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| 09.01.2026 08:18 OTS: BNP Paribas Real Estate Holding GmbH / Stabiler deutscher ... Stabiler deutscher Investmentmarkt startet mit wachsender Dynamik ins Jahr 2026 Frankfurt/Main (ots) - Der deutsche Investmentmarkt hat sich in einem weiterhin herausfordernden Umfeld 2025 insgesamt stabil präsentiert. Für das Gesamtjahr wird ein Investmentumsatz von knapp 34 Mrd. EUR registriert. Damit wird das Vorjahresergebnis leicht um 3,5 % verfehlt, allerdings fällt die Umsatzentwicklung in den Assetklassen sehr unterschiedlich aus, darunter das bemerkenswerte Umsatzplus im Bürosegment von 19,5 % und bei Hotels um knapp 29 %. Der moderate Umsatzrückgang beläuft sich bei Gewerbeimmobilien insgesamt auf 3,3 % und im Segment der Wohnportfolios (ab 30 Wohneinheiten) auf 4,1 %. Zum Jahresende hat der Markt jedoch noch einmal an Dynamik zugelegt: Mit 10,2 Mrd. EUR war es das transaktionsstärkste Quartal des abgelaufenen Jahres. Dies zeigt die aktuelle Analyse von BNP Paribas Real Estate. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick: - Mit knapp 34,0 Mrd. EUR notiert der Investmentumsatz leicht unter Vorjahresniveau (-3,5 %) - Hiervon entfallen gut 8,9 Mrd. EUR (-4 %) auf das Marktsegment Residential - Gewerbliche Investments kommen auf knapp 25,1 Mrd. EUR (-3 %) - 77,5 % (20,1 Mrd. EUR) des gewerblichen Umsatzes entfallen auf Einzeldeals - Portfolioverkäufe kommen insgesamt auf 5,0 Mrd. EUR - Im gewerblichen Marktsegment liegen RetailInvestments mit knapp 6,5 Mrd. EUR an der Spitze, vor Büro- und Logistik-Investments mit jeweils rund 6,2 Mrd. EUR - Berlin ist erneut die Nummer 1 der deutschen A-Standorte (gut 3,2 Mrd. EUR) - Während sich die Nettospitzenrenditen in den Segmenten Büro und Residential stabil zeigen, sind jeweils im Logistik- und Retailbereich punktuell leichte Korrekturen nach oben zu verzeichnen - Der Marktanteil ausländischer Investoren liegt mit gut 44 % weiter auf relativ hohem Niveau - Rund 1.400 erfasste Transaktionen "Mit einem Investmentvolumen von 8,9 Mrd. EUR war Wohnen erneut mit Abstand die umsatzstärkste Assetklasse im deutschen Immobilienmarkt. Das Vorjahresergebnis wurde zwar leicht um knapp 4 % verfehlt, aber besonders das dynamischere vierte Quartal mit einem Umsatz von 2,7 Mrd. EUR belegt das ungebrochen hohe Investoreninteresse an Wohnportfolios, das im abgelaufenen Jahr 2025 nicht immer auf passendes Produkt getroffen ist", erläutert Marcus Zorn, CEO von BNP Paribas Real Estate Deutschland. "Zum Jahresende konnten aber noch einmal einige großvolumige Transaktionen erfolgreich über die Ziellinie gebracht werden, und für 2026 zeichnet sich eine Fortsetzung dieser Marktbelebung mit einem höheren Residential-Investitionsvolumen ab. Treiber der Entwicklung werden die sich füllende Produktpipeline sowie die ungebrochen hohe Attraktivität von Wohninvestments sein. Aufgrund der niedrigen Bauaktivität dürften sich die bestehenden Nachfrageüberhänge verfestigen, sodass Investoren weiterhin mit stabilen Mieteinnahmen und Wertsteigerungspotenzialen kalkulieren können - auch abseits der großen Metropolen und von Neubauentwicklungen. Bereits jetzt registrieren wir deutlich mehr Dynamik bei großvolumigen Bestandsportfolios und auch abseits der A-Städte, die sich 2026 in leicht sinkenden Renditen widerspiegeln könnte". Gewerblicher Investmentumsatz bestätigt Vorjahresergebnis - moderate Beschleunigung zum Jahresende "Der gewerbliche Investmentmarkt hat mit einem Investmentvolumen von 25,1 Mrd. EUR das Vorjahresergebnis bestätigt. In einem herausfordernden Marktumfeld, in dem vor allem geopolitische Unsicherheiten und tiefgreifende handelspolitische Konflikte zusätzlich belastend auf die aktuell strukturell schwach aufgestellte deutsche Wirtschaft wirkten, fällt der Abstand zum Vorjahr mit minus 3 % gering aus. Nach einem starken Jahresauftakt, mit dem Berliner Upper West als größte Einzelhandelstransaktion des Jahres und mit einer hohen Investorenaktivität bei der Anbahnung von Deals, hat die Marktdynamik im Windschatten der zusätzlich verhängten Zölle sowie den auf das Sentiment drückenden Startschwierigkeiten der neuen Bundesregierung in den Sommermonaten an Tempo verloren, um sich zum Jahresende hin wieder moderat zu beschleunigen. Insgesamt robuste Nutzermärkte, ein sich stabilisierendes Zinsumfeld wie auch das Signal der Bundesregierung zu weitreichenden Investitionen und Reformen haben den Investmentmärkten etwas mehr Auftrieb gegeben. Das vierte Quartal war dann auch das umsatzstärkste des Jahres mit 7,6 Mrd. EUR", erläutert Zorn. "Das starke Schlussquartal zeigt, dass die Pipeline in vielen Fällen umsetzungsreif geworden ist und Prozesse häufiger konsequent zum Abschluss gebracht werden. Entscheidend dafür waren realistischere Preisvorstellungen und eine bessere Planbarkeit der Finanzierung. Auch wenn die Gesamtkosten der Fremdfinanzierung im Jahresverlauf nicht so deutlich zurückgegangen sind, wie zu Jahresbeginn erhofft und dadurch auch das Transaktionsvolumen etwas unter den Erwartungen lag, hat sich die Marktmechanik stabilisiert. So bahnen sich derzeit insbesondere dort Transaktionen an, wo Qualität, Cashflow-Transparenz und eine realistische Strukturierung zusammenkommen. In Summe dürfte 2026 damit stärker von einer breiteren Dealbasis geprägt sein, auch wenn die Marktteilnehmer bei Kalkulation und Risiko diszipliniert agieren", ergänzt Nico Keller, Deputy CEO von BNP Paribas Real Estate Deutschland. Einzelhandelsimmobilien an der Spitze Mit einem Transaktionsvolumen von knapp 6,51 Mrd. EUR liegen Einzelhandelsimmobilien 2025 zum ersten Mal seit 2011 wieder an der Spitze der Assetklassenverteilung und erreichen damit einen Anteil von rund 26 % am gewerblichen Gesamtumsatz. Im Vorjahresvergleich konnten sie ein leichtes Plus um rund 3 % verzeichnen. Begünstigt wurde das Ergebnis auch durch einzelne großvolumige Abschlüsse. Dazu zählt insbesondere die Übernahme der Porta-Unternehmensgruppe durch XXXLutz im hohen dreistelligen Millionenbereich, die den mit Abstand größten Deal des Jahres stellt und dem Retailvolumen entsprechend zusätzlichen Schub verliehen hat. Ausschlaggebend für den Spitzenplatz ist aber auch, dass in diesem Segment insgesamt vergleichsweise viele marktgängige Core- und Core-plus-Produkte angeboten und umgesetzt werden konnten. In einem weiterhin selektiven Umfeld suchen viele Investoren verstärkt nach stabilen Erträgen und gut kalkulierbaren Mietstrukturen. Davon profitieren insbesondere lebensmittelgeankerte Fachmarkt- und Nahversorgungsformate, da sie selbst in einem verhaltenen Konsumklima sichere Erträge bieten. Entsprechend tragen 2025 Investments in Discounter, Fach- und Supermärkte fast 50 % zum gesamten Retail-Investmentvolumen bei. Während Büroobjekte zur Jahresmitte noch das Ranking angeführt haben, liegen sie aktuell mit einem Investitionsvolumen von knapp 6,23 Mrd. EUR (anteilig 25 %) an zweiter Stelle. Nichtsdestotrotz kommen sie im Vorjahresvergleich auf einen bemerkenswerten Zuwachs von 20 %. Deutliche Umsatzimpulse kommen vor allem aus Objekten, die nutzerseitig wettbewerbsfähig sind und bei denen Lage, Flächenkonzept und ESG-Profil eine belastbare Vermietbarkeit gewährleisten. So konnten im abgelaufenen Jahr auch wieder mehrere großvolumige Transaktionen, davon sieben im dreistelligen Millionenbereich, zum Abschluss gebracht werden. Prominentestes Beispiel dürfte das Upper West sein, das für mehr als 400 Mio. EUR veräußert wurde. "Aktuell befinden sich noch mehrere Transaktionen mit signalgebendem Charakter in Verhandlung, die in absehbarer Zeit in das Transaktionsvolumen einfließen dürften. Dies unterstreicht auch das wieder wachsende Vertrauen in eine langfristig stabile Nachfrage nach Büroflächen. Ein zentraler Hebel für die erfolgreiche Umsetzung solcher Transaktionen bleibt aber die Finanzierung. Banken agieren weiterhin selektiv und setzen hohe Transparenz bei Cashflows, Capex-Planung und Objektrisiken voraus. In diesem Umfeld gewinnen daher auch alternative Kapitalquellen weiter an Bedeutung", erläutert Nico Keller. Nur knapp hinter dem Bürosegment folgt auf dem dritten Rang mit 6,18 Mrd. EUR die Assetklasse Logistik, die damit rund ein Viertel zum Gesamtergebnis beiträgt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang um rund 10 %. Auffällig ist jedoch, dass mehr als 4,1 Mrd. EUR des Resultats allein auf Einzeltransaktionen entfallen. Damit bewegt sich dieses Teilsegment wieder in der Größenordnung seines langjährigen Durchschnitts. Der Portfolioanteil fällt entsprechend mit 33 % vergleichsweise niedrig aus. Im zweiten Halbjahr hat aber auch das Portfoliogeschäft wieder an Dynamik gewonnen. Allein im Schlussquartal wurden noch drei Paketverkäufe im dreistelligen Millionenbereich registriert. Auf dem vierten Rang liegen Hoteltransaktionen. Mit einem registrierten Volumen von knapp 1,82 Mrd. EUR (anteilig 7 %) können sie ihr Vorjahresergebnis um rund 29 % übertreffen. Zwar prüfen Investoren nach wie vor die Betreiberqualität sehr genau, jedoch stützen die wachsenden Übernachtungszahlen und die insgesamt guten Auslastungsquoten das Segment auch in der Breite. Einen ebenfalls deutlichen Volumenzuwachs verzeichnen darüber hinaus Healthcare Investments. Mit knapp 1,38 Mrd. EUR tragen sie 5,5 % zum gewerblichen Investitionsvolumen bei. Einzeltransaktionen tragen Gros des Marktgeschehens Der gewerbliche Investmentmarkt wurde 2025 klar von Einzeltransaktionen getragen, auf die rund 80 % des Gesamtvolumens entfallen. Mit knapp 20,1 Mrd. EUR wurde dabei das Vorjahresresultat leicht übertroffen (+1,5 %). Hierzu beigetragen hat vor allem maßgeblich, dass die Anzahl der Transaktionen im mittleren Größensegment zwischen 25 und 100 Mio. EUR um fast ein Drittel zugenommen hat. Dies ist ein deutlicher Beleg dafür, dass die Marktaktivität insgesamt in der Breite wieder wächst, sich dies aber nicht unbedingt im Volumen widerspiegelt, da die Frequenz an Großtransaktionen aktuell noch moderat ist. Dies bestätigt auch der Blick auf das Portfoliovolumen, das mit rund 5 Mrd. EUR auf dem niedrigsten Wert seit 2011 notiert. Innerhalb des Portfoliosegments konzentriert sich das Volumen vor allem auf die Sparten Logistik und Einzelhandel, die Paketverkäufe von insgesamt jeweils rund 2 Mrd. EUR verzeichnen. Obwohl der Büro-Investmentmarkt insgesamt deutlich mehr Bewegung zeigt, konnten im abgelaufenen Jahr keine Portfolioabschlüsse verzeichnet werden. Der Anteil ausländischer Investoren liegt 2025 mit 44 % auf einem leicht überdurchschnittlichen Niveau, was die unverändert hohe internationale Relevanz des deutschen Investmentmarkts unterstreicht. Auffallend ist, dass europäische Investoren (6,3 Mrd. EUR; +15%) sowie nordamerikanische Anleger (3,4 Mrd. EUR; +7,5 %) deutliche Zuwächse gegenüber dem Vorjahr verzeichnen können, während asiatische Investoren nur rund 450 Mio. EUR (-76 %) platzierten. A-Standorte durch weniger Sondertransaktionen mit leichtem Volumenrückgang Das Transaktionsvolumen in den sieben größten deutschen Städten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart summiert sich zum Jahresende 2025 auf gut 11,4 Mrd. EUR. Im Vorjahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um knapp 12 %, der allerdings maßgeblich auf die Assetklasse Retail zurückzuführen ist. So wurden im Vorjahr 2024 allein mit den beiden Transaktionen des KaDeWe in Berlin sowie der Pasing Arcaden in München rund 1,7 Mrd. EUR Volumen generiert. Solche Ausnahmetransaktionen sind 2025 weitestgehend ausgeblieben. Alle übrigen großen Assetklassen können demgegenüber in den A-Städten zum Teil deutliche Zuwächse verzeichnen. Den größten Beitrag leisten wie üblich Bürotransaktionen, die in den Top-Städten mit 4,7 Mrd. EUR einen um 19 % höheren Wert als im Vorjahr verbuchen. Klar an der Spitze der A-Standorte steht erneut Berlin, mit rund 3,3 Mrd. EUR über alle Assetklassen (-8,5 %). Die größte Transaktion des Jahres in der Hauptstadt war dabei der Verkauf des Upper West. Auf Platz 2 liegt München mit 2,6 Mrd. EUR (-4,6 %). Zu den größten Transaktionen der bayerischen Metropole zählen die Veräußerungen des Oberpollinger sowie des Corbinian jeweils im vierten Quartal. Rang 3 belegt Hamburg mit fast 1,9 Mrd. EUR (-17,4 %). Neben dem Ankauf eines Pflegeheimportfolios durch die Stadt Hamburg konnten in der Hansestadt auch mehrere Bürotransaktionen verzeichnet werden, wovon die größte die Veräußerung des Atlantic Hauses darstellt. Auf den weiteren Plätzen folgen nahezu gleichauf Köln mit 1,2 Mrd. EUR (-1 %) sowie Düsseldorf mit 1,1 Mrd. EUR (+9,4 %). Mit nur 770 Mio. EUR (-53 %) liegt Frankfurt auf dem ungewohnten vorletzten Platz. Maßgeblich zurückzuführen ist dies auf das vollständige Fehlen von Abschlüssen im dreistelligen Millionenbereich. Das Schlusslicht bildet derweil Stuttgart mit 630 Mio. EUR, was jedoch einem Zuwachs um rund 14 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Leichte Spitzenrendite-Anstiege bei Logistik und Retail Die zu Jahresbeginn erwartete Entspannung bei den Finanzierungskosten hat sich im Jahresverlauf nur teilweise eingestellt. Insbesondere die langfristigen Kapitalmarktzinsen blieben höher und volatiler als erhofft. Zwar kann insgesamt eine investorenseitig wachsende Nachfrage in den meisten Assetklassen bilanziert werden, jedoch haben die höher als zunächst erwarteten Gesamtkosten der Fremdfinanzierungen bei der Preisfindung punktuell auch zu einem leichten Renditeanstieg geführt. Materialisiert hat sich dies vor allem im Logistik- und Einzelhandelsbereich. So haben die Spitzenrenditen im Logistiksegment im Schlussquartal um weitere 10 Basispunkte auf nun 4,50 % zugelegt. Bei Highstreet-Immobilien zeigt sich ein standortdifferenziertes Bild. Während in München keine Veränderungen verzeichnet werden konnten, liegen die Anpassungen in den übrigen A-Städten zwischen 5 und 15 Basispunkten, sodass im Schnitt der Top-Städte ein Plus von 5 Basispunkten auf nun 3,81 % zu Buche steht. Darüber hinaus kann auch für Shoppingcenter (+20 Basispunkte) und Baumärkte (+10 Basispunkte) ein leichter Anstieg vermeldet werden. Entsprechend rentieren beide Objektarten in der Spitze nun bei jeweils 5,80 %. Für Fachmarktzentren und Supermärkte/Discounter können dagegen unverändert 4,65 % bzw. 4,90 % angesetzt werden. Alle anderen Assetklassen zeigen sich stabil. Demzufolge liegen die Netto-Spitzenrenditen für Büros im Schnitt der A-Standorte weiter bei 4,36 %. Teuerster Standort ist unverändert München mit 4,20 %, gefolgt von Berlin und Hamburg mit jeweils 4,25 %. Im Wohnsegment sind für die Spitzenrenditen von Neubauobjekten im Durchschnitt der Topstädte 3,58 % anzusetzen. Das Healthcare-Segment liegt stabil bei 4,90 %. Perspektiven Die den Investmentmarkt aktuell prägenden Faktoren werden 2026 über weite Strecken marktbestimmend bleiben und in den kommenden Monaten für ein unverändert herausforderndes Umfeld sorgen. Hier sind zum einen geopolitische Entwicklungen zu nennen. Bereits die ersten Tage des Jahres 2026 haben gezeigt, dass geopolitische Konflikte über Nacht unerwartete Wendungen nehmen, Machtkonstellationen sich verändern und im Ergebnis möglicherweise die globale Weltwirtschaft direkt oder indirekt beeinflussen. Zum anderen wird die weitere konjunkturelle Entwicklung die Investmentmärkte beeinflussen. Zum Jahreswechsel 2025/2026 steigt allerdings die Zahl der Faktoren, die auf eine sukzessiv ins Positiv drehende konjunkturelle Entwicklung hindeuten. So lassen die ifo Investitionserwartungen auf eine moderat steigende Investitionstätigkeit schließen, und auch die Stimmung in den Wirtschaftsverbänden hellt sich laut der jüngsten Verbandsumfrage des Instituts der Deutschen Wirtschaft allmählich auf. Spätestens ab Herbst 2026 dürfte dann das Infrastruktur-Sondervermögen der Bundesregierung von 500 Milliarden Euro für entscheidende konjunkturelle Impulse sorgen. Dass es für einen nachhaltigen Aufschwung mehr bedarf als das einfache Nutzen der neuen fiskalpolitischen Spielräume, hat die Bundesregierung erkannt und erste Reformen auf den Weg gebracht. Insgesamt dürfte der Rückenwind für die deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf kräftiger werden und für mehr Wachstum sorgen. Neben einer dynamischeren Realwirtschaft dürften die Investmentmärkte von der sich abzeichnenden Entwicklung auf den Finanzmärkten profitieren. Die Inflationsrate im Euroraum hat sich um das 2 % Zielniveau der EZB eingependelt und sollte sich ohne externe Schocks weiter verfestigen. Eine längere Phase geldpolitischer Stabilität - sprich geringer Zinsvolatilität - ist wahrscheinlich, was für mehr Planbarkeit und eine beschleunigte Preisfindung in den Investment-Transaktionsprozessen sorgen dürfte. Für einen schrittweisen Anstieg der Investmentaktivität spricht zusätzlich die sich füllende Pipeline an marktfähigem, attraktivem Produkt in Konsequenz von Portfolioanpassungen, aktivem Assetmanagement und Refinanzierungsanlässen. Positiv unterstützend dürften auch die robusten Nutzermärkte in Deutschland wirken. "Wenn es gelingt, die Innovationsstärke des Landes zu stützen und das Konjunkturpaket der Bundesregierung zielgerichtet einzusetzen, dürften nachhaltige Impulse für die Märkte die logische Konsequenz sein. Die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt bietet in der aktuellen Phase der Transformation und des sich andeutenden Aufschwungs attraktive Investitionschancen für nationale wie internationale Investoren. Wir gehen entsprechend vorsichtig optimistisch in das neue Jahr und halten ein Investmentvolumen für realistisch, das zum Jahresende 2026 um die 40 Mrd. EUR notieren wird", fasst Marcus Zorn zusammen. Link zum Marktbericht: Investmentmarkt Deutschland Q4 2025 | BNP Paribas Real Estate (https://www.realestate.bnpparibas.de/marktberichte/investmentmarkt/deuts chland-report) Pressekontakt: Chantal Schaum Head of Public Relations BNP Paribas Real Estate Holding GmbH Goetheplatz 4 - 60311 Frankfurt am Main Telefon: +49 (0)69-298 99-948 Mobil: +49 (0)174-903 85 77 E-Mail: mailto:chantal.schaum@bnpparibas.com Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/50927/6192977 OTS: BNP Paribas Real Estate Holding GmbH Weitere Nachrichten |
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