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| 19.06.2026 10:26 Rumäne in Russland wegen Spionage für Ukraine verurteilt SOTSCHI/BUKAREST (dpa-AFX) - Ein wegen Spionage für die Ukraine in Russland festgenommener Rumäne ist nach Angaben des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB zu 15 Jahren Straflager verurteilt worden. Der 2002 geborene Mann habe im Auftrag der Ukraine Standorte der russischen Flugabwehr im Schwarzmeerkurort Sotschi erkundet, hieß es in einer Pressemitteilung des FSB. Das vor einem Gericht in der südrussischen Region Krasnodar gefällte Urteil trat in Kraft, wie der FSB mitteilte. Der FSB veröffentlichte damals auch ein Video der Festnahme und der Befragung des Verdächtigen. Demnach soll der ukrainische Geheimdienst dem Mann als Gegenleistung Hilfe bei der gefahrlosen Ausreise aus Russland und beim Eintritt in ein Freiwilligenbataillon des Landes versprochen haben. FSB warnt Bürger vor Anwerbung durch Kiews Geheimdienste Der russische Geheimdienst meldet immer wieder Festnahmen und angebliche Erfolge im Kampf gegen Spionage. Ins Visier geraten dabei häufig auch ausländische Staatsbürger. Der FSB wies darauf hin, "dass die ukrainischen Geheimdienste weiterhin daran arbeiten, ausländische Staatsbürger zu rekrutieren, um unserem Land Schaden zuzufügen". Wer dem Feind Hilfe leiste, werde strafrechtlich zur Verantwortung gezogen, hieß es. Der Mann sei den rumänischen Behörden seit langem bekannt, berichtete das Außenministerium in Rumäniens Hauptstadt Bukarest nach der Festname. Der Mann war in der georgischen Separatisten-Region Abchasien festgenommen und von dort ins russische Sotschi gebracht worden. Seither bekomme er von rumänischer Seite konsularische Unterstützung. Das Ministerium in Bukarest stehe dazu mit den russischen und georgischen Behörden in Kontakt, hieß es./mau/DP/stw Weitere Nachrichten |
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