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| 15.09.2025 10:54 Nach Sieg über Chile: DVV-Team im WM-Gruppenfinale gefordert Volleyball-TurnierPasay City (dpa) - Als der WM-Pflichtsieg gegen Chile geschafft war, jubelten die deutschen Volleyballer kurz im Kreis. Direkt darauf hatte Kapitän Georg Grozer schon das entscheidende Gruppenfinale gegen Slowenien im Blick. «Step by step», rief er seinen Teamkollegen zu. Schritt für Schritt soll es gehen. «Sehr erleichtert» sei er, sagte der 40 Jahre alte Ausnahmespieler nach dem 3:0 (25:17, 25:23, 25:21) gegen den südamerikanischen Außenseiter. «Endlich haben wir ein Spiel gewonnen. Das ist auch für den Kopf sehr wichtig. Wir mussten kämpfen, wir haben Schritte nach vorne gemacht», befand der Diagonalangreifer. «Aber wir müssen in ein, zwei Sachen noch besser sein, dass wir am Ende dann auch Slowenien besiegen können.» Mit 19 Zählern war Grozer mal wieder Deutschlands erfolgreichster Angreifer. Durch die deutliche Auftaktniederlage gegen Bulgarien ist die Ausgangssituation der Deutschen weiter kompliziert. Im letzten Gruppenspiel am Mittwoch (15.00 Uhr/ZDF-Stream) kann sich die Mannschaft mit einem Sieg die K.-o.-Runde sichern. Doch es ist eine hohe Hürde. Die Slowenen kamen bei den letzten beiden Ausgaben der Nationenliga unter die letzten vier und standen auch bei Olympia in Paris im Viertelfinale. Nach gutem Start fehlt die KonstanzIn Pasay City (Philippinen) war der Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) gegen Außenseiter Chile anzumerken, dass sie früh für klare Verhältnisse sorgen wollte. Mit viel Druck beim Aufschlag und schnellen Offensiv-Aktionen baute sich Deutschland schnell einen komfortablen Vorsprung auf. Doch im zweiten Durchgang hatte das Team von Bundestrainer Michal Winiarski dann wieder größere Mühe und lag lange hinten. «Wir waren am Anfang sehr aggressiv und dann haben wir ein bisschen nachgelassen im Kopf», sagte Grozer. «Das müssen wir einfach lernen, dass wir da konstanter bleiben müssen.» Der Fokus kehrte rechtzeitig zurück und Internet-Star Tobias Krick verwandelte den Satzball. Die DVV-Auswahl tat sich aber weiter schwer. In der entscheidenden Phase des dritten Satzes war es dann Anton Brehme, der mit einem Block und einem starken Aufschlag für ein kleines Polster sorgte. Ein weiterer Block brachte den am Ende souveränen Sieg. «In solchen Spielen ist eine gewisse Anspannung normal, da fehlt dann manchmal ein bisschen die Lockerheit», erklärte Moritz Reichert. Doch gegen die Slowenen wird sich das deutsche Team solche Schwächephasen nicht leisten können. «Bei uns fehlt leider noch die Genauigkeit an manchen Stellen. Das müssen wir bis Mittwoch noch fixen. Dann ist alles möglich», sagte Krick. Kapitän Grozer gab sich gewohnt selbstbewusst: «Jetzt gehen wir all in.» Weitere Nachrichten |
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