Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
10.12.2025 15:36

Rentenlücke zwischen Mann und Frau: 61 Prozent

BERLIN (dpa-AFX) - Frauen in Westdeutschland stehen im Alter durchschnittlich 13.500 Euro weniger Rente im Jahr zur Verfügung als Männern in Westdeutschland. Das entspricht einer Rentenlücke von 61 Prozent. Das Ergebnis umfasst betriebliche, gesetzliche und private Renten. Zum Vergleich: In den neuen Bundesländern beträgt die Rentenlücke nur 17 Prozent.

Die Zahlen stammen von der Soziologin Carla Rowold, die für ihr Forschungsergebnis mit dem Forschungspreis des "Forschungsnetzwerk Alterssicherung" (FNA) ausgezeichnet wurde. Das FNA ist laut der Deutschen Rentenversicherung Wissensressource und Förderinstrument der Alterssicherungsforschung und soll helfen, Wissenschaft und Praxis zu vernetzen.

Eine Frage des Systems

Der Ursprung der Rentenlücke liege in der klassischen Rollenverteilung zwischen Mann und Frau, die vor allem in Westdeutschland sehr verbreitet bleibt. Im Jahr 2023 lag die Teilzeitquote unter westdeutschen Frauen nach Angaben der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung bei 48 Prozent - und damit 14 Prozentpunkte höher als im Osten.

Dass Frauen und Mütter nach wie vor den Großteil der gesellschaftlichen Sorgearbeit - unter anderem die Erziehung künftigen Beitragszahler - übernehmen würden, während Männern oder Vätern die Erwerbsarbeit obliege, sei Rowold zufolge Ergebnis der wohlfahrtsstaatlichen Strukturen in Deutschland: Der Sozialstaat ist auf pflegende Angehörige, Menschen im Ehrenamt und unbezahlte Erziehungsarbeit angewiesen.

Paradox: Systemkonformität geht zulasten der Frauen

Wegen der Rollenverteilung entsteht schon im Erwerbsleben der sogenannte "Gender Pay Gap", der den Verdienstabstand pro Stunde zwischen Frauen und Männern beschreibt. Bundesweit lag er im Jahr 2025 bei 16 Prozent.

Weil die ungleiche Arbeitsverteilung zwischen den Geschlechtern vom System unterschiedlich bewertet werde, entstehe die geschlechterspezifische Rentenlücke: Eine Frau, die genau die Rolle übernehme, die das System für sie vorsieht, werde durch das Rentensystem paradoxerweise benachteiligt.

Der "Gender Pay Gap" setze sich im "Gender Pension Gap" fort. So seien Frauen viel häufiger von Altersarmut betroffen als Männer. Sorgearbeit und Erwerbsarbeit müssten gleichmäßiger zwischen den Geschlechtern verteilt werden, um der Rentenlücke entgegenzuwirken. Auch eine Reformierung der Elternzeitregelung mit dem Ziel, Väter mehr in die Pflicht zu nehmen, und die Abschaffung des Ehegattensplittings könnten mehr Gleichheit im System herstellen./lfö/DP/nas



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 624     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
02.03.2026 19:02 Jefferies hebt SMA Solar auf 'Buy' und Ziel auf 39 Euro
02.03.2026 18:59 ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Iran-Krieg sorgt für Druck -...
02.03.2026 18:44 Trump: Einsatz im Iran notfalls länger als geplant
02.03.2026 18:43 ROUNDUP: Trump kündigt Ausweitung der Angriffe auf Iran an
02.03.2026 18:35 EQS-News: Evolveum präsentiert KI-gesteuerte Beschleunigung...
02.03.2026 18:35 Nato-Chef fordert Rückendeckung für USA und Israel
02.03.2026 18:27 Aktien Europa Schluss: Iran-Krieg bringt Börsen unter Druck...
02.03.2026 18:21 Trump wirft Iranern Rückzieher bei Verhandlungen vor
02.03.2026 18:19 Trump greift erneut früheres Iran-Atomabkommen scharf an
02.03.2026 18:19 Trump: Irans Raketen hätten schon bald USA treffen können
02.03.2026 18:15 IRW-News: Endeavour Silver Corp.: Endeavour Silver gibt Änd...
02.03.2026 18:14 Aktien Wien Schluss: ATX mit klaren Verlusten
02.03.2026 18:12 ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Deutliche Verluste wegen I...
02.03.2026 18:11 ROUNDUP/Gespräche mit acht Ländern: Macron will Atomschirm...
02.03.2026 18:06 Deutsche Anleihen: Deutliche Verluste - Iran-Krieg weckt Inf...
02.03.2026 18:05 EQS-Stimmrechte: CANCOM SE (deutsch)
02.03.2026 18:02 ROUNDUP/Bürgergeld vor Beschluss: 'Kapitel abgeschlossen'
02.03.2026 17:57 Katar schießt iranische Kampfflugzeuge ab
02.03.2026 17:57 Ölpreise steigen wegen Iran-Krieg deutlich
02.03.2026 17:53 Aktien Frankfurt Schluss: Deutliche Verluste wegen Iran-Krie...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
03.03.2026

DORSAVI LTD
Geschäftsbericht

WAM MICROCAP LTD
Geschäftsbericht

GOLDEN STATE RSC
Geschäftsbericht

VIDENDUM PLC
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services