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23.03.2025 17:57

GESAMT-ROUNDUP: Wachsende Spannungen in Nahost - Massenproteste in Israel

TEL AVIV/BEIRUT (dpa-AFX) - Im Nahen Osten wird wieder an mehreren Fronten gekämpft. Erstmals seit Monaten haben Militante im Libanon am Samstag Raketen auf Israel gefeuert, woraufhin Israels Luftwaffe nach eigenen Angaben Dutzende Stellungen der Hisbollah-Miliz bombardierte. Die Hisbollah bestritt, für die Raketenangriffe verantwortlich zu sein. Der erneute Beschuss im Grenzgebiet der beiden Länder erfolgte nach dem Beginn der neuen Offensive Israels im Gazastreifen am Dienstag, womit die dortige Waffenruhe mit der islamistischen Hamas faktisch endete. Seither feuert auch die Huthi-Miliz im Jemen wieder Raketen in Richtung Israel ab.

Am frühen Sonntagmorgen heulten in mehreren Gebieten Israels erneut die Warnsirenen. Eine aus dem Jemen abgefeuerte Rakete sei noch vor dem Eindringen in israelisches Gebiet abgewehrt worden, teilte das Militär mit. Im Stadtzentrum der Küstenmetropole Tel Aviv waren dumpfe Explosionen zu hören. Es gab jedoch zunächst keine Berichte über Verletzte oder Schäden.

Hamas-Behörde: Mehr als 50.000 Gaza-Tote seit Kriegsbeginn

Bei einem Luftangriff im südlichen Gazastreifen tötete Israels Armee in der Nacht zu Sonntag einen ranghohen Funktionär der islamistischen Hamas. Salah al-Bardawil, ein Mitglied des Politbüros der islamistischen Organisation, habe die strategische und militärische Planung der Hamas im Gazastreifen geleitet, teilte die Armee mit. Seine Tötung werde die militärischen sowie die Regierungsfähigkeiten der Hamas weiter zersetzen. Die Hamas bestätigte al-Bardawils Tod. Demnach soll auch seine Frau ums Leben gekommen sein.

Die Zahl der seit Beginn des Gaza-Krieges vor eineinhalb Jahren im Gazastreifen getöteten Palästinenser stieg nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde auf mehr als 50.000. Zahlreiche Menschen gelten allerdings noch als vermisst. Die Angaben, die nicht zwischen Kämpfern und Zivilisten unterscheiden, lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Internationale Organisationen wie die UN betrachten sie jedoch als weitgehend glaubwürdig.

Auslöser des Gaza-Krieges war der Überfall der Hamas und anderer extremistischer Gruppierungen auf Israel am 7. Oktober 2023, bei dem rund 1.200 Menschen getötet und mehr als 250 Israelis als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt wurden.

Warnung vor neuem Krieg

Im Libanon tötete die israelische Armee eigenen Angaben nach am Sonntag außerdem ein Mitglied der Hisbollah in einer Gegend im Südlibanon, aus der sich die Miliz gemäß einem Waffenruhe-Abkommen hätte zurückziehen sollen. Libanons Staatsagentur meldete weitere israelische Angriffe im Land. Seit Beginn der Waffenruhe gab es immer wieder vereinzelte Zwischenfälle und Angriffe, am Samstag eskalierte die Lage jedoch.

Das israelische Militär hatte nach eigenen Angaben am Samstagmorgen drei Raketen aus dem Nachbarland abgefangen. Die Hisbollah stritt eine Verantwortung dafür ab. Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es dagegen, es seien die ersten Angriffe der Miliz auf Israel seit Beginn der Waffenruhe.

Daraufhin griff Israels Armee nach libanesischen Angaben mehrere Orte im südlichen Libanon mit Artillerie, Panzern und Maschinengewehren an, Kampfjets flogen über dem Gebiet. Dabei seien mindestens sechs Menschen getötet worden, darunter ein Mädchen. Die israelische Armee erklärte, gegen Stellungen der Hisbollah-Miliz vorgegangen zu sein. Libanons Ministerpräsident Nauaf Salam warnte, dass Israel sein Land in einen "neuen Krieg" ziehen könne.

Beide Seiten werfen sich immer wieder Verstöße gegen das Abkommen vor. Die libanesische Führung wertet etwa den Verbleib israelischer Truppen an fünf strategischen Posten im Land als einen Verstoß gegen die Vereinbarung.

Der Beschuss am Samstag auf beiden Seiten der Grenze zeigt, wie brüchig die seit Ende November geltende Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah ist. Die UN-Mission Unifil sprach von einer "extrem fragilen Situation" und warnte vor einer neuen Eskalation der Gewalt.

Massenproteste in Israel

Am Samstagabend war es in Israel laut örtlichen Medien zu den größten Massenprotesten gegen die Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu seit Wochen gekommen. Mehr als 100.000 Teilnehmer warfen demnach der Regierung vor, mit dem Wiederaufflammen der Kämpfe in Gaza die Befreiung der Geiseln zu gefährden.

Die Wut richtet sich zudem gegen die beschlossene Entlassung des Inlandsgeheimdienstchefs Ronen Bar, die das Oberste Gericht vorerst aussetzte. Netanjahu erklärte, er habe das Vertrauen in Bar verloren. Die Opposition vermutet jedoch andere Gründe. Der Geheimdienst ermittelt zu mutmaßlich illegalen Beziehungen von Vertrauten Netanjahus mit Katar.

Bericht: USA entsenden weiteren Flugzeugträger

Vor dem Hintergrund der wieder zunehmenden Spannungen in der Region entsenden die USA nach Informationen des "Wall Street Journal" einen weiteren Flugzeugträger in den Nahen Osten. Die "USS Carl Vinson" werde von ihrer derzeitigen Position im asiatisch-pazifischen Raum in den Nahen Osten verlegt, wo sich bereits der Flugzeugträger "USS Harry S. Truman" befindet, zitierte die US-Zeitung einen Beamten des Pentagon in Washington. Geplant sei, dass beide Flugzeugträgergruppen mindestens einige Wochen lang zusammen in der Region im Einsatz sein werden, erklärte der Beamte weiter.

Damit verstärken die USA ihre Feuerkraft gegen die Huthi im Jemen. Vor einer Woche begann das US-Militär auf Befehl von Präsident Donald Trump mit einer Reihe von Luftangriffen gegen die mit dem Iran verbündete Miliz. Daraufhin kündigte Trump an, dass die Angriffe auf die Huthi weiter verstärkt würden und dass die Miliz "vollständig vernichtet" werde. Trump sagte auch, die USA würden den Iran für alle Angriffe der Huthi verantwortlich machen und drohte der Islamischen Republik mit nicht näher bezeichneten Konsequenzen.

Die Huthi gehören wie die Hamas im Gazastreifen sowie die Hisbollah-Miliz im Libanon zu Irans selbst ernannter Widerstandsfront gegen den Erzfeind Israel./ln/DP/mis



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