Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
31.05.2026 17:51

In Italien im Stau? Künftig gibt es Geld zurück

ROM (dpa-AFX) - In Italien gibt es künftig Geld zurück, wenn man auf einer gebührenpflichtigen Autobahn wegen einer Baustelle zu lange im Stau steht. Die neue Regelung tritt an diesem Montag in Kraft, also noch vor Beginn der Hauptreisezeit. Wenn die normale Fahrzeit deutlich überschritten wird, muss der Betreiber die Maut unter bestimmten Bedingungen teilweise oder sogar komplett zurückzahlen. Auf Italiens Autobahnen sind jedes Jahr auch sehr viele Deutsche unterwegs.

Die Entschädigung kann über eine App beantragt werden, in der alle Betreiber von privaten Autobahnen zusammengeschlossen sind. Autofahrer sollen bereits Geld zurückbekommen, wenn die Fahrt auf einer Strecke von knapp 100 Kilometern zehn Minuten länger dauert als üblich. Bei längeren Strecken muss die Verspätung größer sein. Bei mehr als zwei Stunden gibt es nach den Vorgaben der Verkehrsbehörde in der Regel die gesamte Maut zurück. Die Regelung gilt auch für Autofahrer aus dem Ausland.

Ausnahmen bei Unfällen und Unwetter

Gezahlt werden muss erst, wenn der Erstattungsbetrag mehr als einen Euro beträgt. Die Autobahngesellschaft Autostrade per l'Italia rechnete beispielsweise vor, dass es 75 Prozent zurückgibt, wenn man auf einer 90 Kilometer langen Strecke 40 Minuten länger braucht als üblich. Bei einer Stunde wird dann alles erstattet. Kein Geld gibt es zurück, wenn es sich um sogenannte Notfall-Baustellen handelt, bei Unfällen oder bei wetterbedingten Störungen. Das neue System soll bis Dezember komplett einsatzbereit sein.

Die Neuregelung wurde von der Rechts-Regierung in Rom vorangetrieben. Verkehrsminister Matteo Salvini bezeichnet den Beschluss als "Wendepunkt" für die Umsetzung von Rechten von Autofahrern. Hingegen zweifelt Italiens Verbraucherschutzverband, dass alles funktioniert. "Es ist offensichtlich, dass es jahrelang keine echten Strafen für die geben wird, die den Nutzern einen schlechten Service bieten", heißt es von dort. Zudem warnen Verbraucherschützer davor, dass die Betreiber ihre Kosten für die Rückerstattungen durch eine Erhöhung der Gebühren ausgleichen.

Andere Länder setzen auf Vignetten

Insgesamt gibt es in Italien etwa 7.000 Kilometer Autobahnen. Im Unterschied zu Deutschland, wo die Benutzung gratis ist, muss für den allergrößten Teil Maut gezahlt werden. Europaweit sind die Gebühren in Italien und Frankreich am höchsten: Pro gefahrenen Kilometer werden nach Angaben von Verbraucherschutzverbänden im Durchschnitt zwischen sieben und neun Cent fällig. Andere Länder wie Österreich oder die Schweiz setzen auf Vignetten, also Zeitkarten für einen bestimmten Zeitraum bis hin zu einem gesamten Jahr.

Italien nimmt für sich auch in Anspruch, die älteste Autobahn der Welt zu haben: Die 50 Kilometer lange Strecke zwischen der Großstadt Mailand und dem 50 Kilometer weiter nördlich gelegenen Varese wurde 1924 in Betrieb genommen./cs/DP/he



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   16 17 18 19 20    Berechnete Anzahl Nachrichten: 438     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
31.05.2026 23:24 Sondervermögen: Nicht alle Mittel 2025 ausgeschöpft
31.05.2026 23:16 Finnland ist Weltmeister: Schweizer Finaltrauma geht weiter
31.05.2026 22:59 Vier Tore für ein gutes WM-Gefühl - Undav trifft doppelt
31.05.2026 22:40 Die Fußball-Nationalmannschaft in der Einzelkritik
31.05.2026 21:28 Macron über Krawalle: «Das muss ein Ende haben»
31.05.2026 21:15 Klares Votum: Hamburger sagen Nein zur Olympia-Bewerbung
31.05.2026 20:35 dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen ...
31.05.2026 20:13 Wadephul: Israels Vorrücken im Libanon Anlass zur Sorge
31.05.2026 19:41 Bürgermeister Mamdani boykottiert Israel-Parade in New York
31.05.2026 19:35 Alle Grand Tours gewonnen: Vingegaard bejubelt Giro-Sieg
31.05.2026 19:12 Sieg auch gegen «Dämonen»: Zverev im Viertelfinale von Paris
31.05.2026 19:07 Selenskyj: Russland verliert Initiative auf dem Schlachtfeld
31.05.2026 18:48 Arbeitgeber lehnen verpflichtenden Dienst von Reservisten ab
31.05.2026 18:46 ROUNDUP: Schwesig und Woidke fordern Stärkung der Wirtschaft
31.05.2026 18:23 Günther: Koalition muss nun liefern - Rückendeckung für Merz
31.05.2026 18:05 Novartis meldet positive Pluvicto-Daten bei Prostatakrebs au...
31.05.2026 18:02 ROUNDUP: Kommt die Bafög-Reform doch nicht? - Ärger in der...
31.05.2026 17:52 Nach Drohnenangriffen: Benzin wird auf der Krim knapp
31.05.2026 17:51 In Italien im Stau? Künftig gibt es Geld zurück
31.05.2026 17:46 Selenskyj dankt Berlin für neues Flugabwehrsystem
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
02.06.2026

XR IMMERSIVE TECH
Geschäftsbericht

PATHFINDER VENTURES INC..
Geschäftsbericht

NORATIS AG
Geschäftsbericht

KISTOS PLC
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services