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28.05.2026 11:07

APA ots news: Allianz Global Insurance Report 2026: Wachstum trotz...

APA ots news: Allianz Global Insurance Report 2026: Wachstum trotz fragmentierter Weltwirtschaft

München/Wien (APA-ots) - - Anstieg des globalen Versicherungsprämienpools  
2025 um +7,1 % - ein 
Plus von 456 Milliarden Euro 

- In Österreich kräftiges Wachstum von +4,5 % - Krankenversicherung 
mit stärkstem Zuwachs, Sachversicherung als solider Wachstumstreiber, 
Lebensversicherung erholt sich nur langsam 

- Ausblick: Steigendes Bedürfnis nach privater Absicherung - stabiles 
jährliches Wachstum von +5,3 % in den nächsten zehn Jahren 

Die Versicherungsbranche ist im Jahr 2025 weltweit um 
schätzungsweise +7,1 % gewachsen. Das zeigt der aktuelle Allianz 
Global Insurance Report 2026, der die Entwicklung der weltweiten 
Versicherungsmärkte jährlich analysiert. Dem Bericht zufolge ist die 
Versicherungsbranche global stärker gewachsen als in Österreich (+4,5 
%). Insgesamt konnten Versicherer weltweit ein Prämienplus von 456 
Milliarden Euro verzeichnen und erzielten 6,9 Billionen Euro an 
Einnahmen. 

Zwtl.: Österreich: Krankenversicherung verzeichnet stärkstes 
Wachstum, Lebensversicherung liegt im westeuropäischen Durchschnitt 
hinten 

Der österreichische Versicherungsmarkt erzielte 2025 ein solides 
Wachstum von +4,5 % - rund doppelt so viel wie im langfristigen 
Durchschnitt. Das Gesamtprämienvolumen lag bei 24 Milliarden Euro. 
Damit bestätigt Österreich seinen Platz als stabiler, wachsender 
Versicherungsmarkt im europäischen Vergleich. 

Die Krankenversicherung verzeichnete mit +8,4 % das stärkste 
Wachstum aller Sparten - ein klares Signal für das im 
Gesundheitsbereich gestiegene Absicherungsbedürfnis der Bevölkerung. 
Die Schaden- und Unfallversicherung legte dank anhaltender 
Prämienanpassungen um +4,9 % zu. Deutlich verhaltener entwickelte 
sich die Lebensversicherung: Mit einem Wachstum von lediglich +0,9 % 
bleibt die Erholung weit hinter jener vergleichbarer Märkte in der 
Region zurück. Besonders auffällig ist der strukturelle Rückgang der 
Marktdurchdringung: Binnen einer Dekade hat sich die 
Lebensversicherungsquote in Österreich auf nur noch 1 % halbiert - 
gegenüber einem westeuropäischen Durchschnitt von 4,3 %. Dieser 
Rückstand verdeutlicht den erheblichen Nachholbedarf und das 
langfristige Wachstumspotenzial des Segments. 

Für die kommende Dekade erwartet Allianz Research für Österreich 
ein durchschnittliches jährliches Wachstum von +3,1 % in der Schaden- 
und Unfallversicherung, +1,2 % in der Lebensversicherung und +5,0 % 
in der Krankenversicherung. 

Daniel Mati, CEO der Allianz Österreich , betont: "Die aktuellen 
Zahlen bestätigen, was wir im Markt spüren: Das Bedürfnis nach 
Sicherheit und Verlässlichkeit bleibt in unserer Gesellschaft hoch. 
Besonders die Krankenversicherung mit einem Zuwachs von +8,4 % zeigt, 
wie sehr die Menschen bereit sind, in ihre gesundheitliche 
Absicherung zu investieren. In der Lebensversicherung hingegen haben 
wir als Branche noch viel Arbeit vor uns, denn da liegen wir deutlich 
hinter dem westeuropäischen Schnitt zurück. 

Zwtl.: Globaler Markt: Wachstum normalisiert sich auf hohem Niveau 

Weltweit blieb die Lebensversicherung mit 2.861 Milliarden Euro 
das größte Segment, gefolgt von der Schaden- und Unfallversicherung 
mit 2.320 Milliarden Euro sowie der Krankenversicherung mit 1.688 
Milliarden Euro. 

Die weltweiten Lebensversicherungsprämien stiegen 2025 um +6,9 %, 
nach einem außergewöhnlich starken Zuwachs von +11,3 % im Jahr 2024, 
lagen damit aber weiterhin komfortabel über historischen 
Durchschnittswerten. Die Abschwächung wurde vor allem durch 
Nordamerika verursacht, wo der durch höhere Zinsen ausgelöste 
Rentenversicherungsboom an Schwung verliert. Asien hat sich 
unterdessen wieder zum wichtigsten Wachstumsmotor der Branche 
entwickelt: Dort stiegen die Lebensversicherungsprämien 2025 um +9,9 
%, wobei allein China um +11,4 % zulegte. Asien bleibt der weltweit 
größte Lebensversicherungsmarkt - getragen von der demografischen 
Alterung, hohen Sparquoten und weniger umfassenden öffentlichen 
Rentensystemen. 

Das Wachstum in der Schaden- und Unfallversicherung lag im 
vergangenen Jahr bei +3,8 % und damit deutlich unter den +8,5 % des 
Vorjahres sowie unter der durchschnittlichen Wachstumsrate der 
vergangenen zehn Jahre von +5,6 %. Hintergrund ist das Auslaufen des 
Preiszyklus mit beginnender Stabilisierung der Schadeninflation. 
Nordamerika blieb mit 52 % der weltweiten Prämieneinnahmen der 
dominierende Markt, auch wenn sich das Wachstum deutlich von +9,7 % 
im Vorjahr auf +2,2 % im Jahr 2025 abschwächte. Westeuropa zeigte 
sich mit einem Wachstum von +5,3 % vergleichsweise robust, während 
der asiatische Markt mit lediglich +4,0 % weniger dynamisch 
expandierte. 

Die weltweiten Krankenversicherungsprämien stiegen 2025 um +12,3 
% und damit so stark wie zuletzt im Jahr 2014. Treiber waren alternde 
Bevölkerungen, steigende Gesundheitskosten und der zunehmende Druck 
auf öffentliche Gesundheitssysteme, die die Nachfrage nach privatem 
Schutz weiter erhöhten. Allein Nordamerika wuchs um +14,9 %, da sich 
die medizinische Inflation weiter beschleunigte; die USA stehen 
inzwischen für mehr als 70 % der weltweiten 
Krankenversicherungsprämien. Das langfristige Wachstumspotenzial 
bleibt insbesondere in Asien hoch, da die Versicherungsdurchdringung 
im Gesundheitsbereich in nahezu allen Märkten weiterhin unter 1 % 
liegt. 

"Eine stärker fragmentierte Weltwirtschaft macht das Risikoumfeld 
komplexer, doch sie schafft gleichzeitig neue Wachstumschancen. Die 
Nachfrage nach Absicherung, Resilienz und spezialisierten 
Risikotransferlösungen steigt, gerade in Bereichen wie Infrastruktur, 
Energiesicherheit und politischen Risiken. Als Versicherer müssen wir 
unsere Geschäftsmodelle weiterentwickeln: mit regional resilienteren 
Strukturen, einer tieferen Integration geopolitischer Analysen ins 
Underwriting und neuen Produkten für neue Risiken", unterstreicht 
Mati . 

Zwtl.: Ausblick: Versicherungsindustrie bleibt eine Wachstumsbranche 

Der globale Versicherungsmarkt dürfte in der kommenden Dekade mit 
einer jährlichen Rate von +5,3 % wachsen und und damit die 
gesamtwirtschaftliche Leistung leicht übertreffen. In absoluten 
Zahlen entspricht das einem zusätzlichen weltweiten Prämienvolumen 
von 5.260 Milliarden Euro. 

Den größten Anteil daran hat die Lebensversicherung mit 1.991 
Milliarden Euro. Mehr als die Hälfte dieses Zuwachses wird in Asien 
entstehen (1.004 Milliarden Euro) - und damit mehr als in Nordamerika 
(416 Milliarden Euro) und Westeuropa (402 Milliarden Euro) zusammen. 
In der Schaden- und Unfallversicherung werden 44 % der zusätzlichen 
Prämien von 1.505 Milliarden Euro aus Nordamerika stammen. Die 
Krankenversicherung dürfte mit einem jährlichen Wachstum von +6,7 % 
das dynamischste Segment bleiben; die erwarteten Zusatzprämien von 
1.764 Milliarden Euro entfallen überwiegend auf den US-Markt. 

Die globale Versicherungslandkarte verschiebt sich dabei 
schrittweise nach Osten: Indien und China werden zusammen fast vier 
Prozentpunkte Marktanteil hinzugewinnen, während Nordamerika mit rund 
46 % global führend bleibt. Westeuropa verliert weiter relativ an 
Gewicht - wenngleich langsamer als in der vergangenen Dekade, als 
noch 5,3 Prozentpunkte Marktanteil verloren gingen. 

"Die geopolitische Fragmentierung kehrt viele der Annahmen um, 
die die Weltwirtschaft jahrzehntelang geprägt haben", sagte Ludovic 
Subran, Chefvolkswirt der Allianz . "Da Handel, Kapitalströme und 
Regulierung zunehmend fragmentiert werden, ersetzt Resilienz 
zunehmend Effizienz als dominierendes Ordnungsprinzip. Dadurch wird 
das operative Umfeld komplexer und kostspieliger - und erhöht damit 
den Druck, Versicherungen bezahlbar zu halten. Nicht weniger als die 
strategische Bedeutung der Versicherungsbranche steht auf dem Spiel: 
nicht nur als Instrument des Risikotransfers, sondern auch als 
entscheidender Ermöglicher von Investitionen, Innovation und 
wirtschaftlichem Vertrauen." 

Die interaktive "Allianz Global Insurance Map finden Sie auf 
unserer Homepage . Den aktuellen Global Insurance Report finden Sie 
hier . 

Ansprechperson zur Studie: 

Arne Holzhausen 
Head of Outreach, Allianz Investment Management SE 

arne.holzhausen@allianz.com 

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at 

Rückfragehinweis: 
   Allianz Österreich 
   Dr. Thomas Gimesi 
   Telefon: +43 676 878 222 914 
   E-Mail: presse@allianz.at 
   Website: https://www.allianz.at/ 

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER 
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** 

OTS0076    2026-05-28/11:00


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