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27.03.2025 06:26

25 Prozent Rückgang: Serien-Produktion drastisch gesunken

LILLE (dpa-AFX) - Streaminganbieter und Fernsehsender machen nach Experteneinschätzung weltweit einen drastischen Rückgang bei der Produktion von Serien durch. "Verglichen mit dem Boomjahr 2022, in dem weltweit pro Quartal 777 neue Serien in Auftrag gegeben wurden, gab es 2024 einen Rückgang von etwa 25 Prozent mit nur noch 587 Produktionen pro Quartal", erläuterte Guy Bisson vom Londoner Marktforschungsunternehmen Ampere Analysis auf Europas größtem Fernsehserien-Festival "Series Mania" im nordfranzösischen Lille. Bisson sprach von einer Art Gesundschrumpfung in der Branche nach dem Corona-Boom.

Weniger Kinderprogramm, mehr Leichen

Fernsehsender und Streamingdienste sparten vor allem bei kostspieligen Science-Fiction-Serien und bei Eigenproduktionen für das Kinderfernsehen, so Bisson. "Krimis stehen bei fiktionalen Stoffen absolut im Mittelpunkt. Krimis und Thriller machen in Europa inzwischen fast ein Drittel des Programms aus."

Die öffentlich-rechtlichen Sender spielten als Auftraggeber eine immer größere Rolle. Mittlerweile stammten 55 Prozent aller Serienproduktionen in Europa von ihnen. Damit sind sie zu einer wichtigen Stütze für das Genre Serie geworden.

Die "Series Mania", die an diesem Freitag ihren letzten Tag hat, lockte 4500 Fachbesucher aus 80 Ländern an. Großes Thema war dieses Jahr auch die Sorge vor dem neuen US-Präsidenten Donald Trump und dessen Umgang mit Medien und Filmstudios, gerade mit Blick auf Gender- und Minderheitenthemen.

"Die politischen Veränderungen in den USA - und die zunehmende Polarisierung des kulturellen Diskurses - wirken sich bereits auf die Serienproduktion aus", sagte der Bereichsleiter Drama beim Unternehmen ZDF Studios, Robert Franke. "Studios und Plattformen agieren vorsichtiger, gesellschaftspolitische Inhalte werden teilweise entschärft oder ganz vermieden."

Netflix : Unser Publikum will große Vielfalt

US-Unternehmen halten sich mit Äußerungen zum Machtwechsel in Washington bislang zurück. Eine Netflix-Sprecherin verwies zum Beispiel aber darauf, dass der Entertainment-Dienst mit mehr als 300 Millionen zahlenden Mitgliedern in über 190 Ländern und Regionen Serien, Filme, Dokumentationen, Reality- und Comedy-Formate in zahlreichen Sprachen und für ganz verschiedene Zielgruppen, Kulturen und Geschmäcker biete. Und so soll es auch bleiben, wie der Streamingdienst in seinen Statuten betont: "Unsere Abonnenten haben viele verschiedene Hintergründe und Kulturen, und sie wollen eine große Vielfalt an Geschichten und Menschen auf dem Bildschirm sehen."

Für die europäische Fernsehindustrie jedenfalls könnten die aktuellen Entwicklungen positive Folgen haben, wie nicht nur Franke von den ZDF Studios glaubt: "Internationale Koproduktionen mit europäischen Partnern werden an Bedeutung gewinnen, nicht zuletzt, weil auch die Plattformen nach Inhalten suchen, die sich bewusst vom US-Mainstream abheben." Europa werde damit zunehmend zum Resonanzraum für Stoffe, die auf dem US-amerikanischen Markt politisch oder kulturell schwierig geworden seien.

Stoffe wie Abtreibung werden mit Hilfe aus Europa verfilmt

Dass der "alte Kontinent" für amerikanische Kreative eine gute Alternative sein kann, zeigt die US-Produktion "Ruth's Ghost". In dem Sechsteiler geht es unter anderem um Abtreibung - ein umstrittenes Thema in den Vereinigten Staaten. Um die Finanzierung zu gewährleisten und Koproduktionspartner zu finden, stellten die Verantwortlichen ihr Projekt jetzt in Lille vor.

Unterstützung aus Deutschland gibt es für das Projekt bereits von der Produzentin Jana Lotze, die in der US-Zeitschrift "Variety" von einem "historischen Moment" sprach: "Aus europäischer Sicht haben wir immer auf die USA geschaut und wollten dorthin gehen, in der Hoffnung, dass es dort mehr Möglichkeiten gibt. Jetzt gibt es eine Art Kehrtwende. Das ist der Moment, in dem wir tatsächlich helfen und Solidarität zeigen können." Die "Series Mania" hat in diesem Jahr 48 Premieren aus 19 Ländern gezeigt./urb/DP/stk



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