Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
22.03.2025 10:32

Umfrage: Überstunden für 44 Prozent der Beschäftigten üblich

BERLIN (dpa-AFX) - Überstunden sind einer Befragung des Deutschen Gewerkschaftsbunds zufolge für 44 Prozent der Beschäftigten an der Tagesordnung. 20 Prozent der Befragten arbeiten demnach durchschnittlich eine bis fünf Stunden länger pro Woche als vertraglich vereinbart, weitere 24 Prozent machen mehr als fünf Überstunden. Bei 10,1 Prozent der Beschäftigten in Vollzeit beträgt die Arbeitszeit samt Überstunden mehr als 48 Stunden pro Woche.

Die Zahlen gehen aus dem "DGB-Index Gute Arbeit" hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Dafür ließ der Gewerkschaftsbund die Antworten von gut 31.000 Beschäftigten auswerten, die in den Jahren 2020 bis 2024 Auskunft zu ihren Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen gaben.

Vier wichtige Ergebnisse

Im Homeoffice sind Überstunden häufiger: Von denen, die immer oder gelegentlich zu Hause arbeiten, leisten der Befragung zufolge 52 Prozent durchschnittlich mehr als eine Überstunde. Bei Beschäftigten ohne Homeoffice sind es 31 Prozent.

Je höher die Qualifikation, desto häufiger Überstunden: Bei einfachen Tätigkeiten kommen 66 Prozent der vom DGB Befragten ohne Zusatzarbeit aus. Bei Tätigkeiten, für die man einen Hochschulabschluss braucht, sind es nur 42 Prozent.

Je stärker die Verdichtung der Arbeit und der Zeitdruck, desto seltener ist alles in der regulären Arbeitszeit zu schaffen: Von jenen, die bei ihrer Arbeit keinen Druck fühlen, sagen 16 Prozent, sie hätten mehr als fünf Überstunden pro Woche. Bei den Beschäftigten, die sich oft gehetzt fühlen, sind es 37 Prozent.

Vier von zehn Befragten gaben an, zumindest gelegentlich außerhalb der normalen Arbeitszeit unbezahlte Arbeit für ihren Betrieb zu erledigen. 15 Prozent tun dies nach eigenen Angaben sehr oft oder oft. Der DGB ergänzt unter Berufung auf Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB, dass 53,6 Prozent aller Überstunden im Jahr 2024 unbezahlt geleistet worden seien.

"Giftcocktail für die Gesundheit"

DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel kritisierte, dass Union und SPD in ihren Koalitionsgesprächen anvisierten, Überstunden noch mehr anzureizen, etwa mit Steuervorteilen. "Zusammen mit der offenbar geplanten Abschaffung des 8-Stunden-Tags ist das ein Giftcocktail für die Gesundheit und Leistungskraft von Beschäftigten", sagte Piel.

Da mehr als die Hälfte aller Überstunden nicht vergüten würden, würde Steuerfreiheit die Beschäftigten nichts bringen, fügte sie hinzu. Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer "arbeiten bereits hart am Limit und leisten jeden Tag ihren Beitrag". Arbeitszeit müsse so gestaltet werden, dass Gesundheit geschützt werde und Privatleben möglich bleibe.

"Steuerlicher Anreiz zur Ausweitung der Arbeitszeit"

In ihrem Sondierungspapier hatten CDU/CSU und SPD festgehalten: "Damit sich Mehrarbeit auszahlt, werden Zuschläge für Mehrarbeit, die über die tariflich vereinbarte bzw. an Tarifverträgen orientierte Vollzeitarbeit hinausgehen, steuerfrei gestellt." Und weiter: "Wir werden einen neuen steuerlichen Anreiz zur Ausweitung der Arbeitszeit von Teilzeitbeschäftigten schaffen: Wenn Arbeitgeber eine Prämie zur Ausweitung der Arbeitszeit zahlen, werden wir diese Prämie steuerlich begünstigen."/vsr/DP/mis



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 1.086     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
03.03.2026 18:33 Merz: Iran-Krieg schadet unserer Wirtschaft
03.03.2026 18:32 Trump über Rutte: 'Ich finde ihn fantastisch'
03.03.2026 18:32 Auch US-Botschaft im Libanon schließt
03.03.2026 18:31 Trump zu Nachfolge in Iran: 'Viele, die wir im Sinn hatten, ...
03.03.2026 18:25 US-Anleihen: Leichte Kursverluste - Zinssorgen im Zuge des I...
03.03.2026 18:25 EQS-News: Katjes International beteiligt sich an der Weltmar...
03.03.2026 18:21 EQS-Adhoc: Katjes International beteiligt sich an Weltmarke ...
03.03.2026 18:20 Signalstörung wegen Kabelklau beeinträchtigt Zugverkehr
03.03.2026 18:19 Original-Research: Serviceware SE (von Quirin Privatbank Kap...
03.03.2026 18:19 ARD-Chef Hager: Medien vor Disruption
03.03.2026 18:17 Trump: Sind nicht wegen Israel in den Krieg gezogen
03.03.2026 18:16 Aktien Europa Schluss: Börsen brechen wegen Iran-Krieg ein
03.03.2026 18:16 Merz betont bei Trump Einigkeit in Iran-Politik
03.03.2026 18:15 Merz im Weißen Haus: Ukraine muss Territorium bewahren
03.03.2026 18:08 EQS-Gesamtstimmrechtsmitteilung: Siemens Aktiengesellschaft ...
03.03.2026 18:06 Jefferies belässt Zurich auf 'Hold' - Ziel 520 Franken
03.03.2026 18:05 EQS-News: Die größte Pharmamesse in Asien kehrt im Juni 20...
03.03.2026 18:05 Trump lobt Merz: 'Er macht seine Arbeit sehr gut'
03.03.2026 18:03 ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax-Talfahrt wegen Iran-Kr...
03.03.2026 18:00 EQS-Stimmrechte: SUSS MicroTec SE (deutsch)
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
03.03.2026

DORSAVI LTD
Geschäftsbericht

WAM MICROCAP LTD
Geschäftsbericht

GOLDEN STATE RSC
Geschäftsbericht

VIDENDUM PLC
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services