Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
01.07.2026 18:03

Bundesratspräsident: Deutsche Forderung zu EU-Etat schwierig

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte (SPD) hat Bedenken gegen Forderungen der Bundesregierung nach deutlichen Kürzungen beim neuen langfristigen EU-Haushalt geäußert. Natürlich sei es in erster Linie Aufgabe der deutschen Regierung, die deutsche Außenpolitik festzulegen, sagte der Chef der Bremer Landesregierung in Brüssel. "Aus Sicht der Länder ist dies jedoch ein schwieriger Vorschlag".

Jüngst hatte sich Bundeskanzler Friedrich Merz bei einem EU-Gipfel vehement für einen deutlich kleineren EU-Haushalt für die Jahre ab 2028 ausgesprochen als von der EU-Kommission vorgeschlagen. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters werden in einem internen Papier der Bundesregierung 400 Milliarden Euro als Größenordnung genannt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur handelt es sich dabei aber noch nicht um eine offizielle Positionierung der Bundesregierung. Auf die Frage einer Journalistin dazu sagte Bovenschulte: "Ich denke, wir müssen das diskutieren und darüber sprechen."

EU-Kommission schlägt 1,76-Billionen-Haushalt vor

Der EU-Haushalt ist eines der politisch sensibelsten Themen in Brüssel. Er wird für sieben Jahre festgelegt, aktuell wird über das Budget für 2028 bis 2034 verhandelt. Die Europäische Kommission schlägt inflationsbereinigt (zu Preisen von 2025) rund 1,76 Billionen Euro vor, die für verschiedene EU-Vorhaben genutzt werden sollen - etwa Verteidigungsbeschaffung, Agrarpolitik, Strukturförderung oder das Austauschprogramm Erasmus.

Finanziert wird der riesige Topf überwiegend aus einem Anteil des Bruttonationaleinkommens (BNE) der Mitgliedstaaten, als größte Volkswirtschaft der EU zahlt Deutschland den mit Abstand größten Beitrag. Den Kommissionsvorschlag sowie einen derzeit auf dem Tisch liegenden Kompromissvorschlag mit nur geringen Kürzungen wies Merz zuletzt als nicht weitgehend genug zurück.

Debatte um Nutzung der Gelder

Im Streit um das neue Budget geht es nicht nur darum, wie viel Geld in dem riesigen Topf stecken soll - sondern auch, wofür es genutzt werden soll. Laut dem jüngsten Vorschlag soll vor allem an Mitteln für die Wettbewerbsfähigkeit und die Verteidigung Europas gespart werden und kaum an Geld für Landwirtschaft und Strukturförderung in den Mitgliedstaaten, den sogenannten Kohäsionsmitteln. Damit ist die Bundesregierung nicht einverstanden.

Bovenschulte sagte nun: "Wir dürfen die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und Kohäsion nicht als Gegensätze betrachten." Für die Wettbewerbsfähigkeit brauche es einen starken sozialen Zusammenhalt. "Ohne diesen wird Europa auseinanderfallen - und dann gibt es keine wettbewerbsfähige Europäische Union." Er sehe es deshalb sehr kritisch, wenn für die Kohäsionspolitik nicht genügend Mittel bereitgestellt würden. Darüber hinaus sprach sich der Bremer Bürgermeister Bovenschulte für ein deutliches Mitspracherecht der Regionen beim Haushalt, etwa zur Verteilung der Gelder, aus./rdz/DP/zb



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 1.060     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
01.07.2026 18:21 ROUNDUP 2/Nahles: Beitrag für Arbeitslosenversicherung kön...
01.07.2026 18:20 ROUNDUP: Nach Nord-Stream-Anschlägen erste Anklage erhoben
01.07.2026 18:20 ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax schließt wieder über...
01.07.2026 18:15 US-Anleihen: Kursverluste
01.07.2026 18:14 Aktien Europa Schluss: Verluste im impulsarmen Sommerhandel
01.07.2026 18:09 Nahles: Beitrag für Arbeitslosenversicherung könnte steigen
01.07.2026 18:05 ROUNDUP 2: Sparkurs bei Mercedes - Gewerkschaft ruft zu Prot...
01.07.2026 18:05 ROUNDUP: Irland übernimmt EU-Ratsvorsitz in stürmischer Zeit
01.07.2026 18:03 Bundesratspräsident: Deutsche Forderung zu EU-Etat schwierig
01.07.2026 18:02 RBC belässt National Grid auf 'Sector Perform'
01.07.2026 18:01 Lukaschenko lässt erneut politische Gefangene frei
01.07.2026 18:01 Deutschland und Argentinien mit mehr Rohstoffkooperation
01.07.2026 18:00 EQS-News: Helvetia Baloise fusioniert Asset Management Einh...
01.07.2026 18:00 EQS-News: Fusionen der Schweizer Versicherungsgesellschaften...
01.07.2026 17:58 Aktien Frankfurt Schluss: Dax schließt wieder über 25.000 ...
01.07.2026 17:55 Wadephul: Bereitschaft für Hormus-Einsatz besteht weiterhin
01.07.2026 17:55 US-Nato-Botschafter setzt auf 'sehr erfolgreichen Gipfel'
01.07.2026 17:55 EQS-News: Bezugsangebot sowie weitere Verschiebung der Verö...
01.07.2026 17:52 Sparkurs bei Mercedes - Gewerkschaft ruft zu Protest auf
01.07.2026 17:52 Devisen: Euro gibt etwas nach - Inflation schwächt sich ab
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
01.07.2026

POWERHOUSE ENERGY GROUP
Geschäftsbericht

EZGO TECHNOLOGIES LTD
Geschäftsbericht

GET NICE FINANCIAL GROUP LTD
Geschäftsbericht

LEGACY IRON ORE LTD.
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services