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09.02.2025 12:23

Goldrausch in Kanada: Rodel-Team feiert Medaillen-Dutzend

WM in Whistler

Whistler (dpa) - Ein Jahr vor Olympia hat das deutsche Rodel-Team mit dem neuen Bundestrainer Patric Leitner die erste Bewährungsprobe mit Auszeichnung bestanden. Bei den Weltmeisterschaften im kanadischen Whistler machte die Mannschaft um die Einsitzer-Titelträger Julia Taubitz und Max Langenhan in beinahe schon beängstigender Manier das Medaillen-Dutzend voll: Fünfmal Gold, viermal Silber, dreimal Bronze und Felix Lochs Rekord für die Ewigkeit - «mehr geht nicht», meinte Leitner, selbst Olympiasieger und Weltmeister.

Neuer Bundestrainer, alte Erfolge 

«Eine megageile Teamleistung, ich freue mich so und bin happy – ich kann mich nicht erinnern, dass wir in Whistler schon mal so erfolgreich waren», sagte der 47 Jahre alte Leitner. Vor 15 Jahren hatte er bei Olympia in Kanada in seinem letzten Doppelsitzer-Rennen noch einmal Bronze gewonnen. Seit dem Sommer ist der viermalige Weltmeister Nachfolger vom langjährigen Bundestrainer Norbert Loch. Der 62-Jährige hatte sich nach 119 WM- und Olympia-Medaillen verabschiedet, damit sich Leitner im vorolympischen Winter in seiner neuen Rolle einfinden kann. 

Nun hängt die Messlatte für die Spiele in Italien im kommenden Februar hoch. Dabei war die erste WM unter Leitners Leitung mit einigem Bangen erwartet worden, Österreich mit Deutschlands Rodel-Legende Georg Hackl als Trainer für Fahr- und Schlittentechnik hatte sich im Saisonverlauf als starker Gegner erwiesen.

Konkurrenz belebt das Geschäft

Doch bei den Weltmeisterschaften rodelte plötzlich auch die bisherige zweite Reihe ins Rampenlicht. Die 26 Jahre alten Hannes Orlamünder und Paul Gubitz, seit 2011 ein Doppelsitzer-Paar, holten sich Überraschungs-Gold, die Rekord-Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt gewannen Bronze. Der spätere Rekord-Rodler Loch konnte sich nicht für die Mixed-Staffel qualifizieren. Eine Wachablösung im deutschen Lager ist das noch nicht, aber das wichtige Signal: Nicht nur die Etablierten sind siegfähig.

«Was wollen wir mehr?»

In der Königsdisziplin holten sich Langenhan und Loch Gold und Silber - und lagen sich danach in den Armen. Der 25 Jahre alte Langenhan verteidigte als erst fünfter Rodler seit 1955 seinen Titel. Der dreimalige Olympiasieger Loch (35), dem dieses Kunststück zweimal gelungen war, gewann im Einsitzer seine elfte WM-Medaille und löste damit die italienische Rodel-Ikone Armin Zöggeler als WM-Rekordhalter ab. 

«Am Ende ist es einfach genial, mit Felix wieder oben zu stehen», sagte Langenhan. «Jetzt stehen wir hier auf eins und zwei. Was wollen wir mehr?», sagte Loch. 

Auch mit seinem kurz vor Weihnachten gebrochenen Fuß rodelte Langenhan in einer eigenen Liga. Zwei Tage nach dem Gewinn von Mixed-Gold zusammen mit der nun achtmaligen Weltmeisterin Taubitz war der Sportsoldat nicht zu schlagen. «Alle Trainer, Ärzte, Physios, die Mechaniker werfen das ganze Jahr so viel in die Waagschale, da muss man das irgendwann mal zurückzahlen», meinte er. 

15 Jahre nach seinem ersten von drei Olympiasiegen spielte Loch auf der Hochgeschwindigkeitsbahn seine Routine aus, verdrängte im zweiten Durchgang noch den Österreicher Nico Gleirscher von Platz zwei: «Das war ein hammergeiles Rennen.» Danach stand der Rodel-Weltrekord mit sechsmal Gold, viermal Silber und einmal Bronze in seiner Einsitzer-Bilanz.

Nach WM-Party ist vor dem Saisonfinale

Zum Abschluss der 53. Titelkämpfe machte das deutsche Team das Medaillen-Dutzend dann mit Gold in der Teamstaffel voll. Jessica Degenhardt/Cheyenne Rosenthal, die Silber-Medaillengewinnerinnen im Damen-Doppelsitzer, die Doppelsitzer-Weltmeister Orlamünder/ Gubitz sowie Julia Taubitz und Max Langenhan wurden ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht. 

Vize-Weltmeisterin Merle Fräbel sowie die zweimaligen Medaillengewinnerinnen Dajana Eitberger/Magdalena Matschina sowie die ebenfalls mit zweimal Edelmetall dekorierten Wendl/Arlt hatten es nicht in die Aufstellung geschafft. 

Nach der Medaillen-Party geht es weiter nach Südkorea und China zum Weltcup-Finale. «Ich bin so stolz auf die ganze Mannschaft und das ganze Team hinter dem Team», meinte Leitner.



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