zuckerhut verfügt über große Rohstoffreserven und kann einen Ausweg aus dem Dilemma des Westens bieten.

Noch vor wenigen Monaten strafte Donald Trump Brasilien für seinen Umgang mit dem Ex-Präsidenten Bolsonaro. Die Zölle wurden aber teils beriets zurückgezogen, und das hat seinen Grund. Brasilien liefert nicht nur viele Lebensmittel wie Fleisch oder Kaffee in die USA, sondern auch strategisch entscheidende Metalle. Dazu gehört heute bereits Niob, wo Brasilien bereits 90 % des weltweiten Angebots kontrolliert. Die Nachfrage steigt hier stetig, da Niob zur Herstellung leichterer und festerer Stahllegierungen sowie für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt unverzichtbar ist. Doch das ist nur ein Teil der Schlagkraft, die das Land aufs Parkett bringt. Brasilien punktet auch mit Lithium-Vorkommen. Hier soll die Nachfrage durch Elektroautos oder Energiespeicher bis 2040 voraussichtlich um das 40-fache ansteigen. Bei Seltene Erden, wo China große Teile des Weltmarktes kontrolliert, wird ein ein Anstieg der Nachfrage auf das Sieben- bis Zehnfache des heutigen Niveaus prognostiziert. Diese sind essenziell für Permanentmagnete, die in Windturbinen, der Militärtechnik oder bei Elektromotoren zum Einsatz kommen. Vielleicht etwas überraschend fällt hier auch der Name Nickel. Das Metall war einer der schwächsten Performer 2025, weil es derzeit ein Überangebot aus Indonesien gibt. Doch auch hier rechnen erste Marktbeobachter mit einem Rebound. Dazu kommt: Bei Nickel wird eine Verdoppelung der weltweiten Nachfrage erwartet. Der Fokus liegt hierbei auf der Produktion von hochreinen Nickel-Sulfaten für Lithium-Ionen-Batterien. Zudem wird es vielseitig in der Industrie eingesetzt.

Brasilien könnte somit eine Schlüsselrolle beim Aufbau einer Lieferkette für kritische Metalle außerhalb Chinas spielen. Die USA arbeiten schon seit zwei Jahren intensiv daran, die Abhängigkeit zu reduzieren. Dafür schreckte man nicht einmal davor zurück, direkt in Unternehmen zu investieren oder sie mit Krediten zu untzerstützten. Beste Beispiele sind Trilogy Metals (Kupfer, Kobalt), Lithium Americas (Lithium), MP Materials (Seltene Erden) und Perpetua Resources (Antimon). Neben den USA sind aber auch Japan und die Europäische Union bemüht und willens, Abhängigkeiten zu reduzieren. Hierzu wurden entsprechende Gelder bewilligt und schnellere Genehmigungsprozesse bei Bergbauprojekten beschlossen. Die EU hat hierfür mit dem Critical Raw Material Act (CRMA) den Rechtsrahmen geschaffen, in dem die Mitgliedsstaaten agieren können. Insgesamt wurden zunächst 47 Projekte innerhalb der EU und anschließend weitere 13 Projekte in befreundeten Drittstaaten ausgewählt; zusammen ist von einem Investitionsbedarf von rund 22,5 Milliarden Euro in der EU plus etwa 5,5 Milliarden Euro in Drittstaaten die Rede. Deutschland hat einen Fonds im Volumen von rund 1 Mrd. Euro bereitgestellt. Für Deutschland nennt die EU-Vertretung explizit mehrere Projekte wie beispielsweise Vulcan Energie Ressourcen GmbH in Karlsruhe, die Lithium gewinnen wollen. Die großen Profiteure dieses Decouplings von chinesischen Lieferketten sind aber die rohstoffreichen Länder Australien und Kanada. Die Australier haben bereits eine Absichtserklärung mit den USA unterschrieben. Das Volumen liegt laut der Regierung in Canberra bei rund 8,5 Mrd. US-Dollar. Kanada Die Regierung in Ottawa wiederum hat die Gründung eines 2 Milliarden Dollar schweren Staatsfonds für kritische Mineralien beschlossen und im neuen Haushalt verabschiedet. Damit sollen Investitionen in strategische Bergbauprojekte beschleunigt und die nationalen Lieferketten gestärkt werden. Daneben soll zum neuen Staatsfonds außerdem ein mit 371,8 Millionen CAD dotierter First and Last Mile Fund aufgelegt werden. Damit will das Land vor allem die Entwicklung der vorgelagerten und mittleren Stufen der Lieferketten für kritische Mineralien unterstützen.

St George Mining hat Produktion im Blick!

Für Investoren bietet der Markt für kritische Metalle Chancen, denn es gibt nur wenige Firmen, die bereits fortgeschrittene Projekte aufweisen. Hierzu zählt auch St George Mining (0,11 AUD; AU000000SGQ8). Die Australier entwickeln das Araxá-Projekt in Brasilien. Dort will das Unternehmen bereits 2027 Niobi und ein Jahr später Seltene Erden abbaen. Bisher verfügt die Liegenschaft über eine JORC-konforme Ressourcenschätzung mit 41,2 Millionen Tonnen mit durchschnittlich 0,68 % Niobpentoxid sowie 40,6 Millionen Tonnen mit 4,13 % an Seltenen Erden. Bei Seltenen Erden weist das Vorkommen damit eine der höchsten Grade außerhalb Chinas auf und ist vom Volumen der Mineralisierung vergleichbar mit dem Mountain Pass-Projekt von MP Materials in den USA. Derzeit laufen Bohrarbeiten und St. George Mining hofft, dass sich die Ressource noch deutlich vergrößern lässt. Zusätzlich dazu hat St George Mining die Weiterverarbeitung der Materialien im Blick. Dazu schloss man mit dem US-Konzern REAlloys eine strategische Allianz. REAlloys produziert Hochleistungs-Magnetmaterialien aus Neodym-Eisen-Bor (NdFeB) und Samarium-Kobalt (SmCo) für Organisationen der US-Regierung, darunter die Defense Logistics Agency (DLA) und das AMES National Laboratory (AMES) des US-Energieministeriums. Außerdem ist man für US-amerikanische Industrieunternehmen aus den Bereichen Verteidigung, Luft- und Raumfahrt sowie Elektronik tätig. Dementsprechend könnte St George Mining am Boom der Seltenen Erden in den Staaten partizipieren.

Kooperation in den USA

Dass das Unternehmen strategisch gut positioniert ist, scheint auch die Rohstoff-Milliardärin Gina Reinhart erkannt zu haben. Im Herbst konnte das Unternehmen 72,5 Mio. AUD bei Investoren einsammeln. 22,5 Mio. AUD kamen von Reinhart. Mit den Mitteln ist St George Mining bis zur Entscheidung über den Minenbau durchfinanziert. Daneben hat das Unternehmen bereits die Fühler Richtung USA ausgestreckt. St George hat eine Partnerschaft mit dem US-Konzern REAlloys vereinbart. REAlloys produziert Hochleistungs-Magnetmaterialien aus Neodym-Eisen-Bor (NdFeB) und Samarium-Kobalt (SmCo) für Organisationen der US-Regierung, darunter die Defense Logistics Agency (DLA) und das AMES National Laboratory (AMES) des US-Energieministeriums. Außerdem ist man für US-Industrieunternehmen aus den Bereichen Verteidigung, Luft- und Raumfahrt sowie Elektronik tätig. Dementsprechend könnte St George Mining am Boom der Seltenen Erden in den Staaten hierdurch partizipieren.

Analysten mit hohen Kurszielen

Angesichts der Marktentwicklungen haben Analysten kürzlich ihre Kursziele für St George Mining deutlich angehoben. Evolution Capital sieht Potenzial und gab ein Kursziel von 0,31 AUD bekannt. Petra Capital, einer der größten Broker Australiens, gab grünes Licht und sieht ein Kursziel von 0,44 AUD. Nun hat auch Australiens größte Investmentbank St. George Mining unter die Lupe genommen. Die Analysten von Macquarie gaben eine Outperform-Bewertung ab und sehen ein 12-Monats-Kursziel von 0,20 AUD für die Aktie. Das wäre fast eine Verdopplung des aktuellen Kurses in naher Zukunft, wobei Macquarie auch ein optimistisches Szenario mit einem Kurs von 0,50 AUD pro Aktie prognostiziert.

Quellen:

- China reduziert Export von Seltenerdmagneten: https://www.spiegel.de/wirtschaft/handelskrieg-china-bremst-export-seltener-erde-magneten-sorge-wegen-abhaengigkeit-a-d4b824f9-e9ac-45c9-ba5a-40dc053a76b5

- US-Regierung steigt bei Trilogy Metals ein: https://trilogymetals.com/news-and-media/news/trilogy-metals-announces-strategic-investment-by-us-federal-government/

- USA und Australien beschließen weitreichende Kooperation im Rohstoffbereich: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/seltene-erden-usa-australien-china-100.html

- G7 wollen Abhängigkeit von China reduzieren: https://www.reuters.com/world/china/g7-weighs-price-floors-rare-earths-counter-chinas-dominance-sources-say-2025-09-24/

- Kanada beschließt Staatsfonds für kritische Metalle: https://www.miningweekly.com/article/canada-launches-c2bn-critical-minerals-sovereign-fund-2025-11-05

- EU beschließt Critical Raw Material Act: https://commission.europa.eu/topics/competitiveness/green-deal-industrial-plan/european-critical-raw-materials-act_de

- Kanada legt Fonds frü kritische Metalle auf: https://www.canada.ca/en/campaign/critical-minerals-in-canada/federal-support-for-critical-mineral-projects-and-value-chains/critical-minerals-infrastructure-fund1.html

Lassen Sie sich in den Verteiler für St George Mining oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e.reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: Verteiler St George Mining oder Nebenwerte.

St George Mining

Land: Australien

ISIN: AU000000SGQ8

https://stgm.com.au/

Disclaimer/Risikohinweis St George Mining

Interessenkonflikte: Mit St George Mining existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von der St George Mining. Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien von St George Mining können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations - unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) befinden.

Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken können Sie auf der Webseite von St George Mining einsehen: https://www.stgm.com.au/investor-centre/investor-welcome.

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Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie "können", "werden", "sollten", "könnten", "erwarten", "planen", "beabsichtigen", "antizipieren", "glauben", "schätzen", "vorhersagen" oder "potenziell" oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder ähnliche Wörter oder Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Einschätzungen der Geschäftsleitung wider und basieren auf Informationen, die der Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen.

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