Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
17.04.2025 17:32

IWF-Chefin warnt vor geringem Wachstum und Inflation

WASHINGTON (dpa-AFX) - IWF-Chefin Kristalina Georgiewa hat vor zunehmenden Belastungen für die Weltwirtschaft gewarnt. "Unsere neuen Wachstumsprognosen werden deutliche Abwärtskorrekturen beinhalten, aber keine Rezession vorhersagen", sagte Georgiewa vor Beginn der Frühlingstagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank in Washington. Für einige Länder werde es zudem Aufwärtskorrekturen bei der Inflationsprognose geben.

Gleichzeitig warnte sie vor Anzeichen wachsender Nervosität an den Finanzmärkten. Die Unsicherheit sei "buchstäblich durch die Decke gegangen", sagte Georgiewa. Der eskalierende Handelskonflikt habe das Vertrauen in das internationale Wirtschaftssystem erschüttert - und setze nicht nur kleinere Volkswirtschaften, sondern auch große Handelspartner unter Druck.

Kleine Länder zwischen den Fronten

Die Folgen seien bereits spürbar: "Schiffe auf See wissen nicht mehr, in welchen Hafen sie einlaufen sollen. Investitions- und Konsumentscheidungen werden aufgeschoben", sagte sie. Kleinere Volkswirtschaften seien besonders betroffen, da sie stärker auf offenen Handel angewiesen seien.

Als Ursache nannte Georgiewa eine zunehmende Erosion des Vertrauens in den Multilateralismus und das internationale Handelssystem. Die Zahl von Zöllen und anderen Handelshemmnissen wachse - das belaste den globalen Austausch und schüre das Gefühl wirtschaftlicher Benachteiligung.

"Handelsspannungen sind wie ein Topf, der lange vor sich hin köchelte

- und nun überkocht", sagte sie und rief dazu auf, internationale

Spannungen abzubauen und wirtschaftspolitisch enger zusammenzuarbeiten.

USA sollen sparen, Europa investieren

Auf nationaler Ebene mahnte Georgiewa mit Blick auf die USA eine solidere Haushaltspolitik an. Das Land müsse seine hohe Staatsverschuldung reduzieren, "um die Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft zu stärken". Gleichzeitig warnte sie vor langfristigen Schäden durch protektionistische Maßnahmen, die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit untergraben könnten.

Für Europa und insbesondere Deutschland empfahl Georgiewa eine offensivere Fiskalpolitik - etwa durch höhere Investitionen in Infrastruktur und Verteidigung. Zudem müsse es in der Europäischen Union Fortschritte beim Aufbau einer Kapitalmarktunion geben, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und künftigen Schocks besser zu begegnen./gei/DP/men



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:  1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 660     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
12.01.2026 23:11 Trump: Zölle von 25 Prozent für Länder mit Iran-Geschäften
12.01.2026 20:56 ROUNDUP: Allianz für kritische Rohstoffe - Kommen Mindestpr...
12.01.2026 20:28 ROUNDUP: SPD legt Konzept zu Erbschaftsteuer vor - Kritik au...
12.01.2026 19:30 OFFIZIELLE KORREKTUR/ROUNDUP/Iran: Botschafter europäischer...
12.01.2026 19:21 Deutsche-Bank-Chef Sewing warnt vor 'Ära ohne Wachstum'
12.01.2026 19:08 Union kritisiert SPD-Pläne zur Erbschaftsteuer
12.01.2026 18:55 Presse: SPD legt Konzept zu Erbschaftssteuer vor
12.01.2026 18:50 ROUNDUP: Wadephul trifft Weltbank-Präsidenten vor Gespräch...
12.01.2026 18:40 ROUNDUP/Iran: Botschafter europäischer Länder einbestellt
12.01.2026 18:39 Moskau: Oreschnik-Angriff galt Flugzeugwerk in Lwiw
12.01.2026 17:57 Iran: Botschafter europäischer Länder einbestellt
12.01.2026 17:36 Wadephul trifft Weltbank-Präsidenten vor Gespräch mit Rubio
12.01.2026 17:05 dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 12.01.2026 - 17.00 Uhr
12.01.2026 16:28 Schritte geplant: Nato sucht Ausweg aus Streit um Grönland
12.01.2026 15:43 Regierung will Entwicklungszusammenarbeit neu ausrichten
12.01.2026 15:43 Klingbeil: Große Sorge um das transatlantische Verhältnis
12.01.2026 15:34 Klingbeil: Mindestpreis für Seltene Erden kann Option sein
12.01.2026 15:12 Berlin dringt auf Terror-Listung von Irans Revolutionsgarden
12.01.2026 15:02 Weitreichende Maßnahmen gegen Wohnungskrise in Spanien
12.01.2026 14:29 ROUNDUP: Europa sucht Ausweg aus Grönland-Konflikt - Trump ...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
13.01.2026

GAMES WORKSHOP GROUP PLC
Geschäftsbericht

LIHIT LAB
Geschäftsbericht

SUEDZUCKER AG
Geschäftsbericht

WHITEWATER ACQUISITION CORP.
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services