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04.03.2026 17:05

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 04.03.2026 - 17.00 Uhr

ROUNDUP: Kein Ende der Angriffe im Iran-Krieg absehbar

TEHERAN/TEL AVIV - Bombardierungen in Teheran, Raketenalarm in Tel Aviv, Raketen auch aus dem Libanon: Am fünften Tag des Iran-Kriegs haben die Konfliktparteien ihre Angriffe im Nahen Osten unvermindert fortgesetzt.

USA: Stimmung der Dienstleister verbessert sich unerwartet

TEMPE - Die Stimmung im Dienstleistungssektor der USA hat sich im Februar unerwartet verbessert. Der Einkaufsmanagerindex des Instituts for Supply Management (ISM) stieg um 2,3 Punkte auf 56,1 Punkte, wie das Institut am Mittwoch in Tempe mitteilte. Das ist der höchste Stand seit Juli 2022. Volkswirte hatten hingegen im Schnitt mit einem leichten Rückgang auf 53,5 Punkte gerechnet.

ROUNDUP: Bessent stellt Start von 15-Prozent-Zoll diese Woche in Aussicht

WASHINGTON - Ein fester Händedruck, ein Klaps aufs Knie und viele warme Worte. Bei allen inhaltlichen Differenzen und Verwerfungen, die es in den Beziehungen zwischen Europa und den USA von Zöllen über Grönland bis zur Ukraine gibt - US-Präsident Donald Trump und Bundeskanzler Friedrich Merz kommen immer noch ganz gut miteinander aus.

ROUNDUP: Spanien über Schweigen von Merz bei Trump verärgert

MADRID/BERLIN/BRÜSSEL/PARIS - Das Schweigen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) angesichts der harschen Kritik von US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus an Spaniens Widerstand gegen den Iran-Krieg hat die Regierung in Madrid verärgert. Diplomatisch höflich formulierte Spaniens Außenminister José Manuel Albares, er habe Deutschland seine "Überraschung" über die mangelnde Solidarität des Bundeskanzlers übermittelt. Spanien ist innerhalb der EU einer der schärfsten Kritiker von Trumps Politik und setzt sich deutlich von dem eher auf Schadenbegrenzung bedachten Kurs anderer europäischer Staats- und Regierungschefs wie etwa Merz ab.

USA: Beschäftigung in der Privatwirtschaft steigt stärker als erwartet - ADP

WASHINGTON - Die Zahl der Beschäftigten in der Privatwirtschaft der USA ist im Februar stärker als erwartet gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat legte ihre Anzahl um 63.000 zu, wie der Arbeitsmarktdienstleister ADP am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen Anstieg um 50.000 Stellen erwartet.

EU-Kommission will 'Made in Europe'-Vorgabe

BRÜSSEL - Trotz Kritik aus Deutschland verfolgt die Europäische Kommission ihre Pläne zu "Made in Europe"-Vorgaben bei öffentlichen Aufträgen weiter. EU-Staaten sollen künftig nur dann öffentliche Gelder in Stahl, Zement, Aluminium, saubere Technologien ("clean tech"), E-Fahrzeuge und Plug-in-Hybride stecken, wenn die Produkte "Made in Europe" sind. EU-Industriekommissar Stéphane Séjourné stellte einen entsprechenden Vorschlag für ein Gesetz zur Unterstützung der Industrie vor.

Regierung schlägt Felbermayr als 'Wirtschaftsweisen' vor

BERLIN - Der österreichische Ökonom Gabriel Felbermayr soll auf die kürzlich freigewordene Position im Rat der "Wirtschaftsweisen" rücken. Diesen Personalvorschlag beschloss das schwarz-rote Kabinett in Berlin. Felbermayr soll für die Amtsperiode bis zum 28. Februar 2031 berufen werden.

Großbritannien: Dienstleistungsstimmung fällt geringfügig

LONDON - Die Stimmung der britischen Dienstleister hat sich im Februar geringfügig eingetrübt. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex (PMI) von S&P Global sank im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Punkte auf 53,9 Punkte, wie S&P am Mittwoch in London nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Damit wurde eine erste Schätzung wie von Volkswirten erwartet bestätigt.

Eurozone: Erzeugerpreise sinken weniger als erwartet

LUXEMBURG - In der Eurozone sind die Erzeugerpreise im Jahresvergleich erneut gefallen. Sie gingen im Januar im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 2,1 Prozent zurück, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten einen stärkeren Rückgang um 2,6 Prozent erwartet. Die Rate verharrte so auf dem Niveau vom Dezember. Die Jahresrate liegt damit den sechsten Monat in Folge im negativen Bereich.

Eurozone: Arbeitslosenquote sinkt überraschend

LUXEMBURG - In der Eurozone ist die Arbeitslosigkeit zu Beginn des Jahres überraschend gesunken. Im Januar ging die Arbeitslosenquote im Monatsvergleich um 0,1 Prozentpunkte auf 6,1 Prozent zurück, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt eine unveränderte Quote von 6,2 Prozent erwartet.

ROUNDUP/Eurozone: Stimmung der Dienstleister verbessert sich leicht

LONDON - Die Stimmung der Dienstleister in der Eurozone hat sich im Februar etwas stärker verbessert als erwartet. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex stieg um 0,3 Punkte auf 51,9 Punkte, wie S&P am Mittwoch in London nach einer zweiten Schätzung mitteilte. In einer ersten Schätzung war nur ein Anstieg auf 51,8 Punkte ermittelt worden, und Analysten hatten eine Bestätigung der ersten Erhebung erwartet.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl



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