Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
07.04.2025 16:31

Autozulieferer Brose sieht sich 'unter Druck'

COBURG (dpa-AFX) - Die Unternehmensführung des Autozulieferkonzern Brose hat ihren Sparkurs verteidigt. In der Branche würden im Moment keine Aufträge vergeben, die man mit den aktuellen Lohnkosten in Deutschland kostendeckend abwickeln könne, sagte Verwaltungsratschef Michael Stoschek.

Dabei habe Brose auf seinen Feldern keinen in Deutschland produzierenden Wettbewerber. "Sie können sich also vorstellen, unter welchem Druck wir stehen", sagte er in Coburg. Brose sei aber ein weltweites Unternehmen und produziere auch in Ländern mit deutlich niedrigeren Lohnkosten.

Mit der Produktion in Deutschland verzichteten die Gesellschafter auf Profit, sagte Stefan Krug, Vorsitzender der Geschäftsführung.

"Zu unflexibel"

Wegen der großen Probleme in der Autobranche leiden etliche Zulieferer in Deutschland - darunter auch Brose. Die Automobilbranche stecke in ihrer größten Krise überhaupt, sagte Stoschek. Deutschlands Wirtschaft brauche eine Investitionsförderung. Sonst gehe der Arbeitsplatzabbau in der deutschen Industrie unvermindert fort.

Brose habe 2024 Verluste geschrieben, sagte Krug, es gebe einen Jahresfehlbetrag von 100 Millionen Euro. Der Umsatz liegt bei 7,7 Milliarden Euro. Brose habe sich als "zu groß, zu unflexibel, zu langsam" erwiesen, man müsse effizienter und schlanker werden. Die Konsolidierung betreffe nicht nur das Inland, sondern alle Produktionsstätten. Nach eigenen Angaben hat Brose 32.000 Beschäftigte in 24 Ländern weltweit.

In Deutschland werden konkret derzeit die drei fränkischen Standorte Coburg, Bamberg/Hallstadt und Würzburg überprüft. Möglicherweise wird das Werk in Würzburg geschlossen. Eine Entscheidung wird für den Sommer erwartet. "Wir sind mitten in der Transformation", bekräftigte Krug.

Fehler in der Vergangenheit

In der Vergangenheit hätte Brose hohe Investitionen in die Anlagen gemacht, dies sei künftig eine Hauptbaustelle: "Es muss gelingen, weniger zu investieren." Es brauche in der Produktion flexiblere und kostengünstigere Lösungen. "Die Geschäftsführung hat die Kapazitäten falsch eingeschätzt", ergänzte Stoschek.

"Langfristig" sei das Unternehmen auch bereit, einen Investor zu suchen. Ziel sei es aber, weiterhin ein Familienunternehmen zu bleiben. Das Thema sei aktuell auch nicht relevant. Brose befindet sich komplett in Familienhand. Stoschek ist der Enkel des Firmengründers Max Brose./zk/DP/men



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   4 5 6 7 8    Berechnete Anzahl Nachrichten: 746     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
13.01.2026 14:55 Zidane-Effekt statt Klopp: Real setzt auf kleine Lösung
13.01.2026 14:52 Aktien New York Ausblick: Dow moderat im Plus nach schwachem...
13.01.2026 14:49 Barclays belässt JPMorgan auf 'Overweight' - Ziel 391 Dollar
13.01.2026 14:48 Aktien Frankfurt: Dax steigt nach US-Inflationsdaten auf Rek...
13.01.2026 14:45 USA: Inflation verharrt wie erwartet auf 2,7 Prozent
13.01.2026 14:44 EQS-DD: Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktienges...
13.01.2026 14:41 Zalando-Betriebsrat zu Erfurt: 'Wir kämpfen für unseren St...
13.01.2026 14:39 Quadrate-Streit: Ritter Sport verliert vor Gericht
13.01.2026 14:37 EQS-DD: Rheinmetall AG (deutsch)
13.01.2026 14:35 IRW-News: Kingsmen Resources Ltd.: Kingsmen bebohrt neue Ent...
13.01.2026 14:26 IRW-News: Cartier Resources Inc.: Cartier baut auf den Erfol...
13.01.2026 14:24 ROUNDUP: Söder fordert Zusammenlegung von Bundesländern
13.01.2026 14:21
13.01.2026 14:20 EQS-News: Bitmine Immersion Technologies (BMNR) gibt bekannt...
13.01.2026 14:19 UBS belässt United Internet auf 'Buy' - Ziel 35,10 Euro
13.01.2026 14:18 UBS belässt Santander auf 'Buy' - Ziel 11,30 Euro
13.01.2026 14:18 UBS belässt ING auf 'Buy' - Ziel 27,40 Euro
13.01.2026 14:18 UBS belässt BNP Paribas auf 'Buy' - Ziel 103 Euro
13.01.2026 14:18 UBS senkt Ziel für Freenet auf 28,50 Euro - 'Neutral'
13.01.2026 14:17 UBS hebt Ziel für Vodafone auf 82 Pence - 'Sell'
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
14.01.2026

TFF GROUP
Geschäftsbericht

TOKYO IND EDUCAT
Geschäftsbericht

E2OPEN PARENT HOLDINGS
Geschäftsbericht

TEAMO PRODUCTIONS HQ LIMITED
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services