Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
15.04.2025 08:43

ROUNDUP: SPD-Abstimmung über Koalitionsvertrag hat begonnen

BERLIN (dpa-AFX) - Die Abstimmung der SPD-Mitglieder über den Koalitionsvertrag mit der Union hat begonnen. Wie geplant wurde um 8.00 Uhr die Online-Plattform freigeschaltet, auf der die gut 358.000 Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten bis zum 29. April um 23.59 Uhr ihre Stimmen abgeben können, wie ein Parteisprecher mitteilte. Am 30. April soll das Ergebnis bekanntgegeben werden.

Für die Annahme des 144 Seiten starken Koalitionsvertrags mit dem Titel "Verantwortung für Deutschland" ist nicht nur eine Mehrheit der Stimmen erforderlich, sondern auch eine Teilnahme von mindestens 20 Prozent der Mitglieder an der rein digitalen Abstimmung. Die Mitglieder haben per Post ein Passwort zugeschickt bekommen, mit dem sie - in Kombination mit ihrer Mitgliedsnummer - online ihre Stimme verschlüsselt abgeben können. Wer keinen Internetzugang hat, kann in einer SPD-Geschäftsstelle wählen.

Auch die CDU muss noch zustimmen

Bisher hat nur die CSU den Koalitionsvertrag per Vorstandsbeschluss angenommen. Auch die Zustimmung der CDU fehlt noch. Die Partei des designierten Kanzlers Friedrich Merz entscheidet am 28. April auf einem kleinen Parteitag. Falls alles glattläuft, soll der CDU-Chef am 6. Mai im Bundestag zum Kanzler gewählt werden.

Mit dem Mindestlohn von 15 Euro und der Steuersenkung für geringe und mittlere Einkommen hat die SPD einige ihrer Wahlkampfversprechen im Koalitionsvertrag verankert. Umstritten sind allerdings die geplanten Verschärfungen der Migrations- und Sozialpolitik. Die Führung der Jusos lehnt das Vertragswerk deswegen ab und fordert Nachverhandlungen. Die Parteijugend stellt etwa zwölf Prozent der SPD-Mitglieder.

Klingbeil hält Neuverhandlungen für reine Theorie

Klingbeil machte am Montagabend bei einer Auftakt-Konferenz zum Mitgliederentscheid in Hannover klar, dass er Nachverhandlungen nur für eine theoretische Möglichkeit hält. "Wenn das scheitert, dann wird es Neuwahlen geben, oder dann wird es vielleicht eine Minderheitsregierung geben." Es bestehe außerdem die Gefahr, dass in der Union der Ruf nach einer Normalisierung des Verhältnisses zur AfD lauter werde.

Es gehe daher bei dem Mitgliederentscheid neben den konkreten Inhalten auch darum, dass überhaupt eine stabile Regierung der Mitte zustande komme, sagte Klingbeil. "Da wird ein Ablehnen des Koalitionsvertrags nicht zu Nachverhandlungen führen, sondern dazu führen, dass die Stimmen in der Union stärker werden oder sich gestärkt fühlen, die sagen: Es gibt ja noch Alternativen zu den Sozis, die sind uns zu anstrengend."

Die AfD ist die einzige Partei, mit der die Union neben der SPD im Bundestag eine Mehrheit für eine Regierungsbildung hätte. Die Union hat aber ein Bündnis mit der Rechtsaußen-Partei kategorisch ausgeschlossen.

Esken rechnet mit "guter Zustimmung"

Parteichefin Saskia Esken sagte der dpa, dass auch sie zwar "Licht und Schatten" in dem Vertragswerk sehe. Die Lockerung der Schuldenbremse für Verteidigungszwecke, das Sondervermögen für Investitionen und die Maßnahmen zur Stärkung der Wirtschaft hob sie aber als gute Grundlage für eine Zusammenarbeit zwischen Union und SPD hervor. "Ich gehe davon aus und hoffe, dass wir eine gute Zustimmung bekommen."/mfi/DP/mis



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 746     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
13.01.2026 17:05 Boeing kommt ein Stück aus dem Krisen-Tief - Mehr Neuauftr?...
13.01.2026 16:59 Regierungsumbildung in der Ukraine scheitert
13.01.2026 16:57 Streit ums Quadrat: Ritter Sport unterliegt vor Gericht
13.01.2026 16:56 ROUNDUP: Auswärtiges Amt bestellt Irans Botschafter ein
13.01.2026 16:50 ROUNDUP/Aktien New York: Leichter Dämpfer nach Rekorden
13.01.2026 16:42 IRW-News: Arctic Minerals : Im Kupfer-Silber-Projekt Hennes ...
13.01.2026 16:39 Devisen: Eurokurs gibt nach US-Inflationsdaten etwas nach
13.01.2026 16:39 Söder: SPD-Erbschaftsteuer ist Einladung zur Auswanderung
13.01.2026 16:37 Auswärtiges Amt bestellt Irans Botschafter ein
13.01.2026 16:35 Frankreich verurteilt Gewalt gegen Proteste im Iran scharf
13.01.2026 16:24 Trump kündigt Hilfe für iranische Demonstranten an
13.01.2026 16:19 Apple greift Adobe und Co mit Abo für Kreativ-Apps an - Ado...
13.01.2026 16:16 EQS-DD: Symrise AG (deutsch)
13.01.2026 16:16 Aktien New York: Leichter Dämpfer für den Dow nach Rekord
13.01.2026 16:13 EQS-DD: Symrise AG (deutsch)
13.01.2026 16:11 ROUNDUP/Im 'Geist des Dialogs': Trump kommt zu Weltwirtschaf...
13.01.2026 16:09 IRW-News: European Metals Holdings Limited: Vollständige Um...
13.01.2026 16:08 Apple greift Adobe und Co mit Abo für Kreativ-Apps an
13.01.2026 16:07 ROUNDUP: Übernahme von Apple Card zehrt an Gewinn von JPMor...
13.01.2026 16:06 EU-Außenbeauftragte Kallas: Diskutieren zusätzliche Sankti...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
14.01.2026

TFF GROUP
Geschäftsbericht

TOKYO IND EDUCAT
Geschäftsbericht

E2OPEN PARENT HOLDINGS
Geschäftsbericht

TEAMO PRODUCTIONS HQ LIMITED
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services