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| 02.01.2026 15:37 Ölpreise drehen vor Treffen von Opec+ in die Verlustzone NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Freitag gefallen. Nachdem sie am frühen Handel mit leichten Gewinnen in das neue Jahr gestartet waren, drehten sie zuletzt in die Verlustzone. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete 60,23 US-Dollar. Das waren 62 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI mit Lieferung im Februar fiel um 63 Cent auf 56,79 Dollar. Der Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und dem Opec-Mitglied Venezuela bleibt zwar ein bestimmendes Thema am Ölmarkt. Zuletzt hatte die US-Regierung den Druck erhöht. Das Militär versenkte eine Reihe von angeblichen Drogenbooten, außerdem wurden mit Sanktionen belegte Öltanker aus Venezuela beschlagnahmt. Allerdings sind im Handelsverlauf Sorgen vor einem zu hohen Angebot auf dem Ölmarkt wieder stärker in den Vordergrund gerückt, heißt es von Marktbeobachtern. Am Markt blicken die Anleger auf ein Treffen der Opec+, das am Wochenende erwartet wird. Wichtige Mitglieder des Ölverbunds werden sich unter Führung Saudi-Arabiens online treffen. Marktbeobachter gehen davon aus, dass sie voraussichtlich ihre Entscheidung bekräftigen, die Fördermenge im ersten Quartal nicht zu verändern. Vor diesem Hintergrund konnte auch die jüngste Entwicklung im Ukraine-Krieg die Ölpreise nur zeitweise stützen. Über den Jahreswechsel haben Russland und die Ukraine gegenseitig ihre Schwarzmeerhäfen angegriffen und einmal mehr Infrastruktur beschädigt. Im Gebiet Kaluga südwestlich von Moskau wurde nach Informationen russischer Telegramkanäle ein Tanklager getroffen. Eine offizielle Bestätigung gab es nicht. Auch die Raffinerie von Ilski in Südrussland wurde Berichten zufolge zum wiederholten Mal attackiert./jkr/jsl/he Weitere Nachrichten |
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