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| 28.07.2026 21:00 Devisen: Eurokurs legt etwas zu - Hoffnung auf Lösung im Iran-Krieg NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat am Dienstag etwas zugelegt. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt im New Yorker Handel 1,1387 US-Dollar. Der Kurs lag damit im mittleren Bereich der Tagesspanne, die vom Einmonatstief bei 1,1353 Dollar bis knapp über die 1,14-Dollar-Marke reichte. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1367 (Montag: 1,1389) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8797 (0,8780) Euro. Ein wenig gestützt wurde der Euro durch die anhaltende Waffenruhe im Nahen Osten. Die Hoffnung, dass die USA und der Iran wieder Verhandlungen über eine Lösung des Kriegs aufnehmen könnten, belastete den als sicher geltenden Dollar ein wenig. US-Präsident Donald Trump bestätigte diese Erwartungen. "Wir sind in sehr tiefgehenden Verhandlungen mit dem Iran", sagte er der Website "Axios". Die US-Notenbank Fed wird am Mittwoch ihre Zinsentscheidung veröffentlichen. Die meisten Experten erwarten noch keine Leitzinsänderung. Es wird jedoch für die Sitzung im September eine Zinserhöhung prognostiziert. Allerdings gehen Volkswirte überwiegend nicht davon aus, dass Notenbankchef Kevin Warsh am Mittwoch klare Signale gegeben wird. Er lehnt grundsätzlich eine vorbestimmte Geldpolitik ab. Zudem belasteten schwache Konjunkturdaten aus den USA den Dollar. Die Stimmung der Verbraucher in den Vereinigten Staaten hat sich im Juli stärker als erwartet eingetrübt. Der Indikator fiel um 1,4 Punkte auf 90,8 Zähler, wie das Marktforschungsinstitut Conference Board am Dienstag mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt hingegen mit einem Anstieg auf 92,4 Punkte gerechnet. Die Verbraucher bewerteten ihre aktuelle Lage schlechter, während die Erwartungen gleich blieben./jsl/tih/he Weitere Nachrichten |
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