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| 07.01.2026 13:44 NHL-Stars im Olympia-Kader: DEL-Topscorer bleiben zu Hause Eishockey bei OlympiaMünchen (dpa) - Das bestmögliche deutsche Olympia-Eishockeyteam mit allen NHL-Topstars ist perfekt. Dem ersten olympischen Treffen der Weltstars aus der nordamerikanischen Liga seit 2014 sind allerdings die besten deutschen DEL-Scorer zum Opfer gefallen. Wenn bei den Olympischen Winterspielen in Mailand in einem Monat Weltklasse-Profis wie Leon Draisaitl, Tim Stützle, Moritz Seider oder Philipp Grubauer erstmals alle zusammen für das Nationalteam auflaufen, fehlen etliche DEB-Größen der vergangenen Jahre. «Wir werden die beste Mannschaft aller Zeiten haben. Aber die Gegner eben auch. Es ist ein guter Gradmesser für das deutsche Eishockey», sagte Stürmer Nico Sturm von Minnesota Wild - einer von neun Nordamerika-Profis, die bei Olympia dabei sind. Mit Daniel Fischbuch (Mannheim) und Marcel Noebels (Berlin) fehlen dagegen zwei Vize-Weltmeister von 2023. Auch die Topstürmer Leo Pförderl (Berlin) und Yasin Ehliz (München) - beide Olympia-Silbermedaillengewinner von 2018 - wurden nicht berücksichtigt. Dafür steht mit Ex-NHL-Angreifer Tobias Rieder (München) ein prominenter Profi erstmals seit 2022 wieder im Aufgebot für ein großes Turnier. Risiko bei Nominierung von WissmannDas größte Risiko geht Bundestrainer Harold Kreis mit der Nominierung von Kai Wissmann ein, der seit Monaten wegen einer Achillessehnenverletzung fehlt. Der wichtige Verteidiger der Eisbären Berlin kann entgegen der Erwartung von Kreis bislang immer noch nicht spielen, soll aber in den nächsten Wochen in der DEL noch zum Einsatz kommen. Obwohl unklar ist, ob Wissmann rechtzeitig in Form kommt, empfahl der Deutsche Eishockey-Bund dem Deutschen Olympischen Sportbund, der die Nominierung offiziell am 20. Januar vornimmt, Wissmann für den Kader. «Wir sind überzeugt davon, dass die angeschlagenen Spieler noch vier, fünf Spiele bekommen, bevor wir ins Trainingslager gehen», sagte Kreis dazu. Vom 31. Januar bis 7. Februar bereitet sich das Männerteam in Bozen noch ohne die NHL-Profis auf Olympia vor. Im Frauen-Team, das nach zwölf Jahren auf die Olympia-Bühne zurückkehrt, sticht die erst 16 Jahre alte Mathilda Heine von den Eisbären Juniors Berlin heraus. Angeführt wird das Team von Bundestrainer Jeff MacLeoad von Kapitänin Daria Gleißner (Memmingen). Die Verteidigerin war als einzige aus dem aktuellen Kader bereits für Sotschi 2014 nominiert, spielte damals aber wegen einer Verletzung nicht. Bei den Frauen sind sieben in Nordamerika aktive Spielerinnen dabei, darunter drei aus der dortigen Frauen-Profiliga PWHL. Weitere Nachrichten |
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