Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
22.04.2025 12:19

Bundesbank sieht klaren Willen zum Erhalt des Bargelds

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ein Zukunft ohne Bargeld mögen sich die meisten Menschen in Deutschland nicht vorstellen. Laut einer Umfrage der Bundesbank zum Zahlungsverhalten finden es 69 Prozent der Befragten wichtig, selbst Bargeld nutzen zu können. Nur rund 9 Prozent messen dem überhaupt keine Wichtigkeit bei. Für die Gesellschaft als Ganzes wurde die Bedeutung von Bargeld sogar von 72 Prozent als sehr wichtig oder ziemlich wichtig eingeschätzt.

Trotz einiger Nachteile wie Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung oder Überfällen sieht sich die Bundesbank in der Verantwortung, Bargeld als Zahlungsmittel zu erhalten und zu fördern. Eine Zukunft mit Bargeld sei entgegen der mehrheitlichen Auffassung in der Bevölkerung aber nicht selbstverständlich, wie Szenarien der Bundesbank zeigen.

Abwärtsspirale verstärkt sich selbst

In Frankfurt sieht man die Gefahr eines sich selbstverstärkenden Negativtrends bei der Bargeldnutzung. So könnten bei einer geringeren Nachfrage teure Geldautomaten und Auszahlstellen reduziert werden und Händler geneigt sein, aus Kostengründen kein Bargeld mehr anzunehmen. Bargeld könnte so im Jahr 2037 nur noch eingeschränkt genutzt werden und seine gesamtgesellschaftlichen Funktionen nicht mehr erfüllen.

Es wird weniger bar gezahlt

Bereits aktuell sinkt die Bedeutung von Barzahlungen in Deutschland rapide. Während Verbraucherinnen und Verbraucher im Jahr 2017 noch etwa drei Viertel ihrer alltäglichen Zahlungen mit Bargeld tätigten, war es im Jahr 2023 nur noch knapp die Hälfte. Gemessen am Umsatz macht Bargeld nur noch 26 Prozent der privaten Zahlungen aus, welche die Bundesbank in regelmäßigen Befragungen erhebt. Zuletzt haben im Herbst 2023 mehr als 5.000 Personen daran teilgenommen. Sie setzten häufiger Kredit- und Debitkarten sowie moderne Zahlverfahren über Mobilfunk und Internet ein.

Eine relative Mehrheit von 48 Prozent der Befragten erwartet, dass in 15 Jahren Bargeld aus dem Alltag verschwunden sein wird. Nur 39 Prozent gehen davon aus, dass es dann noch so genutzt werden kann wie bisher.

Viele Argumente für das Bargeld

Verschiedene Argumente für Bargeld finden in der Bevölkerung breite Zustimmung. Die wichtigsten sind die Verfügbarkeit auch bei technischen Ausfällen, der pädagogische Wert für Kinder, Datenschutz und Anonymität, die finanzielle Teilhabe aller Bevölkerungsschichten oder auch die Möglichkeit, Banknoten aufzubewahren.

Die Bundesbank will im Zusammenspiel mit der Europäischen Zentralbank das Bargeld im Euroraum erhalten. Solange die Bürgerinnen und Bürger es nutzen wollten, müsse es allgemein verfügbar bleiben und akzeptiert werden. Dafür werde das eigene Filialnetz ausgebaut und über das im vergangenen Jahr gegründete Bargeldforum der Austausch der verschiedenen Interessengruppen organisiert./ceb/DP/mis



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   14 15 16 17 18    Berechnete Anzahl Nachrichten: 406     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
12.01.2026 05:24 Trump: 'Der Iran hat angerufen, sie wollen verhandeln'
12.01.2026 05:24 Trump erwägt Hilfe für Proteste im Iran mit Satelliteninte...
12.01.2026 05:24 Grünen-Bundeschefin Brantner fordert mehr Druck von Merz un...
12.01.2026 05:24 WWF kritisiert Banken für hohen Nachholbedarf im Klimaschutz
12.01.2026 05:24 UN-Generalsekretär schockiert über Gewalt gegen Demonstran...
12.01.2026 05:24 Unwetterwarnung vor Glätte - viele Schulen geschlossen
12.01.2026 05:24 Schah-Sohn ruft zu weitergehenden Protesten im Iran auf
12.01.2026 05:23 Filialnetz dünnt aus - was wird aus Saturn?
12.01.2026 05:22 Nouripour: Starlink könnte den Demonstranten im Iran helfen
12.01.2026 05:22 EU-Chefdiplomatin zeigt sich offen für neue Iran-Sanktionen
12.01.2026 05:21 Drohende Anklage: Powell spricht von Einschüchterungsversuch
12.01.2026 05:21 Bauarbeiten in Ulm - Fernverkehr meidet Hauptbahnhof
12.01.2026 05:21 US-Ministerin: Senden Hunderte Bundesbeamte nach Minneapolis
12.01.2026 05:21 Berlin: Viermonatige Unterbrechung auf U1 und U3 wegen Bauar...
12.01.2026 05:00 EQS-News: Changhong präsentiert KI-gesteuerte Smart Home-L?...
12.01.2026 04:50 dpa-AFX KUNDEN-INFO: Impressum
12.01.2026 04:50 dpa-AFX KUNDEN-INFO: Finanzanalysen in den dpa-AFX Diensten
12.01.2026 04:00 Filialnetz dünnt aus - was wird aus Saturn?
12.01.2026 03:00 WWF kritisiert Banken für hohen Nachholbedarf im Klimaschutz
12.01.2026 02:32 Drohende Anklage: Powell spricht von Einschüchterungsversuch
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
13.01.2026

GAMES WORKSHOP GROUP PLC
Geschäftsbericht

LIHIT LAB
Geschäftsbericht

SUEDZUCKER AG
Geschäftsbericht

WHITEWATER ACQUISITION CORP.
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services