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| 29.06.2026 09:46 Aufstiegs-Bafög: Zahl der Geförderten leicht rückläufig WIESBADEN (dpa-AFX) - Im vergangenen Jahr haben rund 186.100 Menschen in Deutschland das sogenannte Aufstiegs-Bafög erhalten. Das sind 1,9 Prozent weniger als im Jahr 2024, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Beim Aufstiegs-Bafög handelt es sich um eine Förderung für berufliche Weiterbildung. Beim klassischen Bafög werden dagegen Schüler und Studierende unterstützt. "Insgesamt wurde im Jahr 2025 im Rahmen des Aufstiegs-Bafög eine Fördersumme von 1,1 Milliarden Euro bewilligt", teilten die Statistiker mit. Die Fördersumme sei im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen (plus 1,9 Prozent). Laut den Angaben wird das Aufstiegs-Bafög zum Teil als Zuschuss und zum Teil als Darlehen gewährt. * Der Zuschuss lag im Jahr 2025 im Schnitt bei 5.200 Euro, das waren 100 Euro mehr als im Vorjahr. * Darlehen wurden in Höhe von durchschnittlich 1.800 Euro pro Person bewilligt, auch das waren 100 Euro mehr als im Jahr zuvor. In welcher Berufsgruppe gibt es besonders viele Förderungen? Das sind erneut die Erzieherinnen und Erzieher. Auch wenn die Zahlen um sechs Prozent auf 52.000 Geförderte zurückgingen, machen sie den Daten zufolge etwas mehr als ein Viertel aller Fälle aus. Dahinter folgen die Berufe Industriemeister in Metall (9.600 Geförderte) und Wirtschaftsfachwirt (9.100 Geförderte). Laut den Angaben trat das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz vor 30 Jahren in Kraft. Mit den Förderungsbeträgen können Lehrgangs- und Prüfungsgebühren, Lebensunterhalt und Kinderbetreuung sowie Materialkosten für ein Meisterprüfungsprojekt gefördert werden. Frauenanteil lag zuletzt bei 44 Prozent Die erste vollständige Erhebung liegt für das Jahr 1997 vor, damals bezogen lediglich 49.300 Menschen das Aufstiegs-Bafög. Auch der Frauenanteil ist über die Jahre deutlich gestiegen, von 17 Prozent im Jahr 1997 auf 42 Prozent im vergangenen Jahr. Der bislang höchste Frauenanteil habe bei 44 Prozent in den Jahren 2022 und 2023 gelegen, hieß es./jto/DP/zb Weitere Nachrichten |
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