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| 08.07.2026 13:49 Deutschland bietet der Nato Kampfschiffe und Flugzeuge an ANKARA (dpa-AFX) - Deutschland bietet der Nato als Ersatz für bislang garantierte Fähigkeiten des US-Militärs in Europa Schiffe, Kampfflugzeuge und unbemannte Waffensysteme an. Dabei geht es nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur um militärische Zusagen für den Nordwesten des Bündnisgebietes ("Joint Operation Area North West"/JOA NW) unter Verantwortung des Hauptquartiers in Norfolk sowie den Südosten (JAO SE), für den das Hauptquartier in Neapel zuständig ist. Demnach soll für jede der beiden Verteidigungszonen eine deutsche Fregatte vom Typ F125 eingemeldet werden, das Modell für den Südosten mit dem Luftverteidigungssystem Iris-T ausgestattet. Die Bundeswehr bezeichnet die Fregatten der Baden-Württemberg-Klasse als technologisch führende Kriegsschiffe, die als Aufgabenspektrum Seeraumüberwachung oder auch Missionen für Embargokontrolle und Anti-Piraterie-Operationen haben. Für den Südosten werden auch zwei Seefernaufklärer vom Typ P-8 Poseidon genannt, die mit Radar, akustischen Systemen und hochauflösenden Optiken ausgestattet sind und U-Boote bekämpfen können, wie erklärt wurde. Zudem sollen acht zusätzliche Eurofighter für den Nordwesten des Bündnisses gestellt werden. Zum deutschen Angebot zählen auch eine Korvette K130 - diese dienen der Seeraumüberwachung in Küstennahe - sowie 5 Drohnen des Typs Heron TP und 2 Kampfdrohnen aus US-Produktion. Die Bundeswehr hatte im Januar acht dieser Drohnen vom Typ MQ-9B beim US-Hersteller General Atomics bestellt. Die unbemannten Flugzeuge werden nach diesen Angaben vor allem für den Einsatz über See beschafft und künftig von den Marinefliegern eingesetzt. Die ersten Systeme erhält die Marine ab 2028. Noch gesprochen wird zudem über die Bereitstellung von zwei Tankschiffen für die Marine. Die USA hatten entschieden, weniger militärische Fähigkeiten für Abschreckung und Verteidigung unter Nato-Kommando in Bereitschaft zu halten. Es geht dabei um Zusagen für das genannte Nato Force Model. Darüber wird im Bündnis festgelegt, welche Mitgliedstaaten wie viele Kräfte und Fähigkeiten bereithalten und wie schnell diese verfügbar sein müssen. Zudem hatten die USA auch angekündigt, mehrere Tausend Soldaten aus Deutschland abzuziehen, und die eigentlich vereinbarte Stationierung von Mittelstreckenwaffen abgesagt./cn/DP/jha Weitere Nachrichten |
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