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| 25.06.2026 15:28 Ölpreise geben weiter nach - Nordseeöl auf Vorkriegsniveau NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Donnerstag weiter gefallen. Rohöl der Nordseesorte Brent verbilligte sich den vierten Handelstag in Folge und erreichte den niedrigsten Preis seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar. Zuletzt wurde ein Barrel (159 Liter) der weltweiten Referenzsorte Sorte Brent zur Lieferung im August bei 72,92 US-Dollar gehandelt und damit etwa ein Prozent tiefer als am Vortag. Zeitweise rutschte die Notierung für Öl der Sorte Brent bis auf 72,06 Dollar und damit auf ein Niveau, das zuletzt vor dem Beginn des Iran-Kriegs herrschte. Wie bereits in den vergangenen Tagen wurden die Ölpreise erneut durch die Hoffnung auf ein Ende des Iran-Kriegs belastet. Zuletzt hatten sowohl die USA als auch der Iran nach ersten Gesprächen Fortschritte signalisiert, wenngleich ihre Darstellungen bisweilen auseinandergingen. Zudem haben mehr Öltanker die Straße von Hormus durchqueren können. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zeigt Analysen zufolge erste Anzeichen von Normalisierung. Der Datenanbieter Kpler zählte am Mittwoch nach Angaben eines Sprechers 70 Durchfahrten. Vor Ausbruch des Iran-Kriegs waren es täglich mehr als 100 gewesen. Die Meerenge ist eine für die Weltwirtschaft bedeutende Route für die Lieferung von Rohöl. Die Blockade der Meerenge infolge des Iran-Kriegs hatte den Ölpreis im März zeitweise über 120 Dollar je Barrel getrieben. Neben dem zunehmenden Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus erklärten Analysten der Dekabank den starken Rückgang beim Ölpreis auch mit Lagerbeständen im Iran. Sollten die Sanktionen der USA gegen den Iran nachhaltig gelockert bleiben, könnten die angesammelten Ölreserven des Förderlandes auf den Markt kommen und für ein zusätzliches Angebot sorgen./jkr/jsl/jha/ Weitere Nachrichten |
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